40 Jahre Laufzeit sind genug
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Nach der Atomkatastrophe in Fukushima, Japan, haben Bundesrat und Parlament den schrittweisen Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Das heisst erst, dass keine neuen AKW gebaut werden sollen.

Es gibt keinen Grund, sich über den Entscheid der BKW, das Atomkraftwerk Mühleberg im Jahr 2019 abzuschalten, zu freuen. Mühleberg bleibt noch mindestens sechs Jahre in Betrieb, ohne dass seine Sicherheitsdefizite behoben werden. Die 15 Millionen Franken, welche die BKW investieren will, stellen reine kosmetische Massnahmen dar.

Es bedroht uns alle. Denn das AKW Mühleberg gehört zu den ältesten der Welt und ist vom gleichen Typ wie die Reaktoren in Fukushima. Mühleberg weist auch gravierende Sicherheitsmängel auf: Risse im Kernmantel, Notsysteme, die ungenügend gegen Erdbeben gesichert sind, eine Gebäudehülle, die einem Flugzeugabsturz nicht standhalten würde, usw. Ein GAU, wie er in Japan geschah, würde den Kanton Bern und die Schweiz grossräumig und dauerhaft kontaminieren.

Greenpeace fordert, dass der Altreaktor Mühleberg sofort vom Netz geht. Bis 2025 müssen gestaffelt die AKW Beznau, Gösgen und Leibstadt folgen. Atomstrom – ein Risiko, das wir nicht mehr tragen müssen.

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