Greenpeace zeigt sich solidarisch mit Demonstranten in der Türkei

Schweiz, 8. Juni 2013: Weltweit finden am Wochenende zahlreiche Solidaritätsaktionen zur Unterstützung der türkischen Demonstranten statt. Auch in Zürich, Bern und Genf setzten am Samstagnachmittag Greenpeace-Freiwillige ein friedliches Zeichen für mehr Mitbestimmung und Umweltschutz in der Türkei. 

Greenpeace condamne la violence policière observée en Turquie lors de l'occupation du parc Gezi à Istanbul. Ce qui a démarré comme une simple contestation contre  la destruction d'une poignée d'arbres dans un petit parc et le projet d'y construire un centre commercial qui mettra à mal les petits commerces, est maintenant devenu un mouvement citoyen pour la défense des droits et libertés civiles.  Greenpeace défend le droit de manifester pacifiquement quand des intérêts commerciaux passent avant l'intérêt commun. Le bureau de Greenpeace Mediterranée à Istanbul est situé sur la rue Istiklal, la principale avenue menant à la place Taksim, à 1 km de là. Il reste ouvert durant la nuit et le restera aussi longtemps que nécessaire offrant un abri et des soins de premiers secours aux blessés. Un certain nombre de médecins et d'infirmiers nous ont rejoints. Greenpeace Suisse se montre solidaire des manifestants luttant pour la préservation du parc Gezi et appelle toutes les parties à renoncer à la violence.

Unter dem Slogan „Defend peaceful protest. We are all in Gezi“ haben sich jeweils 
etwa 50 Menschen auf dem Bundesplatz in Bern, in Genf und beim Platzspitz in Zürich zusammengetroffen. 
Daraus entstanden sind eindrückliche Bilder, welche die türkische Gesellschaft im 
friedlichen Kampf für mehr Mitbestimmung und Umweltschutz ermutigen sollen und somit auch 
in der Türkei verbreitet werden. 

Diese Bilder stehen in starkem Kontrast zum massiven und brutalen Einsatz der türkischen 
Polizei bei den Massenprotesten der letzten Tage. Das Büro von Greenpeace in Istanbul 
befindet sich in der Nähe des Gezi-Parks und musste zur Notfallklinik umfunktioniert 
werden, um die Demonstranten zu betreuen. 

Greenpeace hat in den vergangenen Tagen das brutale Vorgehen der türkischen Behörden 
scharf verurteilt. Kumi Naidoo, Vorsitzender von Greenpeace International, forderte 
die türkische Regierung auf, die Gewalt sofort zu beenden: 

„Der Protest richtet sich nicht nur gegen die Zerstörung eines Parks und die Errichtung 
eines Einkaufszentrums. Es handelt sich nunmehr um eine Bürgerbewegung, die sich für 
Bürgerrechte und politische Freiheiten einsetzt und das Recht einfordert, friedlich zu 
demonstrieren, damit das Gemeinwohl den wirtschaftlichen Interessen nicht geopfert wird“.