Ein Gramm Kokain zerstört vier Quadratmeter kolumbianischen Urwald. Diese auf den ersten Blick skurile Nachricht habe ich heute Morgen in der Zeitung «Der Bund» gefunden. An einem Vortrag in Bern* berichtete der kolumbianische Vizepräsident Francisco Santos von den Auswirkungen der Kokainproduktion auf den Urwald. 200 000 Hektaren Urwald gehen auf Grund der Kokainproduktion jährlich verloren. Ursachen sind die Brandrodungen, welche Kokabauern zur Landgewinnung verursachen und die Belastung durch Chemikalien welche eingesetzt werden. Mehr dazu auf ebund.ch

* Wer hätte das gedacht: Bern liegt auf der Rangliste der Städte in denen weltweit am meisten gekokst wird auf Rang 17, andere Schweizer Städte belegen die Ränge 13 (Basel), 9 (Zürich) und 6 (St. Moritz). Damit ist klar, dass Schweizer Konsumenten eine Mitverantwortung an der Zerstörung tragen. Anderseits wirft es die Frage wie lange die Berner noch als eher langsame und gemütliche Menschen gelten werden.