Strom

14 nützliche Begriffe für die Energiewende

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Informationsseite - 24. Februar, 2013
In der aktuellen Energiedebatte werfen Fachleute — und nicht nur sie — mit Begriffen nur so um sich, von denen nicht immer allen klar ist, was sie eigentlich bedeuten: 2000-Watt-Gesellschaft, Photovoltaik, Smart Grid oder Abkürzungen wie KEV, um nur einige zu nennen. Diese Begriffe und das, was sie bedeuten, sind wichtig, wenn du der Energiedebatte folgen und dabei mitreden willst. Wir erklären dir deshalb hier, was hinter diesen Schlagworten steckt.

Allein schon der Begriff «Energiedebatte»: Was ist damit genau gemeint? Der Bundesrat hat nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima 2011 entschieden, dass die Schweiz langfristig aus der Atom­energie aussteigt. Dies ist unbestritten ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings wird die praktische Umsetzung noch viel zu diskutieren geben. Offen ist beispielsweise der genaue Zeitpunkt des Ausstiegs — also wann das letzte AKW abgestellt wird und wie die Umstellung auf erneuerbare Energien konkret erfolgen soll.

1 2000-Watt-Gesellschaft

Es ist unbestritten, dass wir Menschen heute mehr Energie verbrauchen, als für unsere Umwelt gut ist. Zudem verbrauchen wir von bestimmten Energieträgern, vor allem von Erdöl, so viel, dass sie in absehbarer Zukunft ausgehen werden. Die ETH Zürich hat Ende der 1990er-Jahre in einem Modell errechnet, wie viel Leistung wir zur Deckung sämtlicher Bedürfnisse (Mobilität, Wohnen und Arbeiten) beanspruchen dürfen, damit wir alle — Menschen und Umwelt — überleben können: 2000 Watt, gleichmässig auf alle Bewohnerinnen der Erde verteilt. Das entspricht einem Energieverbrauch von 17 500 Kilowattstunden pro Person und Jahr (2000 Watt multipliziert mit 8 760 Jahresstunden ergibt 17 520 kWh).
Für das langfristige Überleben sollen mindestens drei Viertel dieses Energieverbrauchs mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Maximal ein Viertel davon soll noch aus fossilen Energien stammen. Mit der Beschränkung der fossilen Energien soll gewährleistet werden, dass der CO2-Ausstoss auf etwa eine Tonne pro Kopf und Jahr reduziert wird. Heute verbrauchen wir in der Schweiz rund 6000 Watt pro Person oder 54 000 Kilowattstunden pro Person und Jahr. Mit diesem Energieverbrauch stossen wir heute fast acht Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr aus. Das heisst, für eine nachhaltige Energiezukunft müssen wir unseren Energieverbrauch um zwei Drittel senken und die CO2-Emissionen um ca. 90 Prozent reduzieren. Wenn man die graue Energie, die im Ausland anfällt, mit einrechnet, wäre unser Pro-Kopf-Ausstoss sogar bei 12 bis 14 Tonnen CO2.

2 Effizienz

Am Arbeitsplatz, in der gesamten Wirtschaft, zunehmend auch in allen Lebensbereichen unserer «Leistungsgesellschaft» wird immer mehr «Effizienz» gefordert. Beim Stromverbrauch aber gilt das nicht. Rund 40 Prozent des produzierten Stroms gehen verloren, ohne dass sie irgendeinen echten Nutzen bringen: in Form von Licht, das in leeren Räumen brennt, durch Elektro-Öfen, die unbenutzte Ferienhäuser heizen, Kaffeemaschinen, Fernseher und Computer, die im Stand-by-Modus laufen, aber auch wegen technisch veralteter Geräte, die unnötig viel Strom verbrauchen, oder Leerläufen in der industriellen Produktion. Ein Hauptgrund dafür sind die Stromtarife in der Schweiz, die nicht das Sparen belohnen, sondern den Mehrverbrauch.
Gemäss der schweizerischen Umweltallianz beträgt das Sparpotenzial mit effizienter Nutzung des Stroms bis 2035 rund ein Drittel des gesamten Verbrauchs oder 80 Prozent der Produktion aller Schweizer AKW.

