Unabhängig, gewaltfrei, international

Unsere Vision ist eine ökologische und friedliche Zukunft. Greenpeace zeigt Umweltprobleme auf und treibt Lösungen voran. Hartnäckig. Damit die Vision zur Realität wird.

Das sind wir

Mit kreativen, gewaltfreien Aktionen und gezielter Medienpräsenz macht Greenpeace auf globale und lokale Umweltprobleme aufmerksam. Greenpeace entwickelt aber auch konstruktive Lösungen, die eine ökologische und friedliche Zukunft unserer Gesellschaft auf dem Planeten ermöglichen.

Mit zielgerichteten Kampagnenschwerpunkten zu Atom, Klima, Energie, Verkehr, Chemie, Landwirtschaft/Gentechnik, Wald und Meer sorgt Greenpeace für Druck: Umweltthemen gehören auf die politische Agenda. Der Klimawandel zeigt, dass es höchste Zeit zu handeln ist, damit das ökologische Gleichgewicht auf der Erde noch gerettet werden kann.

Greenpeace ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation. Sie geht dort hin, wo die Probleme sind und vernetzt sich dabei lokal, national und international. Greenpeace will im engagierten Dialog mit Andersdenkenden und Partnern das Beste für die Umwelt herausholen.

Aktion an einem Kohlekraftwerk, © Greenpeace / Jiri Rezac

«Our lives begin to end the day we become silent about things that matter.» Martin Luther King Junior

 

 Das haben wir erreicht

1971 protestierte eine Hand voll Aktivisten vor Alaska gegen Atomtests. Das war der Anfang von Greenpeace. Heute ist Greenpeace eine der führenden internationalen Umweltorganisationen, die sich weltweit in über 40 Ländern für eine ökologische, soziale und gerechte Gegenwart und Zukunft einsetzt.

Greenpeace scheut sich nicht vor der - gewaltfreien - Konfrontation mit den Mächtigen dieser Welt, wenn es um Anliegen der Umwelt geht. Und kann dabei immer wieder Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene verbuchen.

Das Engagement von Greenpeace hat Folgen: 1975 stellt Frankreich seine oberirdischen Atomtests im Südpazifik ein. 1982 erlässt die International Whaling Commission, IWC, ein unbefristetes Moratorium für den kommerziellen Walfang. 1996 unterzeichnen 20 Vertragsstaaten ein Protokoll, das die Antarktis zu einem vor industrieller Ausbeutung geschützten Weltpark erklärt. 2001 erkennt die brasilianische Regierung das Anrecht der Ureinwohner Deni auf ihren Wald, in dem sie leben. 2004 steigen grosse Konzerne wie Unilever und Coca Cola auf die Greenfreeze-Technologie um. Gentechnisch veränderte Organismen dürfen in der Schweiz nicht angebaut werden. Das ist dem Anbau-Moratorium zu verdanken, dem das Stimmvolk im Jahre 2005 zugestimmt hat. Und die Energiedirektoren der Schweiz verbieten 2008 endlich die Neuinstallation von stromfressenden Elektroheizungen. Das alles sind Beispiele von erfolgen, zu denen Greenpeace Wesentliches beigetragen hat. Sie spornen dazu an, die vor knapp vierzig Jahren begonnene Arbeit konsequent weiterzuführen.

Die MV Greenpeace in der Antarktis, © Greenpeace / Steve Morgan

 

Spektakuläre Bilder von Aktivistinnen und Aktivisten im Schlauchboot auf hoher See oder Transparente an den Kühltürmen von Atomkraftwerken gehören zu Greenpeace. Sie sind der sichtbare Teil einer Arbeit, die weit mehr beinhaltet. Im Hintergrund stehen wissenschaftliche Recherchen, Studien, Zusammenarbeit mit Politikerinnen und Politikern und anderen Umweltorganisationen. Greenpeace setzt sich für einen umfassenden und nachhaltigen Schutz der Umwelt ein.

