Esperanza

Esperanza

Das ehemalige Forschungsschiff mit Eisklasse wurde im Jahr 2000 in Norwegen gechartert und bis Ende 2001 in Amsterdam zum Greenpeace Aktionsschiff umgebaut.

Geschichte

Zuvor stand die Esperanza drei Jahre lang als Feuerlöschschiff im Dienst der russischen Regierung. Die Esperanza erhält neben einer Hubschrauber-Landemöglichkeit und einem Recycling-System auch ein Satelliten- Kommunikationssystem, einen Treibstoff sparenden Antrieb und FCKW/FKW-freie Kühlsysteme. Mit der Ausstattung der Esperanza will Greenpeace verdeutlichen, dass umweltfreundliche Standards auch für Schiffe möglich sind. Die Esperanza ist schnell und eignet sich besonders für Einsätze in Eisgewässern.

Den Namen des Schiffes (spanisch: Hoffnung) haben Freunde und Unterstützerinnen von Greenpeace durch Wahl auf der Website von Greenpeace International entschieden.

Februar 2007, Südpazifik: Die Esperanza ist auf ihrer Route zur Antarktis in eisigen Gefielden unterwegs.

© Greenpeace / Daniel Beltrá

 

Aktionen

Ihren ersten Einsatz hat die Esperanza im Rahmen der Urwald-Kampagne im Frühjahr 2002. Später im Jahr fährt sie nach Kapstadt um dort als mobile Einsatzzentrale für Greenpeace während des Weltgipfels in Johannesburg zu dienen.
Im April 2003 ist die Esperanza zwischen dem norwegischen Festland und Spitzbergen-Inseln unterwegs, um den Kabeljaufang in der Barentssee zu beobachten. Im Oktober des Jahres wird ihr die Einfahrt in den Hafen von Miami verwehrt. Sie ist im Rahmen der Aufklärung über den Schutz des Regenwaldes am Amazonas unterwegs.

Zu einer Fahrt in den Nordostatlantik gegen die Schleppnetzfischerei bricht die Esperanza im Januar 2004 auf. Im August kommt sie zum Einsatz, um der Forderung nach einem Schutzgebiet Doggerbank in der Nordsee Nachdruck zu verleihen.

Ebenfalls gegen die Grundschleppnetzfischerei, diesmal in der Tiefsee, richtet sich die Fahrt im Juli 2005. Die Esperanza bricht in Halifax, Nova Scotia in Kanada, auf. Im November findet man das Schiff im Südpolarmeer. Die Esperanza beginnt dort die SOS-Weltmeer-Tour, die sie in über einem Jahr einmal um die ganze Welt führen wird. An der Antarktis geht es um den Schutz der Wale vor japanischen Walfängern.

Im Februar 2006 befindet sich die Esperanza auf der Jagd nach Piratenfischer vor der westafrikanischen Küste. Die SOS-Weltmeere-Tour führt das Schiff im Juni drei Wochen durchs Mittelmeer. Im August geht es dann um den Erhalt des Meeres als Lebensraum vor den Philippinen.

Eckdaten

Heimathafen: Amsterdam, Netherlands
Früherer Name: Echo Fighter
Gechartert: 2000
Schlafplätze: 33
Schlauchboote: 2 grosse rigid hull und 4 kleine Schlauchboote
Schiffstyp: Expedition/Wissenschaft
Funksignal: PD 6464
Gebaut: 1984 Poland Gdansk
Brutto-Raumgrösse: 2076 BRT
Länge: 72.3m
Breite: 14.3m
Tiefgang: 4.7m
Maximum Geschwindigkeit: 14 knots
Hauptmotor: 5.876 BHP, 2*2.938 BHP Sulzer V12

Webcam der Esperanza

Webcam der Rainbow Warrior
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