Kaum bin ich 2 Minuten in der Sesselbahn auf kommt dicker Nebel auf. Ich sitze alleine in der Gondel. Kein anderer Tourist weit und breit. Ich bin auf meiner ersten Recherchetour, unterwegs zum Gletscher.Anstatt Sonne Regen und Nebel…Oben angekommen sehe ich gerade mal 10 Meter weit... Unschlüssig, was ich als nächstes unternehmen soll, irre ich im Nebel umher und suche das Bergrestaurant wo ich auch übernachten will.Blick zu den Gipfeln Nach gut 2 Stunden klart es auf, die Sicht wird besser. Ich montiere meine Bergschuhe und stapfe los auf einem zunächst von den vielen Schönwetter-Wanderern breiten Pfad. Auf einer Anhöhe angekommen sehe ich erstmals den Gletscher durch die Wolken durch! Hier verlasse ich den grossen Pfad und steige zum Gletscher ab. Herrliche Landschaft. Die Vegetation wird spärlicher bis ich in eine Zone komme, wo der Gletscher vor 50 Jahren die Felsen noch rundgeschliffen hat. Eine Mondlandschaft, grosse Felsbrocken liegen zum Teil so nah an der Absturzkante dass man meint sie fallen soeben nach unten, um in der Randspalte zu verschwinden.... Mein Ziel heute: Finden einer flachen und leicht zugänglichen Stelle für unsere Tunick-Gletscher-Installation. Kleiner Eisbach mitten auf dem Gletscher