Recyclingpapier

statt Urwaldzerstörung

Informationsseite - 12. Januar, 2012
Stapelweise tragen wir Papier nach Hause: Kaffeefilter, Zeitschriften, Milchkartons, Büropapiere und Taschentücher. Kurz nach Gebrauch landen sie auf dem Müll. Im gleichen Tempo, wie die Müllberge wachsen, schwinden die Urwälder, von denen 80 Prozent bereits zerstört sind.

1998 lag der Anteil Recyclingpapier in Kopierern und Druckern noch bei 51 Prozent, im Jahr 2010 waren es nur noch 21 Prozent* - und dies, obwohl sich der Bundesrat in seinen Nachhaltigkeitsrichtlinien zur Förderung von ökologischen Produkten verpflichtet hat. Greenpeace, der Bruno-Manser-Fonds und der Förderverein für umweltverträgliche Papiere und Büroökologie Schweiz (FUPS) fordern vom Bund eine Kurskorrektur. Die Bundesverwaltung soll mindestens 60 Prozent Recycling Papier verwenden.

Papier ist weltweit ein bedeutender Umweltfaktor: Über 40 Prozent des kommerziell geernteten Holzes werden zu Papier und Karton verarbeitet. Ein sparsamer Verbrauch und der Einsatz von Recyclingpapier können die Wälder der Erde schonen. Etliche Schweizer Gemeinden und Kantone zeigen, dass es möglich ist, in einer öffentlichen Verwaltung vorwiegend Recyclingpapier einzusetzen. Der Kanton Basel-Landschaft beispielsweise verwendet es für Kopierer und Drucker mittlerweile flächendeckend in Verwaltung und Schulen.

Jeder kann etwas zur Verbesserung der Situation beitragen!

Anbei eine Übersicht über Recycling-Kopierpapiere

Die Papiermustermappe kann über bezogen werden.

Links zum Thema

 

* Quelle

Kategorien