Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat gestern gegen Teile des neuen Waldgesetzes Veto eingelegt. Der Forderung des brasilianischen Volkes, ein vollständiges Veto einzulegen, kommt sie damit aber bei weitem nicht nach. 12 Teile des neuen Gesetzes hat sie blockiert und 32 Veränderungen am Text vorgenommen. Allerdings werden die Details dazu erst am Montag bekanntgegeben.

“Präsidentin Dilmas vage Ankündigung von Vetos und Veränderungen am neuen Waldgesetz, gibt uns überhaupt keine Garantie, dass der Amazonas geschützt wird. Dilma hat die 80% der Brasilianer und Brasilianerinnen welche gegen das neue Gesetzes sind, sowie all die Menschen weltweit, welche ein vollständiges Veto gefordert haben, ignoriert, “ meint Paulo Adario, Direktor der Amazonas Kampagne von Greenpeace.

“Anstatt nur die schlimmsten Teile eines schlechten neuen Waldgesetzes zu verhindern, sollte Präsidentin Dilma die Volksintiative für ein Null-Entwaldungs - Gesetz unterstützen,” fügt Paulo Adario hinzu.

Leider ist Präsidentin Dilma der Forderung von Millionen von Menschen weltweit nach einem vollständigen Veto gegen das neue Waldgesetz nicht nachgekommen.

© Greenpeace Marizilda Cruppe/ Greenpeace  -  Die Crew der Rainbow Warrior fordert ein vollständiges Veto von Dilma

Das Greenpeace Schiff “Rainbow Warrior” ist momentan auf einer Tour im Amazonas, um die Problematik der Abholzung aufzudecken und die Petition für ein “Null-Entwadlungs-Gesetz” voranzuteiben. Bis anhin haben mehr als eine Viertelmillion Brasilianerinnen die Petition unterschrieben. Mit der Unterstützung der Präsidentin, könnte die Petition zu einem Gesetz werden, welches vollständigen Schutz für den Amazonas bietet.

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