Smart Grid

Stromnetz der Zukunft

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Informationsseite - 25. Juni, 2010
Das Stromnetz der Zukunft muss flexibel, leistungsfähig und "intelligent" sein.

2000 © Greenpeace / Steve Morgan

Das aktuelle System der Stromverteilung und -übertragung wurde zum großen Teil vor 40 bis 60 Jahren entwickelt. Dabei wurden die Übertragungsnetze in den Industrieländern auf eine Verbindung zwischen Großkraftwerken und großen Verbrauchszentren ausgerichtet.

Das Stromnetz der Zukunft hilft beim Klimaschutz.

Sven Teske, Energie-Experte Greenpeace International

Intelligente Netze sind Stromnetze, die durch minimale Verluste und eine hohe Energieeffizienz gekennzeichnet sind. Sie nutzen dezentrale Energiequellen und hoch entwickelte Kommunikations- und Steuertechnologien, um preiswerten und umweltfreundlichen Strom liefern zu können und auf die Bedürfnisse der Verbraucher zu reagieren. Normalerweise werden kleinere, dezentrale Stromerzeuger mit Energiemanagementsystemen kombiniert, um so die Lasten aller Verbraucher im Netz ausgleichen zu können.

Studie zum Thema:

 

Smart Metering

Normalerweise sind Stromzähler wenig beachtet im Keller installiert und werden einmal im Jahr abgelesen. Sie zeigen nur den Gesamtverbrauch, geben aber keine Informationen über den zeitlichen Verlauf der Stromnutzung. "Intelligente Stromzähler" - sogenannte "Smart Meter" informieren über den momentanen Stromverbrauch und helfen, sparsamer mit Strom umzugehen. Sie haben auch den Vorteil, dass sich mit ihrer Hilfe der Verbrauch dem Angebot anpassen kann: So schalten sich beispielsweise Waschmaschinen automatisch ein, wenn der Strompreis günstig ist - etwa nachts oder wenn starker Wind weht.

Die intelligenten Stromzähler sind daher nicht weniger als der erste Schritt zu einem Paradigmenwechsel weg von den heute üblichen Stromnetzen mit einer vertikalen Struktur hin zu komplexen Smart Grids mit dezentralen Strukturen.

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