Dominique de Buman - verspätet, aber herzlichHerbstlich steif blies der Wind an der Schiffanlegestelle von Estavayer-le-lac, wo sich die Freiburger CVP zum Wahlanlass zu Wasser treffen wollte. Etwas wärmer zum Glück die Reaktion der geladenen Gäste: Durchaus angetan von der Eisbäreninstallation liess sich manch einEr ins Gespräch verwickeln. CVP-Kandidat TCS-Chef Edgar Schorderet – für die falsche Seite beredt wie eh und je – stieg mit Wonne in jedes Wortgefecht ein, das sich ihm bot. Kühler wurde die Stimmung bei den ChristlichdemokratInnen erst wieder als es ans Versprechen ging. Die wiederkandidierende Nationalrätin (und dreifache Mutter) Therese Meyer war als Organisatorin des Anlasses zu absorbiert von ihren Verpflichtungen, als dass sie sich lange hätte Zeit nehmen können für ein Gespräch mit jungen Leuten – Sie habe den Klimavertrag auch noch gar nicht gründlich lesen können...

Auch CVP-Fraktionschef Urs Schwaller - Freiburger Nationalrat und Ständeratskandidat – verweigerte seine Unterschrift unter den Klimavertrag, weil er «nichts versprechen wolle, was er nicht auch einhalten könne» – ein Argument, das wir in der kurzen Zeit im Kontakt mit CVP-ExponentInnen schon sehr oft zu hören bekommen haben. Wir kommen darauf zurück – versprochen!

Dominique de Buman, der ebenfalls wiedergewählt werden möchte, traf erst zusammen mit der Abenddämmerung ein, dafür entspannt und interessiert. Würde mich nicht wundern, wenn der Vertrag mit seiner Unterschrift drunter nächstens bei uns eintrudeln würde. Hoffnung hält immerhin warm.