Greenpeace Schweiz sitzt mit in der Energie-Effizienz-Initiative. Ziel ist es den Stromverbrauch der Schweiz bis 2035 auf dem Niveau von 2011 zu stabilisieren.

Energieregionen
  • Surses (GR)
  • ­Surental (LU)
  • UNESCO Biosphäre Entlebuch (LU)
  • ­Luzern (LU)
  • Kanton Obwalden (OW)
  • St. Galler Rheintal (SG)
  • Rorschach (SG)
  • ­Energiestadt-Region Werdenberg (SG)
  • Energiestadt-Region Thal (SO)
  • Bellinzonese (TI) und Zimmerberg (ZH)

3 Energieregion, Energiestadt

In einigen Teilen der Schweiz ist der Wandel hin zur regionalen und nachhaltigen Energieversorgung bereits in vollem Gange: Gemeinden entwickeln Programme, um sich in Sachen Nachhaltigkeit, sanfte Mobilität, erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu verbessern und ihren CO2-Ausstoss zu senken. Dafür werden sie mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet, über 300 davon gibt es bereits. Oder Gemeinden schliessen sich zu Energieregionen zusammen, mit dem Ziel, die regionale Produktion von erneuerbaren Energien zu fördern und die Energieeffizienz zu stärken.
Die Vision von autarken Regionen, die ihren gesamten Energiebedarf lokal und dezentral decken können, ist mittlerweile keine Utopie mehr. Zudem schützt eine regionale und nachhaltige Energieversorgung langfristig nicht nur die Natur, sondern auch das wirtschaftliche Überleben ländlicher Regionen.

4 Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien werden aus Ressourcen gewonnen, die nach menschlichen Zeitbegriffen unerschöpflich sind oder ständig nachwachsen. Dazu gehören Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Ein grosses Plus dieser Energiequellen ist, dass sie viel ­weniger CO2 freisetzen als Öl oder Kohle, also das Klima viel weniger stark belasten. Und ihr Einsatz ist mit wesentlich weniger Risiken verbunden als etwa die Atomstromproduktion.

5 Graue Energie

Graue Energie ist etwas, das in jedem Produkt enthalten ist, aber «unsichtbar» bleibt: Energie, die etwa zur Herstellung des Produkts verbraucht wurde oder später zur Entsorgung verbraucht werden wird. Beispiel Mineralwasser: Energie wird verbraucht für den Transport zur Abfüllstation, für Produktion und Transport der Flaschen bis in den Laden, dann zu den Konsumentinnen nach Hause. Und auch die nachträgliche Verarbeitung — Transport und Reinigung der Glasflaschen oder das PET-Recycling — verbraucht Energie. Im Durchschnitt stecken in einem Liter Schweizer Mineralwasser eineinhalb Deziliter Öl, bei ausländischen Wässern kann das noch wesentlich mehr sein.

Die mögliche Berehcnung von grauer Energie wird hier ausführlich erklärt. Im Internet lassen sich verschiedene Tools zur einfachen Berechnung finden.

