Ich bin ja gespannt, wie das wird: Vor laufender Kamera mit Schweizer Prominenz ihr ganz persönliches Alltagsverhalten auf seine ökologischen Auswirkungen zu prüfen und mit ihnen darüber zu diskutieren. Wie warm die Wohnung heizen? Sushi essen? Duschen oder baden?

Wie schwierig das selbst die Angefragten einschätzen, zeigt sich darin, dass das Schweizer Fernsehen tatsächlich 120 Prominente anfragen musste, um schliesslich von folgenden fünf eine Zusage zu erhalten:

  • Simone Niggli-Luder, OL-Läuferin
  • Bettina Dieterle, Schauspielerin
  • Tim Wielandt, Mr. Schweiz
  • Arnold Forrer, Schwingerkönig
  • Oliver Bono, TV-Moderator
Sind diese Leute repräsentativ für das gut schweizerische Umweltverhalten? Sind das die wichtigsten Prominenten in Sachen Umweltschutz? Beides sicher nicht, doch mutig sind sie allesamt. Und um die Bevölkerung für Alltages-Ökologie zu sensibilisieren, sind sie gar hervorragend. Denn was sich bei meinen drei bisher absolvierten Prominentenbesuchen bereits gezeigt hat: Es kochen alle mit Wasser. Ob Vorzeigemann, Künstlerin oder Spitzensportlerin, am eigenen ökologischen Verhalten lässt sich jederzeit noch etwas verbessern. Das ist doch eine beruhigende Nachricht, in zweierlei Hinsicht: Es gibt keine Gurus und es gibt noch x-tausend Chancen, der Umwelt, die uns trägt, Gutes zu tun. Zudem: Wer bei den Prominenten in die gute Stube gucken darf, kriegt nicht nur seinen «Gwunder» gestillt sondern auch gleich noch ein paar Hinweise mitgeliefert, für die eigenen vier Wände.

Mehr dazu im ersten Teil von Oeko-Star: Freitag, 29. Februar, 20:50 Uhr auf SF1 in der Sendung «Leben live».

Wer gleich zur Öko-Tat schreiten will: Greenpeace sagt Dir wie!