<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><channel><title>News_Stories</title><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/</link><description>News_Stories</description><language>de-ch</language><copyright>(c) 2013, Greenpeace</copyright><lastBuildDate>Sat, 25 May 2013 00:15:17 +0200</lastBuildDate><ttl>5</ttl><category>andere themen/atom/chemie/klimawandel - energie/landwirtschaft/meer/über uns/wälder</category><item><guid isPermaLink="false">9b3ab6c8-4299-4e41-9f01-0bfd7fc9b1ed</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Magazin/2013-Magazin/Imkern-Auf-dem-Land-in-der-Stadt/</link><title>Imkern: Auf dem Land in der Stadt</title><description>Nahe dem Zürcher Rieterpark steht ein rotes Häuschen, in dem sechs Bienenvölker den Winter 2010/11 überstanden haben. Im Frühling zogen neun weitere Schwärme ein – nicht von allein. Vier fing die Feuerwehr ein, fünf die Biologin Helena Greter. «In der Stadt gibt es etliche verwilderte Bienenschwärme, die den Winter in freier Wildbahn überleben», sagt sie.&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Von Anne Gabriel-Jürgens (&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Bilder) und&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp;Markus Brupbacher (Text)&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;a title="Artikel als PDF downloaden" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/publications/Greenpeace/Magazin/2013/Magazin-2-13/1305_BienenD.pdf" target="_blank"&gt;&amp;gt; Artikel im lesefreundlichen Magazinformat als PDF downloaden&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(1,6MB)&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit 2004 ist sie die Königin der Königinnen im roten Häuschen. Helena Greter ist eine Stadtimkerin, und als solche hat sie nichts gemein mit dem Image liebenswerter älteren Herren, die auf dem Land diesem Hobby frönen. In Randquartieren sei Urban Beekeeping seit Jahren aktuell, so Rosmarie Füchslin, Co-Präsidentin vom Verein Zürcher Bienenfreunde. «Die Nachfrage nach Kursen ist gestiegen. Besonders Frauen interessieren sich für die Imkerei.» Dabei sei es sehr schwierig, in der Stadt Zürich einen Standplatz für Bienen zu finden. Zudem sei die Imkerei wegen der Varroa-Milbe oder der Sauer- und der Faulbrut anspruchsvoller geworden, so dass die Mitgliederzahlen in den vergangenen Jahren kaum angestiegen seien. Für Peter Albertin, den Präsidenten des Bienenzüchtervereins Winterthur, ist die Völkerdichte in und um Winterthur zu hoch: «Es stehen zu viele Völker in zu kleinem Umkreis. Ideal wären Abstände von tausend Metern und höchstens 15 Völker pro Standplatz. Wir treffen aber Standabstände von kaum 200 Metern und bis zu 45 Völker pro Platz an – das sind Krankheitsherde.» Helena Greter bekommt häufig Anfragen von Städterinnen und Städtern, die Bienenvölker halten möchten. Dabei ist das alles andere als einfach. Greter rät zum zweijährigen Imkerkurs, der etwa vom Verein Zürcher Bienenfreunde organisiert wird. «Dazu muss sich der Lifestyle-Imker erstmal mutig einem Verein annähern.» meint sie schmunzelnd.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schaut man Richtung Himmel, bemerkt man, dass die Bienen das Häuschen nicht ziellos verlassen, sondern eine Hauptrichtung einschlagen, je nach Standort der Tracht. Die Tracht – damit ist kein folkloristisches Kleidungsstück gemeint, sondern das Blütenangebot im Umkreis von etwa drei Kilometern. Zurzeit liegt der süssliche Duft von Lindenblüten in der Luft. Das Blütenangebot in der Stadt Zürich ist dank zahlreichen Parks, Gärten, Magerwiesen und Brachflächen in der ganzen Bienensaison gross. «Die Bienen leiden in der Stadt Zürich nicht an Hunger, weshalb wir keine spezielle Trachtförderung betreiben», erklärt Marianne Fritzsche, Projektleiterin Naturschutz von Grün Stadt Zürich. Während Stadtbienen von Frühjahr bis Spätherbst paradiesische Zustände vorfinden, haben ihre Verwandten auf dem Land oft zu wenig Nahrung. Gründe dafür sind intensive Landwirtschaft, Monokulturen und blumenarme Fettwiesen. «Ist der Raps verblüht, müssen Imker auf dem Land ihren Bienen oft schon im Juni mit Zuckerwasser füttern», sagt Helena Greter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Abgase scheinen die Bienen kaum zu stören&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In ihrem Häuschen riecht es nach Bienenwachs. Holztäfelung und Holzboden sorgen für Chalet-Atmosphäre. Auf den einzelnen Türchen der Bienenkästen ist mit Kreide notiert, wann Helena Greter was erledigt hat. Nicht ohne Stolz zeigt sie eine ihrer Tüfteleien. Im unteren Teil eines Bienenkastens, wo die Bienen ihre Brut aufziehen, lässt sie sie wilde Waben bauen: Die Waben hängen tropfenförmig herab wie in der Natur. Für Honigwaben aber eignet sich dieser Naturwabbenbau nicht, zu fragil sind diese Meisterwerke für das Schleudern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Greters «Honig us Züri» bleibt im Glas für Monate flüssig. «Die grosse Blütenvielfalt in der Stadt macht ihn heterogener, die Nektarmoleküle pappen nicht so rasch zusammen», sagt die Biologin. Welchen Einfluss haben Schädlingsbekämpfungsmittel und Abgase auf Bienen und die Qualität des Stadthonigs? Die in der Landwirtschaft verwendeten Pestizide schädigen das Nervensystem und den Orientierungssinn der Bienen – Glück haben jene in der Stadt, wo es solche Gifte nicht gibt. Abgase scheinen Bienen kaum zu stören. Was die Frage möglicher Verunreinigungen betrifft, schneiden Land- und Stadthonig gleich gut ab: «Die Biene wirkt als Filter für Umweltrückstände. Unsere Untersuchungen haben kaum Rückstände aus Landwirtschaft und Verkehrsemissionen gezeigt», sagt Peter Gallmann, Leiter des Zentrums für Bienenforschung der Forschungsanstalt Agroscope.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;«Der Imker kommt immer zu spät»&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So, lautet ein gerahmter Spruch an der Holztäfelung, den Helena Greters Vorgänger hinterlassen hat. Was heisst das? «Mich faszinieren verwilderte Bienenschwärme in der Stadt – sie beweisen, dass Bienen auch ohne Imker zurechtkommen. Doch wer Honig möchte, muss Eingriffe in die Völker vornehmen. Dabei stellt sich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Wenn ein Volk schwärmt, ist es weg und der Imker eben zu spät», sagt Helena Greter. Die von der Feuerwehr eingefangenen Bienenschwärme können für zehn Franken pro Kilogramm Bienen gekauft werden – ein Schnäppchen, wenn man weiss, dass ein vollentwickeltes Bienenvolk, regulär rund 300 Franken kostet. Der Grund für diesen hohen Preis liegt im massenhaften weltweiten Bienensterben. So hat die Zahl der Bienenvölker in den Industriestaaten der Nordhalbkugel seit 2006 im Durchschnitt um 30&amp;nbsp;Prozent abgenommen. Selbst die Vereinten Nationen sind beunruhigt: Rund 30 Prozent der globalen Nahrungsmittel sind vom Bestäuben durch Insekten, mehrheitlich Honigbienen, abhängig. Deshalb gilt die Honigbiene als drittwichtigstes Nutztier in Europa, nach Schwein und Rind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Gründe für den Kollaps ganzer Bienenvölker (Colony Collapse Disorder, CCD) sind vielfältig. Die Spekulationen reichen von Pestiziden und transgenen Pflanzen über schlechte oder einseitige Ernährung in Monokulturen bis zur Mobilfunkstrahlung. Die in den 1980er-Jahren aus Fernost eingeschleppte Varroa-Milbe gilt als Hauptursache. Weil aber zwischen dem Auftauchen der Milbe und dem CCD rund zwanzig Jahre liegen, kann sie kaum die einzige Ursache sein. Zwei Seuchen, die Sauer- und die Faulbrut, schwächen die Bienenvölker zusätzlich. Und wie sieht die Sterblichkeit bei der Stadtbiene aus?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erstens ist sie keine eigene Rasse. Zweitens sind Stadtbienen von Seuchen und der Varroa-Milbe ebenso betroffen wie Landbienen. «Mir sind keine Daten bekannt, die belegen oder Hinweise geben, dass Bienen in der Stadt weniger Sauerbrut, Faulbrut oder Varroa haben», stellt Peter Gallmann von Agroscope klar. Dieser Auffassung ist auch Helena Greter, Inhaberin eines Master-Abschlusses in Bienenpathologie. «Seit 2010 müssen die Standorte der Bienenvölker dem kantonalen Veterinäramt gemeldet werden. Bricht etwa Sauerbrut aus, gilt die Meldepflicht, betroffene Bienenvölker werden getötet, und es wird ein Sperrkreis gezogen: Im Umkreis von fünf Kilometern dürfen keine Völker verstellt oder gehandelt werden, alle vorhandenen werden kontrolliert und überwacht», erklärt Helena Greter. In und um Winterthur herum liegen zurzeit viele Standorte in solchen Sperrkreisen, weiss Peter Albertin vom Bienenzüchterverein Winterthur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gerücht, Stadtbienen seien weniger anfällig auf Krankheiten und Varroa, ja sogar resistent, kann fatal sein: Leichtgläubige Stadtimker bekämpfen oder melden die Krankheiten nicht, was deren Ausbreitung fördert. Bei der Sauerbrut-Epidemie 2011 seien die ersten betroffenen Bienenstände ausgerechnet in den Städten Zürich und Winterthur registriert worden, so Albertin. Dennoch liest man immer wieder, Stadtbienen seien robuster als Landbienen. Wenn für den Kollaps ganzer Bienenvölker mehr Faktoren als Sauer- und Faulbrut sowie Varroa-Milben verantwortlich sind, rücken unterschiedliche Umweltbedingungen von Stadt und Land ins Blickfeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deutlich sind diese in Frankreich, dem grössten Agrarland der EU, wo Monokulturen dominieren – riesige, monochrom grüne Wüsten. Dort fehlen den Bienen Blumen, Hecken und Bäume. Die Vermutung: Das Immunsystem der Immen ist wegen des zu geringen und einseitigen Futterangebots und wegen der Pestizide geschwächt. In Städten wie Paris dauert das Trachtangebot länger, es ist vielfältiger. Diese Vielfältigkeit, vermutet Yves Loublier vom Centre national de la recherche scientifique in Paris, stärke das Immunsystem der Bienen. Dass die Bienen in Grossstädten bis fünfmal so viel Honig produzieren wie ihre kränkelnden Schwestern auf dem Land, liegt auch an den urbanen Temperaturen: Dank einem milden Mikroklima finden die Bienen früher und länger Blüten, sie «arbeiten» früher und länger im Jahr (ab/bis 8 °C).