Heute ist Welt-Vegetariertag. Ein guter Grund, sich die enormen Folgen des Fleischkonsums wieder einmal vor Augen zu halten.

Durchschnittlich isst jede Schweizerin und jeder Schweizer ungefähr 54 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Rechnet man die Abfälle mit, sind es sogar rund 80. Das heisst, jede Person verbraucht durchschnittlich so viel Fleisch, wie etwa ein Rekrut der Schweizer Armee wiegt. Grob geschätzt werden dafür 12-15 Tiere pro Kopf und Jahr geschlachtet. Konkret sind das rund 6 Fische und 5 Hühner oder anderes Geflügel. Der Rest fällt auf Schweine oder Rinder.

In Deutschland werden etwa 20% der gesamten CO2-Emissionen durch den Verzehr von Fleisch verursacht. Es ist davon auszugehen, dass es sich in der Schweiz ähnlich verhält. Ein Tag pro Woche ohne Fleisch würde also nicht nur extrem viele Tierleben verschonen, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten! Die eingesparte CO2-Menge würde etwa dem entsprechen, was der gesamte Strassenverkehr der Schweiz in ein bis zwei Monaten ausstösst.

Der astronomische Fleischkonsum der Welt schafft noch viele weitere Probleme. Damit wir Fleisch essen können, werden zum Beispiel Wälder abgeholzt, um Platz für die Futtermittelproduktion zu schaffen. Für die Herstellung von einem Kilogramm Fleisch ist gleich viel Ackerland nötig, wie für die Produktion von 30 Kilogramm Kartoffeln.

Es gibt also viele gute Gründe, sich grundlegende Gedanken zum Speiseplan zu machen.