 

6 Grosskraftwerke, Kleinkraftwerke

Grosskraftwerke sind, wie es der Name sagt, grosse Kraftwerke. In der Schweiz sind es entweder Atom- oder Wasserkraftwerke, im Ausland auch Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke. Es gibt keine klare Definition, ab welcher Leistung ein Kraftwerk ein Grosskraftwerk ist. Wichtig sind allerdings ein paar charakteristische Eigenschaften: einerseits die hohen Investitions- und Unterhaltskosten, andererseits auch die Tatsache, dass der Betrieb eines solchen Werks grossen Einfluss auf die Stromproduktion hat. Das grösste Schweizer AKW, Leibstadt, hat beispielsweise eine Leistung von 1200 Megawatt. Damit liefert es den Strom für eine Million Menschen. Sollte es ausfallen, wären die Folgen massiv. Ausserdem muss der dort produzierte Strom sehr weit verteilt werden, dabei entstehen grosse Verluste.
Demgegenüber versorgen Kleinkraftwerke Dörfer, Bergtäler, Quartiere oder gar einzelne Häuser. Diese Art der Stromversorgung ist viel flexibler, und mit bestimmten Techniken wie der Wärme-Kraft-Kopplung kann der Wirkungsgrad viel höher liegen als etwa bei AKW.
Leider basiert das Geschäftsmodell der grossen Stromkonzerne auf Grosskraftwerken. Deshalb treiben sie eine Energiepolitik voran, die bei einem Atomausstieg AKW einfach durch klimafeindliche Gasgrosskraftwerke ersetzen will.

7 KEV

KEV ist die Abkürzung für «kostendeckende Einspeisevergütung». Das bedeutet, dass Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien dafür so viel Geld erhalten, wie die Produktion kostet. Denn Elektrizität aus Kleinwasserkraftwerken, Photovoltaikanlagen, Windenergie und anderen erneuerbaren Quellen ist heute noch teurer als solche aus (vor allem älteren und abgeschriebenen) Grosskraftwerken, und ohne die KEV ist dieser Strom nicht konkurrenzfähig. Damit will der Bund diese Energieformen fördern. Finanziert wird die KEV durch einen Aufschlag, den die Stromkonsumenten pro verbrauchte Kilowattstunde zahlen.
Die KEV wurde in der Schweiz 2009 eingeführt. Ein grosses Problem ist, dass der dafür zur Verfügung stehende Betrag limitiert ist, dies wird als «Deckel» oder «Deckelung» bezeichnet. Viele Projekte, die sich um die KEV bemühen, landen auf einer endlosen Warteliste: Im Oktober 2012 waren es mehr als 20 000. Umweltorganisationen wie Greenpeace fordern deshalb, diesen «Deckel» aufzuheben.

Bis zum positiven Entscheid der KEV, kann die Ökostrombörse Schweiz eine Alternative sein: Hier suchen Energieversorger Zulieferer von Solarstrom.

8 MINERGIE

MINERGIE ist das wichtigste und bekannteste Zertifikat für nachhaltiges Bauen und energetisch sinnvolles Sanieren in der Schweiz. Kriterium ist der niedrige Energieverbrauch eines Gebäudes; die Mittel, um dies zu erreichen, sind vor allem die gute Isolation der Gebäudehülle sowie die kontrollierte Lüftung. Gleichzeitig bietet ein Bau nach dem MINERGIE-Standard auch besonders hohen Wohnkomfort.
Neben dem eigentlichen MINERGIE-Standard gibt es die weiteren Kategorien MINERGIE-P (P steht für Passivhaus mit noch niedrigerem Energieverbrauch als MINERGIE), MINERGIE-A (Nullenergiehäuser, also solche, die gar keine Energie von aussen benötigen) und MINERGIE-Eco (gesunde und ökologische Bauweise). Die meisten Kantone fördern den Bau von MINERGIE-Häusern mit finanziellen Zuschüssen. Vergeben wird das Qualitätslabel vom gleichnamigen Verein.

9 Photovoltaik

Der Begriff bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenstrahlung in Elektrizität durch Solarzellen. Im Unterschied dazu wird bei Sonnenkollektoren ein Medium wie Wasser durch Sonnenstrahlung erwärmt, das dann als Brauchwasser oder zum Heizen verwendet wird.
Die Photovoltaik hat von allen erneuerbaren Energiequellen das grösste Potenzial: Solarpanels können auf allen möglichen Dachflächen, aber auch etwa auf Fassaden, Lawinenverbauungen oder Schallschutzwänden angebracht werden. Würde dies auf etwa der Hälfte aller geeigneten Flächen gemacht, könnten damit bis zu 25 Prozent des gesamten Schweizer Strombedarfs gedeckt werden.