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen bessern mit Beekeeping ihr Image auf&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob in Berlin, Bochum, Genf, Hamburg, London, München, New York, Paris, San Francisco, Wien, Yverdon oder Zürich: Die Liste der Urban-Beekeeping-Gemeinden wächst und ihre Fürsprecher werden immer prominenter. Michelle Obama setzte 2010 im Garten des Weissen Hauses auf Urban Gardening und liess auch Bienenkästen installieren. In New York hob Bürgermeister Michael Bloomberg im März 2010 das Verbot der Bienenhaltung auf und verpasste dem Big Apple so ein grüneres Image. Zuvor hatte der Honig aus der Bronx oder aus Brooklyn den Hauch der Illegalität, Guerilla-Beekeeping war das Pendant zum Guerilla-Gardening. In Berlin haben Stadtimker Tradition: Rund 500 Imker und etwa 3000 Bienenvölker leben dort, der erste Quartier-Imkerverein wurde 1864 gegründet. Die Motive hinter Urban Gardening treiben auch den Urban-Beekeeping-Boom an: lokal produzierte, gesunde Lebensmittel, Sehnsucht nach Natur, Selbstversorgerfantasien, Sorgen um Nachhaltigkeit und Biodiversität, Ausgleich zum hektischen Berufsalltag.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Urban Gardening und Beekeeping galten einst als Wahrzeichen der Spiessbürger, sind jetzt aber en vogue. Oder wie die Süddeutsche Zeitung es in ihrem legendären «Streiflicht» formulierte: «Wer beim Bionade-Schlürfen im Szenecafé nicht mindestens acht gut sichtbare Stichverletzungen vorweisen kann, muss sich ernsthaft Gedanken um sein urbanes Prestige machen.» Nicolas Gallon, Fotograf aus Paris, schreibt über das boomende Urban Beekeeping in seiner Stadt: «Nouvelle mode, engagement écolo ou passion temporaire de bobos en manque de nature.» Bobos (bourgeois-bohèmes) sind gebildete, gut verdienende junge Grossstädter. Sie sind bürgerlich, pflegen aber einen (Künstler-)Lebensstil, der aufgesetzt wirkt. Sie imitieren städtische Szenen und Subkulturen und ziehen in Trendquartiere wie Kreuzberg, Quartier Latin oder den Zürcher Kreis 5, wo sie mit ihrer Kaufkraft dafür sorgen, dass die Mieten rasch steigen und ursprüngliche Bewohner sowie Szenen verdrängt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Unternehmen wollen mit Urban Beekeeping ihr Image aufpolieren. So lebt Nicolas Geant, Stadtimker in Paris, nicht vom Honigverkauf, sondern von der Installation und Pflege von Bienenkästen für Firmenkunden. «60 Bienenkästen sind es zurzeit», sagt Geant. Zu finden sind sie auf dem mondänen Grand Palais an der Seine, bei Louis Vuitton beim Pont Neuf oder bei Électricité de France (EDF) in La Défense. Der französische Stromgigant EDF mit rund 60 Atomkraftwerken betreibt mit Bienenkästen auf dem Dach Greenwashing, derweil der Luxusgüterkonzern Louis Vuitton seine Stadtbienen als «ernsthaftes Engagement» verstanden wissen will. Da es aber leichter ist, eine Louis-Vuitton-Tasche zu tragen, als ein Bienenvolk zu halten, überlässt das Luxushaus die Bienenarbeit Nicolas Geant. Die Unternehmen möchten sich ein nachhaltiges Image verpassen, aber keine Zeit aufwenden – ein bestechendes Geschäftsmodell von Nicolas Geant.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einem hektischen Arbeitstag setzt sich Helena Greter eine Weile neben ihr Häuschen, bevor sie mit den Bienen in Kontakt tritt. «Um runterzukommen», sagt die Stadtimkerin. Wie verwendet sie ihren Honig? Ihre Antwort überrascht: «Ich mag Süsses wie Honig eigentlich gar nicht, höchstens in einem Joghurt mit Nüssen. Im Dorf, wo ich aufwuchs, musste ich unseren Honig bei der Imkerin holen. Die Frau meinte es gut mit mir, als sie den Löffel tief in den Honigtopf tauchte und ihn mir in den Mund steckte, aber ich bekam schier keine Luft mehr», sagt Greter und lacht. «Vielleicht ist das der Grund.»&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Imkerin und Biologin ermutigt jeden, der Bienen halten möchte. Trotzdem lächelt sie wieder verschmitzt und sagt: «Erst dann sehen sie, wie viel Arbeit die Imkerei bedeutet und welches Frustpotenzial sie beinhaltet: Jahre mit wenig oder fast keinem Honig, entwischende Schwärme, Bienenstiche, Krankheiten und im Frühjahr Schimmel in den Kästen.» Für Helena Greter ist klar: Sie will dranbleiben, ihre Doktorarbeit in Epidemiologie schreiben und weiterhin in Ruhe ihren «Honig us Züri» herstellen. Bienenhaltung ist eine persönliche Einstellung, ein Lifestyle, aber keiner für abgehobene Bobos. Wer imkern möchte, muss sich Zeit nehmen, denn eine Ertragsgarantie gibt es genauso wenig wie die kleine, schlaue Biene Maja.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Petiton für den Schutz der Bienen eingereicht Zusammen mit Imkern hat Greenpeace Schweiz den Behörden in Bern die Petition zum Schutz der Bienen überreicht. Darin fordern 80 103 Menschen einen sofortigen Einsatzstopp von bienenschädlichen Pestiziden in der landwirtschaft. Die Unterschriften kamen in nur einem Jahr zustande. Mehr zum thema unter: &lt;a title="http://www.bienenschutz.ch" href="http://www.bienenschutz.ch" target="_blank"&gt;bienenschutz.ch&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Schulbesuch-Gutschein zum Thema Bienen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Biene sein ist kein Honigschlecken. Darum bringen wir die Bienen in ihre Schule! Sind Sie selber LehrerIn oder kennen Sie Lehrpersonen? Wenn ja, dann melden Sie sich unter Tel. 044 447 41 29 für einen Schulbesuch an. Sie erhalten gratis eine DVD von «More than Honey» und dazu einen Gutschein für einen Schulbesuch von Greenpeace.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;q&gt;Die Anfragen haben sich 2012 schlagartig verdoppelt&lt;/q&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Interview mit Hans Stöckli, Präsident des Bienenzüchterverbands beider Basel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Greenpeace:&lt;/strong&gt; In der Stadt gibt es fast keine Insektizide und viele Blumen, zudem sind die Temperaturen höher als im Umland. Gibt&amp;nbsp;es etwas, das «Stadtbienen» mehr belastet als Bienen auf dem Land?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Hans Stöckli:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; Die Flora in Stadtgebieten ist vielfältiger, die Blütezeit übers Jahr verteilt. Die Pollen sind daher besser als jene aus Monokulturen auf dem Land. Das in der Stadt etwa drei Grad wärmere Klima bewirkt, dass sich Flora und Bienenvölker einen Monat früher entwickeln können. Man könnte vermuten, dass Abgase belastend für Bienen seien. Im Jahr 1985 untersuchte das baselstädtische Lebensmittellabor die Bienenhonige auf Schwermetalle hin. Die Belastung war unbedeutend, da der Bienenkörper als Filter wirkt. Bei hoher Bienendichte ist die Reinvasion durch die Varroa-Milbe mehrfach höher als auf dem weniger dicht mit Bienenvölkern besiedelten Land. Ich denke, dass in der Stadt Basel eine vernünftige Bienenvölkerkonzentration erreicht ist. Bei mehr würden die Bienen beim Futterangebot in Konkurrenz treten, was zur Räuberei verleitet. Bienen stechen: In von Menschen dicht besiedelten Gebieten ist ihre Haltung deshalb eingeschränkt. Begutachtet werden die Bienenstandorte vom Bieneninspektor (Veterinärwesen).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wer nimmt an Ihren Imkerkursen teil? &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pro Jahr werden etwa 30 Neuimker in einem Grundkurs ausgebildet. Steigend ist das Interesse der Frauen. Der Kurs umfasst in zwei Jahren je acht Halbtage. Etwa zwei Drittel der Teilnehmenden halten danach Bienen. Die Anfragen haben sich 2012 verdoppelt. Die Teilnehmer stammen aus vielen Berufs- und Altersgruppen, vorwiegend sind sie 30- bis 40-jährig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Was erwarten Sie vom «Bienen-Professor» Peter Neumann? Es sei geplant, an asiatischen und afrikanischen Bienen zu forschen, die besser mit der Varroa-Milbe zurechtkommen. Soll eine solche Bienenrasse importiert werden?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die zentrale Frage lautet: Was hat sich global so sehr verändert, dass das Bienensterben aufkam? Die Forschung mit Bienen im Ausland befürworte ich, um Erkenntnisse in der Molekularbiologie zu bekommen. Den Import von Bienen lehne ich aber ab. Eine Biene kann sich nicht selbst entmilben, weil sich die Varroa auf ihren Rücken flüchtet. Varroa ist bei den Bienen noch nicht als Feind erkannt, sonst würden sie sich gegenseitig entmilben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dieser Artikel ist zuerst erschienen im Greenpeace Magazin 2/2013.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 24 May 2013 12:00:00 +0200</pubDate><category>landwirtschaft</category><category>chemie</category><dc:creator>Markus Brupbacher</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b0de-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/oelmultis-investieren-in-russisches-roulette-/blog/45278/</link><title>Ölmultis investieren in «russisches Roulette» der Arktis </title><description>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um sich den Zugang zu Ölreserven in der russischen Arktis zu sichern, gehen westliche Ölmultis wie Shell, BP, Exxon Mobil und Statoil mit den staatsnahen russischen Öl- und Gasbetrieben Rosneft und Gazprom diverse Partnerschaften ein. Die Deals versprechen beiden Seiten einiges: Die westlichen Firmen liefern Cash und Know-How, im Gegenzug wird ihnen der Zugang zu bisher unerschlossenen Quellen gesichert. Diese explosiven Deals wurden von den Organisationen Greenpeace, Platform und ShareAction untersucht und in dem Report «Russian Roulette: International &amp;nbsp;oil company risk in the Russian Arctic» zusammengefasst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;«Aktionäre sollten äusserst besorgt sein über die enorme Anzahl Risiken, welche mit solchen Vorhaben verbunden sind», sagt Charlie Kronick, Klima-Experte von Greenpeace. «Bohrungen in der Arktis sind technisch und ökologisch extrem schwierige Unterfangen. Wenn dies Firmen tun, welche berüchtigt sind für ihren äusserst laschen Umgang mit ökologischen und sicherheitstechnischen Fragen und zudem über keinerlei Offshore-Expertise verfügen, werden solche Unterfangen zu einem russischen Roulette.»