Dafür setzen wir uns ein

© Greenpeace / Michele Limina

Atom-Aktion beim AKW Leibstadt

Atom

Atomkraft ist weder eine saubere, noch eine nachhaltige Energie. Ihre Nutzung ist hochriskant und gefährdet die Umwelt auf Hunderttausende von Jahren hinaus.
Atomkraft ist deshalb keine Option, sie ist nur eine Ablenkung von den wirklichen Lösungen. Greenpeace fordert den schnellen Ausstieg aus dieser Art der Energiegewinnung und plädiert stattdessen für mehr Energieeffizienz und die ausschliessliche Nutzung von erneuerbaren Energien.

Klima

Überschwemmungen, Wirbelstürme, der Anstieg des Meeresspiegels, schmelzende Gletscher und Versteppung sind Folgen des weltweiten Klimawandels - der grössten Bedrohung für die Zukunft der Menschheit.
Greenpeace fordert von der Schweizer Politik griffige Massnahmen zum Klimaschutz. Dazu gehört, dass der CO2-Ausstoss drastisch reduziert wird. Um 40% bis 2020. Die Förderung von erneuerbaren Energien ist für dieses Ziel unabdingbar. International muss die Schweiz als reiches Industrieland die Vorreiterrolle im Klimaschutz übernehmen.

© Greenpeace / Daniel Spehr

Toxics-Aktion bei der Ciba Generalversammlung

Chemie

Die Industrie verschmutzt die Umwelt immer stärker mit giftigen Chemikalien und verbraucht Unmengen von Rohstoffen.
Greenpeace setzt sich gegen die verantwortungslose Verwendung von Chemikalien ein, die eine Gefahr für die Umwelt und den Menschen darstellen. Greenpeace engagiert sich für die nachhaltige Veränderung von Produktionssystemen und Verbrauchsgewohnheiten. Das Ziel muss heissen: «Toxic Free Future» - giftfreie Zukunft.

Landwirtschaft/Gentech

Das Geschäft mit genmanipulierten Pflanzen als Lebens- oder Futtermittel ist unverantwortlich. Der Anbau von Gentech-Pflanzen schädigt die Umwelt. Mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier sind bis heute nicht geklärt.
Dank des Widerstands der Konsumentinnen und Konsumenten gelangen in der Schweiz praktisch keine Gentech-Lebensmittel in den Verkauf. Greenpeace engagiert sich weiterhin für eine gentechfreie und ökologische Landwirtschaft.

Donnerstag, 24. Juli 2014 © Greenpeace / Jeremy Sutton-Hibbert

Die Greenpeace-Flotte ist ständig für den Schutz unserer Meere und der Arktis unterwegs.

 Wald

Urwälder spielen für Klima und Artenvielfalt global eine zentrale Rolle. Kahlschläge und Rodungen bringen jede Sekunde ein Urwaldgebiet so gross wie ein halbes Fussballfeld für immer zum Verschwinden. Die Abholzung trägt fast 20% zum globalen Treibhausgas-Ausstoss bei.

Die Zerstörung der letzten Urwälder muss aufhören. Waldreservate und Nutzungspläne können retten, was zu retten ist. Greenpeace fordert dazu auf, den industriellen Holzschlag und Brandrodungen in den noch verbleibenden Urwäldern zu stoppen.

Meer

Das Ökosystem Meer droht zu kippen. Wenn die Menschen nicht aufhören, den faszinierenden Lebensraum mit ihren Abfällen zu verschmutzen und ihn gleichzeitig leer zu fischen, wird daraus bald eine tote Kloake. 
Der Lebensraum Meer muss geschützt werden. Greenpeace fordert ein globales Walfangverbot und eine ausnahmslos nachhaltige Fischerei. Nur ein weltweites Netzwerk von Schutzreservaten, die zusammen 40% der Meeresoberfläche umfassen, erlaubt eine Erholung der erschöpften Fischbestände.

 

© Greenpeace / Brigitte Schneider

Klima-Aktion gegen Luftverschmutzung

Energie

Die Gleichung für eine Energieversorgung, die nicht zulasten künftiger Generationen geht, ist kinderleicht: Je weniger nicht erneuerbare Energien - Erdöl, Erdgas, Atom und Kohle - verbraucht werden, desto länger reichen die Vorräte, desto weniger werden Umwelt und Klima belastet.
Greenpeace ruft zur Energierevolution auf. Die Schweiz braucht energiepolitische Grosstaten: Lenkungsabgaben auf sämtliche nicht erneuerbaren Energieträge, Best-Technology-Standards für elektrische Geräte, Gebäude und Fahrzeuge sowie die konsequente Förderung erneuerbarer Energie.

