FSC am Scheideweg

Rund zwanzig Jahre ist es her, dass der Forest Stewardship Council (FSC) nach dem Umweltgipfel von Rio ins Leben gerufen wurde. Das Ziel: die umweltgerechte und sozial verträgliche Bewirtschaftung der Wälder zu fördern. Das Siegel sollte Produkte aus nachhaltiger Waldwirtschaft garantieren und damit einen Anreiz für engagierte Unternehmen und Verbraucher schaffen. Greenpeace veröffentlicht im Jahr 2013 eine Reihe von internationalen Fallstudien, die sowohl gute FSC-Praktiken als auch Negativ-Beispiele aufzeigen. Hier am Beispiel von Kanada und Finnland.

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Zwei Jahrzehnte später bleibt das FSC-Label unter einer Reihe anderer Siegel aus Greenpeace-Sicht das einzige unterstützenswerte Zertifizierungssystem für Waldbewirtschaftung. 
Der FSC hat international Anerkennung gefunden und ist schnell gewachsen. Doch Greenpeace beobachtet besorgt, dass in den letzten Jahren vielerorts die Qualität der Zertifizierung gelitten hat: Der FSC-Standard ist in einigen Waldregionen und Ländern der Welt zu schwach oder wird unzureichend interpretiert und umgesetzt.