&lt;br /&gt;Der Report streicht die fünf grössten Risiken heraus, welche mit einer solchen Zusammenarbeit einhergehen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;a) Fehlende Offshore-Erfahrung&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Shell-Debakel hat eindrücklich gezeigt, dass nicht einmal die erfahrensten Operateure genügend Kapazitäten haben, um den Herausforderungen im arktischen Ozean adäquat zu begegnen. Diese Einsicht sollte bei Investoren alle Alarmglocken ringen lassen, denn Rosneft hat noch nie ein Offshore-Projekt hin zum Ausbeutungsstadium gebracht und Gazprom hat noch nicht mal verkündet, wer aus der Chefetage ein allfälliges Projekt führen und somit die Verantwortung tragen würde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;b) Erschreckende ökologische Bilanz&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rosneft ist unangefochtener Spitzenreiter als ökologischer Zerstörer. Keine andere Ölfirma verzeichnet annähernd so hohe Werte bei Pipeline-Lecks wie der russische Gigant. Alleine 2011 war Rosneft für 2727 Lecks (rund 75 Prozent der Gesamtlecks) in der grössten russischen Ölprovinz Yugra verantwortlich, hat gleichzeitig aber nur rund 25 Prozent des regionalen Öls gefördert. Gazprom seinerseits ist durch seine Tochtergesellschaft Gazprom Neft für Untätigkeiten bei ein paar üblen Öllecks in Sibirien verantwortlich, welche zu verschiedenen Gerichtsverhandlungen führten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;c) Verletzung von Sicherheitsbestimmungen&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gazproms Sicherheitsbestimmungen werden sichtbar am unfassbaren Drama der Kolskaya-Plattform im Dezember 2011. Während des Einsatzes sank die Plattform und führte zum Tod von 53 der 67 Personen umfassenden Crew. Vor dem Unfall wurde Gazprom vor Gericht gezogen, weil die Firma ohne Betriebserlaubnis gebohrt hatte. Gazprom liess sich vom Urteil nicht beirren und bohrte trotz beginnender Eisbildung weiter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;d) Mangel an Transparenz&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei beiden Firmen lassen sich kaum brauchbare Informationen zu ökologischen und sicherheitstechnischen Regulierungen finden. Rosneft rapportiert nur die Anzahl der Öllecks, jedoch nicht deren Umfang, während Gazprom nur die Menge angibt, jedoch alle Angaben bezüglich der Anzahl verschweigt. Shell und BP beispielsweise geben beide Indikatoren an.&lt;br /&gt;Ebenfalls ähnlich Besorgnis erregend ist die Tatsache, dass beide Firmen praktisch keine Aktionspläne im Falle eines Öllecks veröffentlichen..&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;e) Politische Risiken&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schliesslisch sind auch politische Risiken zu erwarten: Die nun geschlossenen Partnerschaften müssen krisenresistent über einen äusserst langen Zeitraum halten, da vor 2030 kaum gefördertes Öl zu erwarten ist. Der Erfolg der Partnerschaften hängt deshalb einerseits davon ab, inwiefern diese ungleichen Partner über Jahrzehnte eine gute Beziehung zu erhalten imstande sind als auch, wie stark regulatorisch der Kreml in den Energiesektor eingreifen wird. Dessen Eingriffe sind legendär und verstärken somit die Unsicherheiten, welche mit dem geäusserten Plan, Gazprom und Rosneft zu privatisieren, verbunden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ölbohrungen in der Arktis sind zu riskant – nicht allein für die Umwelt und das Klima, sondern auch für Investoren. Hilf uns die Arktis vor industrieller Ausbeutung zu schützen und werde jetzt Arktisschützerin oder Arktisschützer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Jetzt ArktisschützerIn werden: &lt;a title="savethearctic" href="http://savethearctic.org/" target="_blank"&gt;SaveTheArctic.org&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;</description><pubDate>Thu, 23 May 2013 16:52:00 +0200</pubDate><category>klimawandel - energie</category><category>andere themen</category><dc:creator>Nadine Berthel</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b0ce-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/der-internationale-tag-der-artenvielfalt-in-b/blog/45262/</link><title>Der internationale Tag der Artenvielfalt in Bildern</title><description>&lt;h3&gt;Am heutigen internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt zeigen wir euch atemberaubende Bilder eines der reichsten Gebiete in Sachen Biodiversität der Welt: Indonesien.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Walhaien zu reichhaltigen Korallenriffen und Wäldern voller Leben, dokumentiert das Greenpeace Schiff «Rainbow Warrior» derzeit die Schönheit und Zerbrechlichkeit&amp;nbsp; von Indonesiens Natur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Botschaft dieser Bilder ist klar: All dies werden wir verlieren, wenn wir nicht jetzt handeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Soll unser Planet auch in Zukunft Leben erhalten und vor Umweltzerstörung geschützt werden, müssen die Regierungen handeln, um Lebensräume, atmende Ozeane und Wälder zu schützen sowie das Artensterben zu stoppen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der fragile Zustand von Indonesiens Ozeanen und Wäldern sind ein deutliches Zeichen dafür, wie gefährdet diese Gebiete durch industrielle Überfischung und anhaltende Abholzung sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Indonesien sind mindestens 20% der weltweiten Artenbestände und mehr als 30'000 bekannte Pflanzenarten, sowie über 3'000&amp;nbsp; Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien angesiedelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ungefähr 10% der weltweiten Regenwälder befinden sich in Indonesien. Vor fünfzig Jahren bedeckten Regenwälder noch eine Fläche von 82% ganz Indonesiens. Im letzten Jahrzehnt schrumpfte der Bestand aufgrund der unerbittlich fortschreitenden Abholzung zur Papiergewinnung, Palmöl-Plantagen und Bergbau auf nur noch 48%.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Indonesiens Meere sind auch vielfältige Küsten- und Meereslebensräume. Gebiete wie Raja Ampat, in West Papua,&amp;nbsp; zählen zu den reichsten Flecken der Welt in Sachen Artenvielfalt. Die Korallenriffe des Landes gehören durch Überfischung, Umweltverschmutzung und den Klimawandel jedoch auch zu den am meisten gefährdeten Biodiversitäts-Hotspots der Welt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nichts tun ist keine Option.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir müssen hier und heute handeln und die industrielle Überfischung unserer Meere und die Abholzung unserer Regenwälder stoppen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a title="Spende" href="https://spenden.greenpeace.ch/live/donate?lang=de" target="_blank"&gt;&lt;img 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alt="" width="428" height="62" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bustar Maitar ist der Leiter der Internationalen Greenpeace Waldkampagne in Indonesien&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 22 May 2013 16:50:00 +0200</pubDate><comments>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/der-internationale-tag-der-artenvielfalt-in-b/blog/45262/#comments-holder</comments><category>wälder</category><category>meer</category><dc:creator>Bustar Maitar</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b0cd-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/einschlagstopp-in-indonesiens-waeldern-verlae/blog/45261/</link><title>Einschlagstopp in Indonesiens Wäldern verlängert</title><description>&lt;p&gt;Indonesien verlängert das Moratorium auf Einschlag in Primärwäld. Wichtig für den Waldschutz - aber immer noch nicht genug. Denn grosse Palmölkonzerne sind immer noch in die Zerstörung indonesischer Regenwälder verwickelt, wie ein &lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt;-Report zeigt. Auch der indonesische Branchenriese «Duta Palma» vernichtet auf Sumatra und Borneo systematisch schützenswerten Wald.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;dfn lang="en"&gt;Update&lt;/dfn&gt; vom 15.5.13: Die indonesische Regierung hat am 13. Mai verkündet, das bestehende Wald-Moratorium um zwei Jahre zu verlängern. Die Verlängerung ist wichtig und notwendig, um der fortschreitenden Zerstörung wertvoller Wälder in Indonesien entgegenzutreten. Dennoch bleibt das Moratorium weiterhin zu schwach. Wie aktuelle &lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt;-Recherchen wie der «Dirty Business» -Report zeigen, reicht es nicht aus, nur den aktuellen Status Quo zu erhalten, um alle verbleibenden wertvollen Wälder Indonesiens zu schützen. Es muss auf alle noch erhaltenen Regen- und Torfwälder ausgedehnt werden und darf sich nicht nur auf Primärwälder beschränken. Ausserdem müssen bestehende Konzessionen überprüft und die Transparenz bei der Vergabe und Kontrolle von Lizenzen verbessert werden. Benötigt wird darüber hinaus eine verlässliche und präzise Landnutzungsplanung, die schützenswerte Wälder dauerhaft erhält. &lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt; fordert daher von der indonesischen Regierung, entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um das Moratorium endlich zu einem wirksamen Instrument gegen die Regenwaldzerstörung zu machen. Die norwegische Regierung, die Indonesien mit bis zu 1 &lt;abbr title="Milliarde"&gt;Mrd.