Radioaktivität

Informationsseite - 28. März, 2011

Radioaktivität beschreibt die Eigenschaft der Atomkerne bestimmter chemischer Elemente sich ohne Einfluss von aussen umzuwandeln. Solche Kerne sind instabil, sie zerfallen von selbst und setzen dabei Energie in Form von ionisierenden Strahlen frei – Man nennt sie dann Radionuklide. Ihren Zerfall kann man weder aufhalten noch beeinflussen. 

Beim Zerfall der Nuklide entstehen meist Atome eines andern Elements, die stabil oder erneut radioaktiv sind. Radionuklide kommen in der Natur vor, können aber auch künstlich erzeugt werden. Es sind nicht die Strahlungen selbst radioaktiv, sondern die Elemente, welche beim Zerfall ihrer Kerne Strahlungen abgeben. Der oft verwendete Begriff radioaktive Strahlung ist daher nicht ganz korrekt,  denn „radioaktiv“ bedeutet schon „strahlend“.     

 

Der Zerfall geschieht spontan und ist nicht kalkulierbar. Es lassen sich aber Angaben über die Wahrscheinlichkeit des Zerfalls bestimmter instabiler Atomkerne treffen: Das ist die Zerfallswahrscheinlichkeit, auch bekannt als „Halbwertszeit“.

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