Bei Greenpeace Schweiz macht sich vor allem JugendSolar für den Einsatz von Photovoltaik zur Energiegewinnung stark. Es gibt für Jugendliche die Möglichkeit selbst beim Bau einer Solaranlage tätig zu sein.

10 Pumpspeicherkraftwerke

Pumpspeicherkraftwerke werden auch als gigantische «Batterien» bezeichnet. Es sind grundsätzlich Speicherwerke, also Kraftwerke, die Wasser mit Staumauern zu grossen Seen im Gebirge aufstauen und mit dem Wasser Turbinen im Tal antreiben, die Strom erzeugen. ­Allerdings lassen sich die Turbinen auch umgekehrt nutzen: Sie können mit Strom angetrieben werden und so Wasser aus dem Tal über die Druckleitungen wieder nach oben in den Stausee pumpen. Später kann dieses Wasser erneut zur Stromproduktion verwendet werden. Pumpspeicherkraftwerke werden zum Ausgleich von Bedarfsschwankungen und zum Ausnützen von Preisschwankungen genutzt: Wenn viel Strom angeboten wird und dieser deshalb billig ist, wird Wasser nach oben gepumpt; wenn viel Strom benötigt wird und dieser teuer ist, wird das Wasser zur Stromproduktion verwendet.

11 Smart Grid

Die heutigen Stromübertragungsnetze sind auf die konventionelle Stromproduktion in Grosskraftwerken ausgelegt: für mehr oder weniger konstante Stromflüsse und den Transport nur vom Kraftwerk zum Verbraucher. Mit dem Umstieg auf dezentrale Produktion und erneuerbare Energien müssen die Netze aus- und umgebaut werden. Neue «intelligente Netze» (englisch: Smart Grids) sollen in Zukunft ermöglichen, dass Produktion und Verbrauch von Strom optimal aufeinander abgestimmt werden. Das bedingt, dass Elektrizität in beide Richtungen fliessen kann. Wenn der Strom von einer Solaranlage nicht im Haus selbst verbraucht wird, so wird er ins Netz eingespeist und zu einem anderen Verbraucher oder zu einem Speicher transportiert. Gleichzeitig muss der Strom aus anderen Quellen bezogen werden können, wenn die Solaranlagen gerade nicht produzieren. Mit Smart Grids soll das Zusammenspiel der erneuerbaren Energien inklusive Speicherung optimiert und insgesamt verlässlich auf die schwankende Nachfrage abgestimmt werden.

12 Smart Metering

Die «intelligenten Stromnetze», Smart Grids, werden durch neue «intelligente Stromzähler» oder Smart Meter ergänzt. Diese erlauben es, den Stromverbrauch von verschiedenen Geräten einzeln zu erfassen und auszuwerten. Damit kann der Verbrauch gezielt gesteuert werden: Eine Waschmaschine wird beispielsweise automatisch dann eingeschaltet, wenn viel Wind- oder Solarstrom ins Netz eingespeist wird. Die Daten können auch von den Verbrauchern zu den Produzenten übermittelt werden; so sind diese intelligenten Zähler ein wichtiger Baustein für den Aufbau von komplexen intelligenten Netzen mit dezentralen Strukturen.

Wie die Zukunft mit Smart Grid und -Metering aussieht, zeigt das Factsheet vom  Greenpeace Magazin Deutschland.

