Risiken und Gefahren der Atomenergie

Kernschmelze

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Informationsseite - 17. März, 2011

Fallen die Kühlsysteme eines AKWs aus, erhitzen sich die Brennstäbe durch passiven radioaktiven Zerfall so stark, dass sie schmelzen können – es kommt zu einer Kernschmelze. Dabei können auch die Steuerstäbe schmelzen, welche eigentlich eine unkontrollierte Kettenreaktion (welche eine vielfach höhere Menge an Energie freisetzt) verhindern sollen. Dabei steigen die Temperaturen auf etwa 2000 Grad; die Schmelzmasse kann die Stahlwände des Reaktorgefässes zerstören und sich durchschmelzen. Entstehende Gase (u.A. Wasserstoff wie im Fall von Fukushima) erhöhen das Risiko einer Explosion des Druckbehälters. Dadurch würden grosse Mengen Radioaktivität aus dem Reaktor in die Schutzhülle entweichen und über kurz oder lang in die Umwelt gelangen. 

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