&lt;/abbr&gt; &lt;abbr title="United States of America" lang="en"&gt;US&lt;/abbr&gt;-Dollar für Klimaschutzmaßnahmen unterstützt, muss sich ebenfalls dafür einzusetzen, das Moratorium zu stärken und nicht nur zu verlängern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Dirty Business - das schmutzige Geschäft der Palmölriesen&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem Bericht hat &lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt; mit einem Vergleich von Satellitenaufnahmen aus den Jahren 2002 bis 2012 die systematische Zerstörung belegt. Die betroffenen Wälder stellten einen wichtigen Rückzugsraum für die letzten, freilebenden Tiger Sumatras dar und waren zudem besonders bedeutsam für den Klimaschutz. Sie wuchsen auf meterdicken Torfböden, die besonders viel klimaschädliches &lt;abbr title="Kohlendioxid"&gt;CO2&lt;/abbr&gt; speichern, das durch Rodung und Entwässerung wieder in die Atmosphäre freigesetzt wird und so den Klimawandel anheizt. Zudem lagen die Wälder in einem Gebiet, das offiziell nicht zur Rodung freigegeben ist und zudem durch das Moratorium, welches die indonesische Regierung im Mai 2011 angewiesen hat, geschützt ist. Auch in den Fall verwickelt: Wilmar, der größte Palmölhändler weltweit und ebenfalls ein großer Produzent. Dem Konzern wurden von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen schon mehrfach Regenwaldzerstörung und Verletzung von Landrechten vorgeworfen. Wilmar hat sich bisher nie öffentlich von seinem Handel mit Palmöl von Duta Palma distanziert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum englischsprachigen Report: &lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/Global/international/publications/forests/2013/Dirty-Business.pdf" rel="external_link" target="_blank"&gt;A dirty business&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Ein schwaches Bündnis für den Waldschutz: Der RSPO&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besonders pikant: Beide Unternehmen sind Mitglieder des RSPO (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl), einem Zusammenschluss von Akteuren der Palmölbranche, zum Großteil Produzenten, Händler und Abnehmer. Ziel des RSPO ist, die Palmölproduktion umweltverträglicher zu gestalten. Doch sind die Kriterien für die «nachhaltige» Palmölproduktion äusserst schwach und verhindern nicht, dass ökologisch wertvolle Gebiete abgeholzt und die Landrechte indigener Völker verletzt werden. Daran hat auch ihre kürzlich abgeschlossene Überarbeitung nichts geändert. Denn Ende April haben die Mitglieder des RSPO einen &lt;a href="http://www.rspo.org/file/PnC_RSPO_Rev1.pdf"&gt;aktualisierten Kriterienkatalog&lt;/a&gt; beschlossen. Dieser enttäuscht aus Sicht vieler Umweltverbände: Nach wie vor sind wertvolle Regen- und Torfwälder nicht für Plantagen tabu, auch eine Bilanz der durch die Anlage neuer Plantagen entstehenden &lt;abbr title="Kohlendioxid"&gt;CO2&lt;/abbr&gt;-Emissionen bleibt bis Ende 2016 eine freiwillige Massnahme. Gefährlichste Pestizide dürfen weiterhin eingesetzt werden. Selbst diese schwachen Kriterien verletzen RSPO-Mitglieder wie Duta Palma offenbar, wie nicht nur der aktuelle Fall, sondern auch direkte Beschwerden an das RSPO Sekretariat aus anderen Duta Palma Konzessionen zeigen. Immer wieder geht es um auch nach RSPO-Kriterien untersagte Brandrodung, um die Umwandlung von Wäldern mit besonders grosser Bedeutung für die Artenvielfalt, sogenannter High Conservation Value Forest.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Was muss passieren?&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Regenwälder Südostasiens gelten als eins der artenreichsten Ökosysteme der Erde. Sie sind Heimat unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Einige, wie &lt;abbr title="zum Beispiel"&gt;z.B.&lt;/abbr&gt; der Orang-Utan, kommen nur hier vor. Doch diese Vielfalt ist bedroht und viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Denn allein in Indonesian bedecken Palmölplantagen bereits über acht Millionen Hektar und ständig fallen weitere Wälder den Kettensägen und Bulldozern zum Opfer. Der Palmöl- und der Papiersektor sind laut der indonesischen Regierung die grössten Treiber der Entwaldung. Um die verbleibenden Regenwälder Indonesiens dauerhaft zu bewahren, sind unter anderem folgende Maßnahmen dringend notwendig: Die indonesische Regierung muss im Mai das auslaufende Moratorium verlängern und es von den schon jetzt geschützten Urwäldern auch auf Sekundär-Wälder ausweiten. Seine Einhaltung muss effektiver überwacht und eingefordert werden. Bestehende Konzessionen mit Waldanteilen – zurzeit nicht vom Moratorium betroffen – müssen auf den Prüfstand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Mit gutem Beispiel voran&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da die RSPO-Kriterien weiterhin unzureichend sind, müssen die einzelnen Unternehmen darüber hinaus gehen. Mit gutem Beispiel geht seit 2011 der Palmölkonzern GAR, eine Tochter der Sinar Mas-Gruppe, voran. Die durch eine &lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt;-Kampagne ausgelösten Kündigungen großer Palmölabnehmer brachten den Konzern dazu, ihre Unternehmenspolitik anzupassenund sich Kriterien aufzuerlegen, die jegliche Umwandlung von Regen- und Torfwäldern in Plantagen untersagen. Palmölabnehmer müssen diese Zusagen auch von ihren eigenen Lieferanten fordern, um Regenwaldzerstörung aus ihrer Lieferkette auszuschliessen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 22 May 2013 16:35:00 +0200</pubDate><category>wälder</category><dc:creator>Gesche Jürgens</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b0aa-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/enttaeuschend-verhandlungsergebnis-der-eu-min/blog/45226/</link><title>Enttäuschend: Verhandlungsergebnis der EU-Minister zur Fischereireform</title><description>&lt;div class="post-content"&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/79069_128121.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein 36-stündiger Verhandlungsmarathon der EU-Fischereiminister endete in Brüssel mit einem enttäuschenden Ergebnis. Die 27 Minister kamen erneut zusammen, um sich auf eine gemeinsame Position zur Fischereireform in Europa zu einigen. Denn zum ersten Mal seit 10 Jahren werden die europäischen Fischereiregeln überarbeitet – in einem langwierigen politischen Prozess.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dem Ministerkonsens sollen die Fangquoten zwar tatsächlich so festgelegt werden, dass die Fischbestände nachhaltig auf einem stabilen Niveau bleiben. Doch was dann in Brüssel beschlossen wurde, ist noch längst nicht genug, um eine Wende bei der europäischen Fischerei zu sichern. Vor allem die Länder Spanien, Frankreich, Portugal, Griechenland und Belgien standen den Verhandlungen um eine nachhaltige Reform im Weg. Sie wollten sich auf kein Datum festlegen, zu dem die überfischten Bestände in Europa wieder auf eine nachhaltige Bestandsgrösse gebracht werden sollten. Greenpeace fordert Massnahmen, mit denen sich die gefährdeten Bestände bis 2020 erholt haben werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die Schlupflöcher beim Rückwurf-Verbot von unerwünscht gefangenem Fisch gehen vor allem auf das Konto dieser Staaten. Denn der gemeinsame Beschluss der Fischereiminister sieht vor, dass essbarer Fisch weiter über Bord geworfen werden darf. Die Minister wollen den Rückwurf von fünf Prozent Beifang erlauben. Dabei hatte das &lt;a title="Gemeinsame Europäische Fischereipolitik" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/was-wir-tun/Fischereipolitik-in-Europa/Gemeinsamen-EU-Fischereipolitik/" target="_blank"&gt;EU-Parlament eine fortschrittliche und begrüssenswerte Vorlage&lt;/a&gt; geliefert und sich für ein Rückwurfverbot ausgesprochen – eine Position, die wir unterstützen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schweden war übrigens das einzige Land, das seine Zustimmung zu dem wenig ambitionierten Ergebnis der Ministerverhandlungen verweigerte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Wesentliche Nachbesserungen nötig&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das grösste Problem wurde aber nicht konsequent angegangen: Die überdimensionierte europäische Fangflotte soll weiter die Meere plündern. In der Zwischenzeit geht die Überfischung also weiter. Mir fehlt in den Verhandlungen zudem ein klares Signal für die umweltschonende kleinskalige Fischerei. Gerade die Kleinfischer finden wenig politisches Gehör und doch wird die Reform sie massgeblich betreffen. In diesen Wochen bin ich an Bord der «&lt;a title="Arctic Sunrise" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/unsere-flotte/arctic-sunrise/"&gt;Arctic Sunrise&lt;/a&gt;», um mich gemeinsam mit nachhaltig arbeitenden Fischern aus Spanien und Frankreich für die &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/was-wir-tun/meere-einsatzorte/Europa/"&gt;Belange der Kleinfischerei einzusetzen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Die nächsten Schritte&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immerhin: Die Fischereiminister waren in einigen Punkten zu Zugeständnissen an die EU-Parlamentsvorlage bereit. Der Weg zu einer gemeinsamen Entscheidung ist also noch nicht versperrt, denn das aktuelle Ergebnis muss noch mit dem europäischen Parlament abgestimmt werden. Dieses hatte bereits im Februar eine sehr fortschrittliche Position unter anderem zu Beifang, Rückwurf und Subventionen bezogen, die weit über den heute vorgelegten Minister-Vorschlag hinausgeht. Jetzt liegt es an der Durchsetzungskraft der EU-Parlamentarier. Der Ausgang der Reformverhandlungen ist weiterhin offen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thilo Maack, Meereskampaigner bei Grenpeace Deutschland&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3 style="text-align: center;"&gt;Schicke jetzt noch ein Papierboot zu den Fischereiministern, um den Druck zu erhöhen.