 

13 Strom-Mix

Der Strom, der bei dir zu Hause aus der Steckdose kommt, stammt aus verschiedenen Quellen. In der Schweiz wurden 2011 rund 54 Prozent des Stroms aus Wasserkraft, 40 Prozent aus AKW und 6 Prozent aus anderen Quellen produziert — davon nur gerade 0,1 Prozent aus Sonnenenergie. Doch die Zusammensetzung des Strom-Mix ist von Elektrizitätswerk zu Elektrizitätswerk unterschiedlich. Beim importierten Strom lässt sich oft nicht zuverlässig bestimmen, wie er produziert wurde, da er über verschiedene Netze geleitet wurde.
Indem du eine Kilowattstunde Ökostrom beziehst, stellst du sicher, dass dieser Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wurde. Natürlich ist Ökostrom keine Ware wie ein Liter Bio-Milch. Du kannst dir den Strom-Mix wie eine Badewanne vorstellen: Aller Strom, ob öko oder nicht, fliesst da hinein und «vermischt» sich. Aber du kannst sicher sein: Für deine bezogene Kilowattstunde Ökostrom musste irgendein Produzent eine Kilowattstunde Ökostrom ins Netz einspeisen. Damit geht die Rechnung am Schluss auf.
Ökostrom wird unter verschiedenen Labels und in verschiedenen «Ökoqualitäten» angeboten. Als stärkstes Label gilt Naturemade Star.

14 Versorgungslücke

Die Schweiz hat in den letzten Jahren immer mehr Strom verbraucht. Andererseits sollen die bestehenden AKW, die heute 40 Prozent des Stroms liefern, ab dem nächsten Jahrzehnt nacheinander abgestellt werden. Die Vertreter der Elektrizitätswirtschaft und bürgerliche Politiker behaupten deshalb, wir würden mittelfristig zu wenig Strom zur Verfügung haben. Das nennt man dann «Versorgungslücke». Die Axpo sagt, ohne Kernenergie gehe es nicht, denn die neuen erneuerbaren Energien würden allein nicht reichen, um die Versorgung in Zukunft zu sichern.
Umweltorganisationen wie Greenpeace rechnen anders: Allein mit der Steigerung der Effizienz lassen sich in den nächsten Jahrzehnten 30 bis 40 Prozent der Energie einsparen — womit es weder neue AKW noch Gaskraftwerke braucht.

Greenpeace Schweiz hat einen Energiefahrplan entworfen, wie die Stromzkunft der Schweiz aussehen   könnte - natürlich ohne Versorgungslücke.

15 Watt, Kilowatt, Megawatt

Watt ist eine Messgrösse, mit der die Leistung einer Anlage zur Energieerzeugung oder einer Maschine, die Energie verbraucht, angegeben werden kann. Je mehr Watt oder Kilowatt (kW) eine Anlage oder eine Maschine hat, desto grösser ist sie. Die Leistung eines Kühlschranks kann ebenso in Watt angegeben werden wie die Leistung eines Automotors, einer Solaranlage oder auch die eines Menschen, der beispielsweise Velo fährt.
Wird eine Wattzahl mit einer Zeitdauer multipliziert, ergibt sich daraus eine verbrauchte Energiemenge: Eine 10-Watt-Energiesparbirne, die eine Stunde lang brennt, verbraucht zehn Wattstunden (Wh). Ein Solarkraftwerk mit 100 Kilowatt, das eine Stunde voll von der Sonne beschienen wird, produziert in dieser einen Stunde 100 Ki­lo­wattstunden (kWh). Die in der Energiediskussion gebräuchliche Einheit ist die Kilowattstunde, sie entspricht 1000 Wattstunden. Bei grösseren Anlagen oder grösseren Energiemengen werden auch die Begriffe Megawattstunde (MWh) oder Gigawattstunde (GWh) verwendet, bei ganzen Ländern oder Regionen die Terawattstunde (TWh). Diese entspricht einer Milliarde Kilowattstunden, eine Megawattstunde entspricht 1000 Kilowattstunden. Der Stromverbrauch der Schweiz entspricht ca. 60 Terawattstunden pro Jahr.

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