Verkehr

Die Schweiz besitzt Europas verbrauchsstärkste Neuwagenflotte, über 30% der Schweizer CO2-Emissionen stammen aus dem Verkehr, Tendenz steigend. Greenpeace schlägt vor, den Treibstoffverbrauch dank eines marktwirtschaftlichen Instruments effizient und staatsquotenneutral zu senken: Autos mit hohem CO2-Ausstoss werden dem Käufer stärker belastet, solche mit tiefem CO2-Ausstoss etwas unterstützt. Und wer gar kein Auto fährt wird belohnt.
Ausserdem verlangt Greenpeace eine CO2-Abgabe auf Benzin und Diesel. Greenpeace will Autos mit hohem Treibstoffverbrauch von der Strasse wegbringen.

So werden Sie aktiv

Die Kampagnen von Greenpeace zeigen dann Wirkung, wenn möglichst viele Menschen ihren Einfluss auf eine ökologische und gerechte Welt wahrnehmen: Schüler, Bundesrätinnen und Hausmänner, Lehrlinge, Direktoren und Handwerker, Studentinnen, Investoren und Briefträger.
Wer Einfluss nehmen will, macht in Projekten und Gruppen mit: Schulklassen, die sich am Jugendsolarprojekt beteiligen, installieren zum Beispiel eine Solaranlage auf der Turnhalle. Freiwillige engagieren sich in Regionalgruppen und übersetzen globale Umweltprobleme in lokale Handlungen. Aus der Beschäftigung mit dem Klimawandel entwickeln sie eine lokale Kampagne für eine autofreie Innenstadt. Kinder und Jugendliche wehren sich als «Kids for Forests» gegen die Abholzung des Regenwaldes und pflanzen neue Bäume. Oder sie schliessen sich in «Greenteams» zusammen und setzen sich gemeinsam für ihre Umweltanliegen ein.
Greenpeace hat gelernt, wie man Menschen und Sachen in Bewegung bringt, und unterstützt Freiwillige mit diesem Wissen in Trainings und Lehrgängen. Sicher ist: Einfluss nehmen können alle.

© Greenpeace / Bernd Arnold

Über 500 Kinder und Jugendliche von Greenpeace demonstrieren an der UN-Biodiversitätskonferenz in Bonn

 So unterstützen Sie uns

Greenpeace finanziert die Arbeit für die Umwelt ausschliesslich mit freiwilligen Spenden von Privatpersonen, Vereinen und Stiftungen. Dies garantiert Unabhängigkeit und Handlungsfreiheit. Wer Greenpeace Geld spendet, kann sicher sein, dass jeder Franken sinnvoll da eingesetzt wird, wo es am nötigsten ist.
Greenpeace nimmt keine Spenden von Kapitalgesellschaften, Parteien, der öffentlichen Hand und internationalen Organisationen entgegen. Greenpeace akzeptiert keine Spenden, welche den Zielen oder der Integrität der Organisation schaden könnten. Aus diesem Grund verzichtet Greenpeace auf Gelder, die aus Kinderarbeit, Menschen- und Waffenhandel oder aus rassistisch, sexuell, religiös oder kulturell diskriminierenden Quellen stammen.
Eine besondere Form von Spenden bilden Patenschaften oder Legate. Wer möchte, kann gezielt eine Patenschaft für die Hochseeflotte übernehmen. Und immer mehr Menschen berücksichtigen Greenpeace in ihrem Testament und investieren so in die Lebensqualität kommender Generationen.

Spenden Sie Heute

So arbeiten wir

Gewaltfrei, unabhängig und hartnäckig: Diese drei Adjektive geben die Leitlinien für die Arbeit von Greenpeace vor. Daraus erwächst ein schöpferischer Widerstand, der die unbedingte Achtung aller Menschen verlangt, auch der Andersdenkenden. Mit ihren Kampagnen leistet Greenpeace wirkungsvolle Grundlagenarbeit. Greenpeace ist aber immer auch vor Ort und scheut weder die Konfrontation, noch die Kooperation, wenn es darum geht, die besten Lösungen für die Umwelt zu finden.

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