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://myboat.gp/index.php/ch" target="_self"&gt;&lt;img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Unterstützen Sie die nachhaltige Fischerei" src="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/images/2013/Newsblog/papierboot.jpg" alt="Unterstützen Sie die nachhaltige Fischerei" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description><pubDate>Tue, 21 May 2013 17:54:44 +0200</pubDate><category>meer</category><dc:creator>Thilo Maack</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b0b8-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/holzlabels-fsc-trennt-sich-von-der-danzer-gro/blog/45240/</link><title>Holzlabels FSC trennt sich von der Danzer Group </title><description>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace begrüsst die &lt;a href="https://ic.fsc.org/newsroom.9.386.htm"&gt;Entscheidung des Zertifizierungssystems Forest Stewardship Council (FSC)&lt;/a&gt;, sich von der in Baar ZG ansässigen Danzer Group zu trennen. Dieser Grundsatzentscheid erfolgt rund 18 Monate nachdem Greenpeace bei FSC International eine Klage gegen die Danzer Group eingereicht hatte wegen Beteiligung der damaligen Tochtergesellschaft Siforco an Gewalttaten von Militär und Sicherheitskräften gegen Dorfbewohner der Waldgemeinde Yalisika im Norden der Demokratischen Republik Kongo. Mehr zum Fall &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/schweizer-konzern-danzer-an-menschenrechtsver/blog/37698/"&gt;hier&lt;/a&gt;. In Deutschland reichten die Menschenrechtsorganisationen &lt;a href="http://www.ecchr.de/index.php/danzer.html"&gt;ECCHR&lt;/a&gt; und&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.globalwitness.org/library/criminal-complaint-accuses-senior-manager-danzer-group-responsibility-over-human-rights"&gt;Global Witness&lt;/a&gt; wegen diesem Vorfall der sich im Mai 2011 ereignete, vor rund einem Monat Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Tübingen gegen einen leitenden Mitarbeiter und deutschen Staatsangehörigen der Danzer Group ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit diesem Entscheid beweist das Holzlabel FSC,&amp;nbsp; dass seine «&lt;a href="https://ic.fsc.org/policy-for-association.315.htm"&gt;Policy for Association»&lt;/a&gt; Regel (ethische Richtlinien für FSC zertifizierte Firmen) nicht bloss auf dem Papier besteht und dass FSC nicht mit Unternehmen in Verbindung gebracht werden will, welche in schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind. Der Fall zeigt aber auch, dass FSC dringend Sicherheitsvorkehrungen (preconditions &amp;amp; safeguards) für Holzzertifizierung in Hochrisikogebieten einführen muss. Hochrisikogebiete zeichnen sich durch ein ein hohes Mass an Korruption, fehlende Rechtssicherheit und –umsetzung sowie eine schwache und unterdrückte Zivilgesellschaft aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schweizer Unternehmen kommen bei ihren Aktivitäten im Ausland immer wieder mit Menschenrechten und Umweltstandards in Konflikt. Greenpeace Schweiz unterstützt deshalb die Kampagne «&lt;a href="http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/"&gt;Recht ohne Grenzen&lt;/a&gt;», welche von Bundesrat und Parlament zwingende ökologische und soziale Bestimmungen und Unternehmensverantwortung für global operierende Firmen mit Sitz in der Schweiz einfordert.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 21 May 2013 17:07:00 +0200</pubDate><category>landwirtschaft</category><category>andere themen</category><dc:creator>Ast Roesle</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b090-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/arktischer-rat-verpasst-chance-fuer-mehr-arkt/blog/45200/</link><title>Arktischer Rat verpasst Chance für mehr Arktisschutz</title><description>&lt;p&gt;Am Mittwoch ist der Arktische Rat in der nordschwedischen Stadt Kiruna für einen Tag zusammengekommen. Gegen Mittag stimmten die teilnehmenden Aussenminister der Arktis-Anrainer einem vage formulierten Beschluss für die internationale Zusammenarbeit bei Ölunfällen in der Arktis zu: Eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Der Beschluss enthält weder bindende gemeinsame Standards für die Bekämpfung von Ölkatastrophen, noch Regelungen bezüglich der Haftung für die Schäden, welche die Ölkonzerne im Fall eines Ölaustritts verursachen. Greenpeace-Aktivisten hatten die an der Konferenz teilnehmenden Delegierten zuvor mit Bannern, Aufklebern und Hotel-Broschüren zu einem Verbot von Ölbohrungen in der Arktis aufgefordert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Arktische Rat besteht aus den fünf direkten Anrainer-Staaten Russland, Kanada, Norwegen, USA, Dänemark und den drei Ländern Schweden, Finnland und Island. Als «ständige Teilnehmer» sind ausserdem sechs Verbände indigener Bevölkerungen vertreten. Greenpeace-Sprecherin Ruth Davis kritisiert, dass bei dem Treffen in Kiruna weder verbindliche internationale Vereinbarungen getroffen worden sein, noch dem Ölrausch in der Arktis Einhalt geboten wurde. Zudem sei einem wissenschaftlichen Report kein Gehör geschenkt worden, den der Rat selbst in Auftrag gegeben hatte: «Hier in Kiruna haben zwei Konferenzen stattgefunden: Eine, die vor den Gefahren des Klimawandels und einer Industrialisierung dieser sensiblen Region warnt, und eine andere, der die Aussenminister beiwohnten und auf der keine konkreten Schritte eingeleitet wurden, um etwas zu unternehmen. Der Rat scheint am Gängelband einer Industrie zu hängen, die ohne Rücksicht auf Natur, Mensch und Zukunft Öl- und Gasvorkommen ausbeuten will.»&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace fordert &lt;a href="http://www.savethearctic.org"&gt;gemeinsam mit Millionen Unterstützern weltweit&lt;/a&gt; die Einrichtung eines internationalen Schutzgebietes in der «hohen Arktis» und Verbote gegen Ölbohrungen und industrielle Fischerei in arktischen Gewässern. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, hat Greenpeace dem Arktischen Rat am Mittwoch Bücher übergeben, die Bilder von «I ♥ Arctic»-Menschenbannern aus der ganzen Welt enthalten. &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Multimedia/Fotos/Ein-Herz-fuer-die-Arktis/"&gt;Um diese Banner zu schaffen, hatten sich Mitte April weltweit an 280 Orten Greenpeace-AktivistInnen und Bürger zusammengefunden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sprecher von Greenpeace sind bereits seit drei Tagen in Kiruna. Zusammen mit den mehr als 40 Vertretern der indigenen Bevölkerungen haben sie &lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/en/press/releases/Indigenous-Peoples-put-Arctic-Council-on-alert-on-eve-of-foreign-ministers-meeting/" target="_blank"&gt;ein Statement verabschiedet&lt;/a&gt; das neben einem Verbot von Ölbohrungen in arktischen Gewässern auch ein Moratorium für Ölbohrungen an Land und die Beteiligung der indigenen Bevölkerung an allen Entscheidungen fordert, um eine Zerstörung ihres Lebensraums zu verhindern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 17 May 2013 15:05:00 +0200</pubDate><category>klimawandel - energie</category><dc:creator>Nadine Berthel</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b08f-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/schule-in-ebnat-kappel-begeistert-sich-fuer-s/blog/45199/</link><title>Schule in Ebnat-Kappel begeistert sich für Sonnenenergie</title><description>&lt;h3&gt;Das bisher grösste Jugendsolarprojekt von Greenpeace Schweiz hat diese Woche in Ebnat-Kappel (Kanton St. Gallen) stattgefunden. Rund 140 Schüler und Lehrer der Oberstufe Wier haben sich mit dem Thema „Erneuerbare Energien“ befasst und sich als Solarmacher betätigt. &lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong style="font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Höhepunkt der Projektwoche im Toggenburg war der erfolgreiche Bau einer Solaranlage auf dem Dach der Firma Alder &amp;amp; Eisenhut: „Hoffentlich werde ich sie noch meinen Kindern zeigen können“, sagte ein vierzehnjähriger Schüler in der Schulzeitung. „Ich habe gelernt, wie man besser mit Strom umgeht: Darum werde ich zuhause das Handykabel öfters ausstecken“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laut Greenpeace-Solarexperte Georg Klingler „zeigt Ebnat-Kappel eindrücklich, dass wir nicht auf den Bund warten müssen, um die Energiewende zu vollziehen: sie hat schon begonnen!“. Während der Projektwoche haben die Schüler zum Beispiel das grosse Solarpotential der Gemeinde erfasst und mit einer Solarküche gekocht. „Ein solches Jugendkraftwerk stimmt mich zuversichtlich, dass die Zukunft erneuerbar ist“, fügt Klingler hinzu. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Projektwoche wurde von Jugendsolar by Greenpeace zusammen mit dem Förderverein energietal toggenburg organisiert. Projektleiterin Christiane Pietsch ist begeistert: “Wir hatten alle Hände voll zu tun, aber es ist unglaublich, wie gross und engagiert die Beteiligung der Schule, des Gewerbe und aller Partner war“. Ebnat-Kappel ist somit auf gutem Weg, um zusammen mit Wildhaus-Alt St. Johann und Nesslau eine Energiestadtregion zu werden. „Diese Projektwoche führt sicher dazu, dass die Idee eines Markenzeichens tatkräftig vorangetrieben wird“, sagt Pietsch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bilder der Energiewoche finden Sie &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Aktuelle-Medienbilder/Energiewoche-Toggenburg/" target="_blank"&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Aktuelle-Medienbilder/Energiewoche-Toggenburg/"&gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Programm und ein Tagebuch finden Sie &lt;a href="http://www.energietal-toggenburg.ch/projektwoche-solar-ebnat-kappel.html" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 17 May 2013 14:36:00 +0200</pubDate><category>klimawandel - energie</category><dc:creator>Marco Fähndrich</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b04b-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/die-ueberfischung-der-meere-muss-gestoppt-wer/blog/45131/</link><title>Die Überfischung der Meere muss gestoppt werden</title><description>&lt;p&gt;Sechs Monate nach einer erfolgreichen Greenpeace-Kampagne im Indischen Ozean 2012, ist Greenpeace erneut in jenen Gewässern mit einem ihrer Schiffe unterwegs. Wieder soll die illegale Fischerei bekämpft werden. Greenpeace setzt sich gleichzeitig mit und bei lokalen Fischern für eine nachhaltige Fischerei ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Jahr ist es die &lt;a title="Über die Esperanza" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/unsere-flotte/the-esperanza/" target="_self"&gt;«Esperanza»&lt;/a&gt;,&amp;nbsp;mit der Greenpeace in der Region rund zwei Monate unterwegs ist, um gegen Fischfangflotten vorzugehen, die illegal fischen oder mit &lt;a title="Fangmethoden" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Magazin/2010-Magazin/Fangmethoden/" target="_self"&gt;zerstörerischen und verschwenderischen Fangmethoden&lt;/a&gt; operieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schätzungsweise 21% des weltweiten &lt;a title="Dopwnload" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Publikationen/Reports-Meere/Thunfisch-Report/" target="_self"&gt;Thunfischfangs&lt;/a&gt; stammt allein aus dem Indischen Ozean. Damit ist der Indische Ozean, nach dem Pazifik, das zweitgrösste Fanggebiet für Thunfisch. Allerdings setzt dies den Indischen Ozean und die darin lebenden Thunfischbestände entsetzlich unter Druck. Immer mehr Fischereifirmen aus aller Welt wollen ein Stück vom Multimillionen-Dollar-Kuchen für sich abschneiden