Public Eye 2014 und Gazprom

Davos, 23. Januar 2014. Die Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace Schweiz vergeben heute in Davos während des Weltwirtschaftsforums (WEF) die gefürchteten Public Eye Awards. Für den Publikumspreis haben dieses Jahr über 280’000 Online-Voter abgestimmt und dieser geht mit grossem Vorsprung an den Ölkonzern Gazprom. Den Jury-Preis erhält der amerikanische Textilgigant Gap, der sich wirksamen Reformen in der Textilindustrie in den Weg stellt. Immer noch in Davos 14 Uhr sind heute Nachmittag vier Eisbären in einer Ölpest verendet. An der Stelle, wo sie leblos liegen, prangt ein Schild mit der Aufschrift «Gazprom was here». Mit dieser symbolischen Aktion – die Ölpest ist aus Zuckerrübenmelasse und die Eisbären sind verkleidete Aktivisten und Aktivistinnen – führt Greenpeace den Teilnehmern des World Economic Forum vor Augen, wie die Folgen einer Ölkatastrophe in der Arktis aussehen könnten und macht Investoren und Geschäftspartner aufmerksam, dass Investitionen in Gazproms Arktis-Experiment nicht nur für die Umwelt, sondern auch für ihre Geschäfte zu riskant sind. Bereits am späten Abend kam es zur Preisübergabe an Sergey Vakulenko - Chef für Strategie und Planung bei Gazprom Neft