Kamerun

Story - 22. März, 2012
Durch die Klima-Karawane wurden 15 Dörfer an den Flüssen Dja und Nyong erfolgreich solarisiert. Eine Ausweitung auf den Bezirk Mengang ist in Planung.

 

 

 

Pilotprojekt in Dja-Njong

Cameroun Sud

 

Die Klima-Karawane startete 2011 in 15 Gemeinden in den Regionen Est und Central in Kamerun. In diesen Dörfern konnte 2012 die 1. Phase „Erneuerbare Energien“ erfolgreich abgeschlossen werden. Inzwischen liefern 400 Anlagen elektrischen Strom, 600 mobile Solargeräte sauberes Licht und an 500 holzeffizienten Öfen kann ressourcenschonend und raucharm gekocht werden.
 

 

 

Solarenergie als erschwinglicher und sauberer Türöffner für eine kommunale nachhaltige Entwicklung.

 

Mit dem Ende der ersten Phase beginnt Schritt für Schritt die Phase Gesundheit. Ziel ist der Aufbau einer Gesundheitsversorgung in der traditionelle Medizin erhalten bleibt und moderne, bezahlbare Medizin durch geeignete Infrastruktur und ausgebildete Fachkräfte Einzug findet. Weitere Ausbildungen in Solarenergie und Ofentechnik sowie die Installation weiterer Solaranlagen sind für den Juni / Juli 2013 vorgesehen.

 

 

 

Expansion Mengang


Das Rathaus von Mengang mit den neuen Solarpanels.

 

Die Klima-Karawane hat das Interesse hunderter weiterer Dörfer geweckt. Im Bezirk Mengang konnten die technischen Studien abgeschlossen und anfangs Mai die nächste Methodologie-Ausbildung von 45 Community-Organizers gestartet werden. Ein erstes Resultat liefert die Solaranlage, welche auf dem Dach des Rathauses von Mengang installiert wurde: Arbeitsunterbrüche durch Stromnetz-Ausfälle sind nun Vergangenheit.

Von Mai bis Juli 2013 wurde in der Gemeinde Mengang in Zentralkamerun ein Training zur psychosoziokulturellen Methodik durchgeführt. Diese von Mestre Guilherme dos Santos Barboza im Rahmen von Dorfentwicklungsprojekten im Amazonasgebiet entwickelte Methodik hat zum Ziel, dass Gemeinden und deren Einwohnern sich selbst besser organisieren und nachhaltiger leben können.

 

 

 

Testprojekt „Extrême Nord"

Der neue Ofen, gebaut von der Mutter ist ressourcenschonend und raucharm.

 

Die Klima-Karawane startete im Jahr 2010 mit einem Testprojekt in der Region „Extrême Nord“ in Kamerun. Insgesamt wurden ca. 2‘000 holzeffiziente Kochstellen in 33 Dörfern gebaut. Die Kochstellen wurden von den Dorbewohnerinnen selbst aus Lehm und Stroh gebaut und ersparen ihnen zwischen 60 bis 70 Prozent ihres Bedarf an Brennholz - ein grosser Vorteil, den Holz ist kanpp in der kargen Dornsavanne der Sahelzone. Zudem wurde getestet, wie Sonnenenergie für elektrischen Strom und die Desinfektion von Trinkwasser genutzt werden kann.

 

 

 

 

 

 

Video Solar Energy Workshop - Yaoundé (Französisch)

Video Solar Powered Public Viewing in Ostkamerun (Französisch)