und gehen auf Jagd nach dem begehrten Fisch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fischereifangflotten aus weit entfernteren und wohlhabenderen Industriestaaten wie Frankreich, Spanien, Korea, China, Japan und anderen Nationen sind im Indischen Ozean für rund 50% der Thunfischfänge verantwortlich. Dabei setzen sie in der Regel destruktive &lt;a title="Hintergrundseite" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/hintergrund-info/fangmethoden/" target="_self"&gt;Fangmethoden&lt;/a&gt; wie die &lt;a title="Hintergrundseite" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/hintergrund-info/fangmethoden/ringwade/" target="_self"&gt;Ringwadenfischerei&lt;/a&gt; unter Verwendung von so genannten &lt;a title="Hintergrundseite" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/die-wahrheit-ueber-fads/blog/12380/" target="_self"&gt;FADs&lt;/a&gt; &lt;span&gt;(&lt;em&gt;Fish Aggregating Devices&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;) ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Fischereipraxis führt zu riesigen Mengen an &lt;a title="Beifang" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/probleme/fischerei/beifang-rueckwuerfe/" target="_self"&gt;Beifang&lt;/a&gt;. Denn die FADs ziehen Thunfische instinktiv an. Aber auch Haie, Rochen, Schildkröten, Wale, Delphine und Jungfische sammeln sich rund um diese künstlichen schwimmenden Plattformen und werden mit dem ringförmig ausgelegten Fangnetz mitgefangen. Tot oder verendend wird dieser Beifang dann wieder über Bord geworfen. Aber auch andere Fangmethoden wie die weitverbreitete &lt;a title="Langleiner" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/hintergrund-info/fangmethoden/langleine/" target="_self"&gt;Langleinenfischerei&lt;/a&gt; bringen eine ähnliche Beifangproblematik mit sich und müssen dringend einer Reform unterzogen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Konfrontiert mit der Überfischungsproblematik, investieren die betroffenen Küstenregionen mehr und mehr in die Expansion ihrer eigenen Flotten, was das Problem der Überfischung weiter verstärkt. Allerdings ist die Anzahl dieser kleinen, lokalen Fischerboote, die im Indischen Ozean operieren, kaum dokumentiert, was eine Schätzung der Fangmengen unmöglich macht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da die Fischereinationen bislang daran gescheitert sind, die Fangmengen zu reduzieren und ihre Fischereiflotten einzudämmen, zeigen alle Thunfischarten im Indischen Ozean Zeichen der Überfischung. Um aber auch in Zukunft eine nachhaltige Fischerei zu gewährleisten, muss heute gehandelt und das Fischereimanagement in den Küstenregionen signifikant verbessert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weltweit ist die Kapazität an Fischfängern dann auch um ein 2.5-faches höher als die Weltmeere Fisch beheimaten. Würden also sämtliche Fischerboote auf einmal fischen, würden sie die Meere 2.5mal komplett leeren. Im Indischen Ozean bietet sich uns jedoch ein kleines, zeitlich begrenztes Handlungsfenster, um eine Veränderung herbeizuführen und die exzessiven Auswüchse der Überfischung, wie sie in anderen Regionen der Welt bereits vorangeschritten ist, zu verhindern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies ist einer der Gründe, weshalb die Esperanza und eine Greenpeace-Delegation bei der diesjährigen Thunfischkommission für den Indischen Ozean (Indian Ocean Tuna Commission (IOTC)) in Mauritius vertreten war. Sie lieferte eine deutliche Botschaft ab: Endlich damit zu beginnen, alle Fischereiaktivitäten zu managen und nicht die Zukunft des Lebens im Meer zu riskieren.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a title="thoreau.ch" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Thoreau/Fisch--Meeresfruechte/" target="_self"&gt;&amp;gt; Was Du selbst tun kannst&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a title="Indian Ocean Tour 2013" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/was-wir-tun/meere-einsatzorte/Indischer-Ozean/Indian-Ocean-Tour-2013/" target="_self"&gt;&amp;gt; Indian Ocean Tour 2013&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 17 May 2013 11:04:00 +0200</pubDate><category>meer</category><dc:creator>Andrea Rid</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b066-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/stromeffizienz-gibt-energiewende-einen-tatkra/blog/45158/</link><title>Stromeffizienz gibt Energiewende einen tatkräftigen Schub</title><description>&lt;h3&gt;Die Stromeffizienz-Initiative wurde heute &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Medienmitteilungen/Stromeffizienz-Initiative-eingereicht/" target="_blank"&gt;mit 128’000 Unterschriften in Bundesbern eingereicht&lt;/a&gt;. Eine ausserordentlich breite Trägerschaft aus Politik, Wirtschaft und Umweltorganisationen will, dass der jährliche Stromendverbrauch im Jahr 2035 &lt;a href="http://stromeffizienzinitiative.ch/initiative/" target="_blank"&gt;das Niveau von 2011 nicht überschreitet&lt;/a&gt;.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Das Sparpotential liegt sogar viel höher als von der Initiative angenommen: Bis 2035 können vier Fünftel des Schweizer Atomstroms über Effizienzmassnahmen ersetzt werden. Die Initiative sorgt immerhin dafür, dass es ein verbindliches Minimalziel gibt - und so die Energiewende ihr Effizienzversprechen halten muss", sagt Kaspar Schuler, Kampagnenleiter Klima und Energie bei Greenpeace Schweiz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laut Berechnungen der Umweltallianz können 19,2 TWh Strom &lt;a href="http://www.umweltallianz.ch/fileadmin/user_upload/Strommix/Faktenblatt_Effizienz.pdf" target="_blank"&gt;in den unterschiedlichsten Bereichen eingespart werden&lt;/a&gt;: Das ist das 6.4-fache der Produktion vom Atomkraftwerk in Mühleberg! Wie dies geschehen soll, zeigen zum Beispiel &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/de/publication/ClimateChange/2008_PS_33Spartipps.pdf" target="_blank"&gt;unsere einfachen Spartipps&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Zeitlich kommt die Forderung genau richtig, denn so kann sie in der parlamentarischen Energiestrategie-Diskussion ab Herbst aufgenommen werden“, sagt Greenpeace Effizienz-Campaignerin Anne Koch. Auch das Klima ruft dringend nach weniger Umweltbelastung: Am Montag wurde nämlich bekannt, dass die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre &lt;a href="http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/05/11/wissenschaftler-co2-werte-in-gefaehrlichem-bereich/" target="_blank"&gt;den höchsten Stand seit Millionen von Jahren erreicht hat&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die aktuellen Pressebilder finden Sie &lt;a href="http://www.photopress.ch/image/Aktuell/Mai+13/Einreichung+Stromeffizienz-Initiative" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 15 May 2013 14:48:00 +0200</pubDate><category>klimawandel - energie</category><dc:creator>Marco Fähndrich</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b034-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/schwimmende-gefriertruhen-randvoll-mit-thunfi/blog/45108/</link><title>Schwimmende Gefriertruhen randvoll mit Thunfisch</title><description>&lt;p&gt;Inmitten des schimmernden blauen Ozeans gibt es eine Grauzone. «Transshipping», das Umschlagen von Ladung auf offener See, ist eine verbreitete Praktik, bei der Fisch von einem Schiff zum anderen umgeladen wird. Diese gängige Verfahrensweise dient oft auch als Schlupfloch, da Fisch aus illegalem Fang auf diese Weise unkontrolliert in die Verarbeitungskette gelangen kann. Auf der anderen Seite kann auch legal gefangener Fisch so nicht adäquat dokumentiert und gemeldet werden, was oft zu Problemen im Fischerei-Management führt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Thunfischfänger, hauptsächlich &lt;a title="Fangmethoden - Langleine" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/hintergrund-info/fangmethoden/langleine/" target="_self"&gt;Langleiner&lt;/a&gt;, bleiben für längere Zeit auf See und laden ihren Fang auf grössere Tiefkühlschiffe um. Diese schwimmenden Gefriertruhen sammeln die Fänge mehrerer Schiffe ein und bringen diese tiefgefroren zu Thunfischverarbeitungsanlagen wie Konservenfabriken auf Mauritius, den Seychellen oder Madagaskar. Manchmal beliefern sie auch direkt Märkte in Asien, was diese Tiefkühlschiffe zu Hauptakteuren der Thunfischindustrie macht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Diese oftmals über 100 Meter langen Schiffe sammeln nicht nur den Fang von Langleinern ein, sie versorgen diese auch mit Nahrungsmitteln, Wasser und manchmal sogar mit Treibstoff. Das ermöglicht es den Thunfischfängern für mehrere Monate auf hoher See zu bleiben, manchmal sogar Jahre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Mannschaft eines Schiffes, die wir kürzlich beim Umladen ihres Fanges auf ein Tiefkühlschiff beobachtet haben, erzählte uns, dass sie bereits seit Dezember 2012 auf hoher See unterwegs seien und voraussichtlich noch bis Ende des Jahres bleiben werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Warenumschläge auf dem Meer sind in Ausschliesslichen Wirtschaftszonen (AWZ) vieler Küstenstaaten, Mauritius mit eingeschlossen, nicht zugelassen. Weiter draussen auf offener See und in internationalen Gewässern sind sie hingegen erlaubt. Dies bietet denjenigen, die die Bestimmungen umgehen wollen eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Betrügen. Beispielsweise können die Schiffe ihre Fänge bereits untereinander umladen, so dass nur eins der Boote weit raus fahren muss, um mit dem Tiefkühlschiff zusammenzutreffen. &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Ohne unabhängige Beobachter an Bord der Fischerboote ist es sehr schwierig nachzuverfolgen, von welchen Fischerbooten die Fänge kommen oder aus welchen Gebieten des Indischen Ozeans sie stammen. Auch ob die Küstenstaaten, in deren Gewässern gefischt wird, angemessen entschädigt werden, ist kaum nachvollziehbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;In der nordöstlichen Ausschliesslichen Wirtschaftszone (AWZ) von Mauritius konnte das Team an Bord des Greenpeace-Schiffes &lt;em&gt;Esperanza&lt;/em&gt; beobachten, wie verbreitet das Umschlagen von Fisch tatsächlich ist. Während drei Tagen konnten wir drei mehrere Stunden dauernden Umladungen der Fracht von Langleinern zu einem grossen Tiefkühlschiff, der unter der Flagge Panamas segelnden &lt;em&gt;Tuna Queen&lt;/em&gt;, beobachten und dokumentieren. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Gemäss der Crew an Bord der Tuna Queen findet in der Regel eine Umladung pro Tag statt, manchmal aber auch mehrere Umladungen pro Tag. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Auf diese Weise würden täglich ungefähr 100 Tonnen Thunfisch umgeladen. Wegen der mangelnden Kontrollen könnte diese Zahl aber ebenso gut um ein Vielfaches höher sein. Das Greenpeace-Team bemerkte zudem auch Langleiner ohne jegliche ersichtliche Fangutensilien an Bord, was darauf hinweist, dass diese Boote als kleinere Umschlagplätze dienen könnten; was das ganze Szenario weiter verkompliziert und intransparenter macht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Diese Situation verunmöglicht das Managen der Fischgründe (auf Hoher See) geradezu, was wiederum zu lückenhaften Daten bei regionalen Fischereimanagern führt.  Deshalb fordert Greenpeace an der gerade tagenden &lt;em&gt;Indian Ocean Tuna Commission &lt;/em&gt;Konferenz in Mauritius, diese Art des Warenumschlages von Fisch zu verbieten und eine eine nachhaltige Fischereiindustrie im Indischen Ozean zu gewährleisten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;All diese Fänge kommen von verschiedenen Fischerbooten werden im Inneren des Tiefkühlschiffes gelagert. Und da sich keine Kontrolleure auf diesen Schiffen befinden ist es, wenn das Schiff seine Fracht am Ende im Zielhafen abliefert, unmöglich nachzuverfolgen woher der einzelne Thunfisch stammt und ob er legal gefangen wurde. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;François Chartier, Oceans Campaigner Greenpeace Frankreich&lt;br /&gt;Aus dem Englischen übersetzt von Andrea Rid&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 13 May 2013 11:10:00 +0200</pubDate><category>meer</category><dc:creator>Andrea Rid</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">61dff964-bfee-48ee-be54-ebf249650529</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Magazin/2013-Magazin/Augenblicke-im-April/</link><title>Augenblicke im April</title><description>Während Sie diese Zeilen lesen, hat die «ArticSunrise» ihre Reise durch das Mittelmeer schon begonnen; im Kampf für das Meer und gegen seine Überfischung&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bilderrückschau von Hina Strüver, Text Inga Laas&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immer grössere Trawler, stärkere Netze und höhere Leistung fischen die Meere leer. Die nachhaltige Wirtschaft kleingewerblicher Fischer ist in Gefahr und die Ungerechtigkeit des aktuellen Systems bedroht ihre Lebensgrundlage. Jetzt werden die am stärksten Betroffenen ihre Stimme erheben! Von Hafen zu Hafen begleiten die Fischer die&amp;nbsp;«&lt;a href="http://www.greenpeace.de/ueber_uns/schiffe/arctic_sunrise/"&gt;ArticSunrise&lt;/a&gt;» und werden Teil des Dialoges mit Politik und Industrie sein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eher ungewöhnliche Unterschriften wird Greenpeace auf dem Weg entlang der Mittelmeerküsten sammeln: gefaltete Papierschiffe stimmen für eine Reformierung der EU-Fischereipolitik. Griechenland macht’s vor. Das grösste Papierschiff der Welt ziert derzeit die Hafenstadt Piraeus. &lt;a href="https://myboat.gp/de/"&gt;Setzen auch Sie ein Zeichen und falten ein digitales Papierschiff&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Auch andere Teile der Flotte sind wieder unterwegs: Die Rainbow Warrior III tourte sechs Wochen für die «Save the Reef Campaign» an Australiens Ostküste. Australien gewinnt nicht nur einen Grossteil seiner Energie aus Kohle sondern plant nun zu expandieren – die Folgen wären ein noch höherer CO2 Eintrag in die Meere. Für die Korallen katastrophal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht übers Wasser aber in die Luft erheben sich die Aktivisten in Basel und Wien. Der Kampf gegen Bienen schädigende Pestizide in der Landwirtschaft hat sich gelohnt! Bienenkiller-Pestizide werden nun &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/die-schweiz-zieht-mit-suspendierung-von-biene/blog/44994/"&gt;auch in der Schweiz suspendiert&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die mit am stärksten bedrohten Tierarten: Eisbär und Tiger bekommen Unterstützung.In Jakarta nutzen Aktivisten den autofreien Tag für einen stillen Protest: Wir hoffen Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono wird seinen Kurs zum Schutz des Indonesischen Regenwaldes beibehalten und noch ausweiten. Am anderen Ende der Welt, ganz oben im Norden, wartet der Eisbär auf Unterstützung. Weltweit haben mehr als 10'000 Menschen am 27. April in 280 Städten mit einem «I Love Arctic» Banner ihr Herz für die Arktis gegeben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lassen Sie sich wieder mitnehmen. Von Monat zu Monat, von Boot zu Boot. Für eine bessere Welt&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 10 May 2013 07:50:00 +0200</pubDate><category>meer</category><category>landwirtschaft</category><category>atom</category><category>klimawandel - energie</category><category>wälder</category><category>chemie</category><category>andere themen</category><category>über uns</category><dc:creator>hstrueve</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b00f-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/wie-viel-solarpotential-hat-jegenstorf/blog/45071/</link><title>Wie viel Solarpotential hat Jegenstorf?</title><description>&lt;p style="line-height: 1.5; margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;" dir="ltr"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 1.5; margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;" dir="ltr"&gt;&lt;span style="font-size: 12px; font-family: Helvetica; color: #000000; background-color: transparent; font-weight: normal; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline;"&gt;Fünf Schulklassen haben während zwei Wochen ein Solarkataster für Jegenstorf erstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Verein Energieregion Bern-Solothurn setzt sich für lokal produzierte erneuerbare Energie ein, unter anderem Solarstrom. Auch die Gemeinde Jegenstorf ist dabei. Flavio Cavaleri, Bürger von Jegenstorf, hat das Solarprojekt Jegenstorf initiiert und zusammen mit dem Büro Weichen stellen und Jugendsolar by Greenpeace durchgeführt. Während zwei Wochen klärten Jugendliche das Potential der Gemeinde bezüglich Solarstromproduktion ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 1.5; margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;" dir="ltr"&gt;&lt;span style="font-size: 12px; font-family: Helvetica; color: #000000; background-color: transparent; font-weight: normal; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;br /&gt;Fünf Klassen der Oberstufe Gyrisberg spazierten durch Jegenstorf und prüften, wie gut sich die lokalen Dächer für Photovoltaik eignen. Rund 1100 Dächer wurden erfasst und mit dem &lt;a href="http://www.solarmacher.ch" target="_blank"&gt;App namens solarmacher.ch&lt;/a&gt; zu einem Solarkataster zusammengetragen. Das Potential der Gemeinde liegt nach diesen Daten bei ca. 13&amp;nbsp;Gigawattstunden pro Jahr. Damit könnten etwa 3000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Verglichen mit dem durchschnittlichen Stromverbrauch der Gemeinde könnte dieser Solarstrom etwa einen drittel des Stromverbrauchs von Jegenstorf decken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 1.5; margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;" dir="ltr"&gt;&lt;span style="font-size: 12px; font-family: Helvetica; color: #000000; background-color: transparent; font-weight: normal; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;br /&gt;Neben den Dachabklärungen hatten die Schüler auch anderes Programm: Sie lernten im Rahmen eines Workshops von Schulbesuch by Greenpeace, wie sie selbst ihren Beitrag zur gemeinsamen Zukunft leisten können; Sie setzten sich mit dem Thema Energiewende auseinander und lernten mit der Plattform Mobil-E ihre Bedeutung in der Schweiz kennen. Zusätzlich halfen Sie beim montieren zweier Photovoltaikanlagen die in der Umgebung gebaut wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Finanziert wurden die Solarwochen von zahlreichen Sponsoren aus dem lokalen Gewerbe von Jegenstorf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 08 May 2013 15:22:00 +0200</pubDate><category>klimawandel - energie</category><dc:creator>jusolar</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000aff4-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/per-elektro-bike-in-die-sonnige-zukunft/blog/45044/</link><title>Per Elektro-Bike auf dem Sonnenweg</title><description>&lt;p&gt;Pünktlich zum offiziellen Tag der Sonne eröffneten am vergangenen Samstag die Energieregion Emmental und Jugendsolar by Greenpeace den «Energieweg Sonne». Mit ihrem neuen Angebot für die Bevölkerung wollen die Initianten das breite Spektrum von Solarstromnutzung vorstellen und die Diskussion zum Thema ankurbeln. Neun verschiedene Anlagen gibt es auf der 40 Kilometer langen Strecke von Burgdorf über Sumiswald nach Langnau zu entdecken – am bequemsten per Elektro-Bike.