Muriel Bonnardin Wethmar

Engagement ohne Grenzen

Informationsseite - 22. Juni, 2010
Muriel Bonnardin Wethmar arbeitet seit mehr als 20 Jahren bei Greenpeace als Fundraiserin für Grossspenden. Seit rund 18 Jahren leitet sie zudem unser Testaments-Programm.

Muriel Bonnardin © Greenpeace

Greenpeace: Was schätzt du an deiner Arbeit als Fundraiserin für Grossspenden und Leiterin des Testament-Programms am meisten?

Muriel Bonnardin Wethmar: Am meisten schätze ich die persönliche Begegnung mit den Menschen, die teilweise spannende und bewegende Geschichten zu erzählen haben. Oft begleite ich SpenderInnen über viele Jahre hinweg, so dass ein Vertrauensverhältnis entsteht. Dadurch kenne ich auch viele der Menschen persönlich, die uns in ihrem Testament berücksichtigt haben.

Welche besonderen Herausforderungen birgt das Testament-Programm?

Im Gegensatz zu anderen Ländern wie etwa den USA sind die Themen Tod und Geld in der Schweiz nach wie vor Tabus. Dennoch können wir immer mehr Menschen für die Idee gewinnen, Greenpeace in ihrem Testament zu bedenken. Besonders freuen wir uns, wenn Menschen von sich aus auf uns zukommen.

Wie wichtig sind Testamente und Legate für Greenpeace?

Mittlerweile stammen 10–15% unserer jährlichen Einnahmen aus Erbschaften – dies ist sehr erfreulich. Allerdings lässt sich sehr schlecht vorhersagen, wie viel wir jedes Jahr einnehmen. Denn in den meisten Fällen wissen wir nicht, dass wir in einem Testament berücksichtigt wurden, zumal 30% aller Erbschaften von Personen stammen, die Greenpeace nie unterstützt hatten.

Aus welchen Gründen berücksichtigen Menschen Greenpeace in ihrem Testament?

Die meisten Menschen tun dies aus zwei Gründen: Zum einen, weil sie so sicherstellen können, dass ihr Engagement für die Umwelt auch nach ihrem Tod weiter geht. Und zum Anderen, weil sie Greenpeace als Umweltorganisation schätzen und wissen, dass ihr Geld sinnvoll eingesetzt wird.

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