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die eigentliche Heldin des Tages liess sich am vergangenen Samstag zwar nur durch die Wolkendecke erahnen. Das hielt die 15-köpfige Gruppe von Solarenergie-Interessierten aber nicht davon ab, sich per E-Bike auf „Jungfernfahrt“ durch die sanften Hügellandschaften des Emmentals aufzumachen. An neun Standorten wechselten sich Referate des Projektleiters der Energieregion Emmental, Anton Küchler, mit Wortmeldungen von Vertretern von Unternehmen und Gemeinden ab. Ein besonders innovatives Beispiel für Solarnutzung ist die Schreinerei von Kurt Baumberger in Sumiswald: Der Jahresbedarf des Betriebs wird vollständig mit Strom aus Sonne gedeckt. Dank der grossen solarthermischen Anlage auf dem Wohnhaus kommen im Winter drei Gebäude mit einer minimalen Holzzusatzheizung aus. Im Sommer trocknet die Anlage eindrückliche 15 Tonnen Kräuter für Ricola. Baumberger, der für sein Engagement 2010 den Schweizer Solarpreis gewonnen hat, sagt zu seiner Investition: „Unser Ziel ist die Selbstversorgung. Es geht uns nicht darum, Geld zu verdienen, sondern darum, weniger für Energie ausgeben zu müssen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der neuen Entdeckungstour will die Energieregion Emmental Solarenergie erlebbar machen und einen Beitrag zur Diskussion über ihre Möglichkeiten leisten. Die Energieregion ist ein Netzwerk von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen, welche die Nutzung der regionalen erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz im Emmental fördern möchten. Das nun gemeinsam mit Greenpeace lancierte Angebot ergänzt die laufenden Bemühungen, den Anteil Solarstrom im Emmental bis 2016 auf 4 Prozent zu steigern und damit technische, ökonomische und gesellschaftliche Erkenntnisse zur Solarenergienutzung zu gewinnen, die für die ganze Schweiz von Interesse sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der «Energieweg Sonne» steht ab sofort der breiten Bevölkerung zur freien Verfügung. Routenplan und Beschreibung der vorgestellten Anlagen finden sich unter &lt;a href="http://www.energieweg-sonne.ch" target="_blank"&gt;www.energieweg-sonne.ch.&lt;/a&gt; Den Info-Flyer und Führungen gibt es bei der Energieregion Emmental &lt;a href="http://www.energieregion-emmental.ch" target="_blank"&gt;www.energieregion-emmental.ch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 06 May 2013 15:07:48 +0200</pubDate><category>klimawandel - energie</category><dc:creator>Sibylle Zollinger</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000afcd-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/whistleblower-webseite/blog/45005/</link><title>Whistleblower-Webseite: Die Wahrheit über die Ölindustrie in der Arktis</title><description>&lt;blockquote&gt;«Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske und er wird dir die Wahrheit sagen.»&amp;nbsp;- Oscar Wilde&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Arktis steht viel auf dem Spiel! Doch Ölkonzerne wie Shell wollen trotz erheblicher Pannen und Rückschläge an ihren Bohrplänen für die Arktis festhalten. Mit dem Ziel die volle Wahrheit über die Unfähigkeit der Ölindustrie ans Licht zu bringen, nimmt Greenpeace International die Sache jetzt in die eigene Hand – oder vielmehr: Die Organisation legt die Sache zurück in die Hände der einfachen Arbeiter, die Tag für Tag erleben, dass die Ölindustrie nicht «Arctic Ready» ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die neue Webseite &lt;a href="http://www.arctictruth.org" target="_blank"&gt;Arctic Truth&lt;/a&gt; will Angestellte und Partner von Ölkonzernen dazu ermutigen, die gewaltigen Risiken zu enthüllen, die die Unternehmen eingehen, um die Ressourcen dieser wertvollen Region auszubeuten. Vor allem zielen wir auf Informationen hinsichtlich der Sicherheitskultur, vergangenem Fehlverhalten und eventueller Verstösse gegen Sicherheitsauflagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zeitgleich mit dem Launch von &lt;a href="http://www.arctictruth.org" target="_blank"&gt;www.arctictruth.org&lt;/a&gt; machen seit vergangenem Mittwoch Poster in der Nähe von Shell-Büros in London auf die Plattform aufmerksam. Vor den Shell-Zentralen in Grossbritannien und den Niederlanden verteilen Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten Flyer an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des vom Schweizer Peter Voser gelenkten Ölkonzerns. Ausserdem startet Greenpeace International auf der Networking-Seite LinkedIn online mit einer Charme-Offensive.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen unserer Kampagne für den Schutz der Arktis ergreift Greenpeace International die Initiative zu einem Zeitpunkt grösster Zweifel an der Sicherheit von Ölbohrungen in der Arktis. Eine Serie von Zwischenfällen bei Shell hat deutlich gemacht, dass Ölkatastrophen auch von erfahrenen Unternehmen nicht ausgeschlossen werden können. Über das letzte Jahr ist Shell von einer Panne zur nächsten gestolpert – eine Notfallkuppel wurde bei Überprüfungen zerquetscht wie eine Bierdose, ein Schiff hielt Sicherheitsstandards nicht ein, eine Bohrinsel lief vor Alaska auf Grund und im Maschinenraum eines Bohrschiffs kam es zu einem Brand. Beide Bohreinheiten werden derzeit einer Überprüfung unterzogen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Liste des Versagens liest sich wie ein «How not-to do» über arktische Ölbohrungen. Ohne die Beobachtung durch die Medien und die Öffentlichkeit wäre von der Wahrheit über Shells beschämende Sicherheitskultur nur sehr wenig bekannt geworden. Aus diesem Grund sucht Greenpeace International nach Informationen über Ölbohrprojekte im Hohen Norden, die andernfalls unter dem Mantel des Schweigens geblieben wären. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, welche Risiken diese Konzerne an jedem Tag eingehen, an dem sie mit der Zukunft der Erde spielen, nur um an Öl zu kommen, welches den Klimawandel schlussendlich weiter anheizt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf «Arctic Truth» kann man Informationen sicher und streng vertraulich übermitteln. Greenpeace International wird die Quellen schützen und sämtliche Informationen absolut respektvoll behandeln, um mit ihnen gegen verantwortungslose Praktiken in der Arktis vorzugehen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist zu hoffen, dass Arbeitnehmer, Partner der Ölindustrie und andere diese neue Webseite nutzen, um die Wahrheit über das Glücksspiel ans Licht zu bringen, das Shell und andere in der Arktis veranstalten wollen. Ihr Mut könnte der Schlüssel zum Schutz der Arktis für künftige Generationen sein.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 02 May 2013 14:05:00 +0200</pubDate><category>klimawandel - energie</category><dc:creator>Nadine Berthel</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000afc2-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/die-schweiz-zieht-mit-suspendierung-von-biene/blog/44994/</link><title>Die Schweiz zieht mit Suspendierung von Bienenkiller-Pestiziden nach</title><description>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/historischer-eu-entscheid-zum-schutz-der-bien/blog/44991/"&gt;Nachdem sich eine Mehrheit der EU-Länder heute dafür ausgesprochen hat,&lt;/a&gt; &lt;span id="result_box" lang="de"&gt;&lt;span class="hps"&gt;die drei Bienenkiller-Pestizide Imidacloprid und Clothianidin von Bayer sowie Thiamethoxam des Basler Agrochemiekonzerns Syngenta auf Raps-, Mais-, Sonnenblumen- und Baumwollkulturen vorübergehend für zwei Jahre verbieten zu wollen, zieht die Schweiz nun nach. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace begrüsst den &lt;a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;amp;msg-id=48660"&gt;Schritt des Bundesamts für Landwirtschaft,&lt;/a&gt; eine Bewilligungseinschränkung einzelner Bienengifte vorzusehen. Analog der EU will die Schweizer Behörde Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam auf Mais- und Rapskulturen suspendieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;«Dass sich das BLW bewegt, ist sehr zu begrüssen. Hingegen steht und fällt der Bienenschutz mit der konkreten Umsetzung, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollumfänglich definiert ist. Auch ignoriert das BLW weiterhin, dass selbst geringste Dosen dieser Wirkstoffe für Bienen schädlich sind», sagt Marianne Künzle, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace Schweiz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis zur heutigen EU-Abstimmung verhielt sich das Bundesamt für Landwirtschaft passiv. Die heutige Meldung des BLW, die Bienenkiller-Pestizide analog zur EU zu suspendieren, bleibt denn auch vage. Ausserdem verteidigt das Bundesamt für Landwirtschaft noch immer den Einsatz von Neonicotinoiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Februar hatte Greenpeace zusammen mit Imkern aus der ganzen Schweiz den Behörden in Bern &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/ueber-80000-menschen-verlangen-vom-bundesrat-/blog/44067/"&gt;eine Petition zum Schutz der Bienen überreicht. &lt;/a&gt;Darin unterstützen über 80’000 Menschen unsere Forderungen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 29 Apr 2013 17:12:00 +0200</pubDate><comments>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/die-schweiz-zieht-mit-suspendierung-von-biene/blog/44994/#comments-holder</comments><category>landwirtschaft</category><dc:creator>Yves Zenger</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000afba-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/ein-herz-fuer-die-arktis-internationaler-akti/blog/44986/</link><title>Ein Herz für die Arktis – Internationaler Aktionstag</title><description>&lt;p&gt;Mehr als 100 Arktisschützerinnen und Arktisschützer haben sich am letzten Samstag Nachmittag auf dem Rathausplatz bei der Gemüsebrücke versammelt und sich zu einem grossen Herzen formiert. Das Herz füllte zusammen mit dem 4x12m grossen Banner den ganzen Platz aus, und trotz schlechtem Wetter gab es von der Hebebühne aus sehr bewegende Bilder. In Neuenburg gab es ebenfalls in rotes Herz&amp;nbsp; aus Freiwilligen, die auch Unterschriften für &lt;a href="http://www.savethearctic.org" target="_blank"&gt;www.savetherarctic.org&lt;/a&gt; sammelten. Geeint als Herz wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Zürich und Neuenburg den führenden Politikerinnen und Politikern sowie den Industriekonzernen ihre Besorgnisse über das Schmelzen des arktischen Eises und die Ausbeutung der Rohstoffe am Nordpol zeigen. Die Greenpeace-Regionalgruppe Zürich organisierte den Anlass in Freiwilligenarbeit in einer Aktionswoche mit mehr als 30 teilnehmenden Ländern und über 10'000 Freiwilligen. Das ganze findet unter dem Motto &lt;em&gt;I love Arctic&lt;/em&gt; statt und ist Teil der Greenpeace-Kampagne für ein Schutzgebiet in der Arktis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tilo einer der Freiwilligen die den Anlass in Zürich geplan hatten und durchführten schildert seine Erlebnisse:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;«Als ich am Morgen aufstand, regnete es noch, ich dachte mir, hoffentlich kommen bei solchem Wetter überhaupt Leute. Glücklicherweise erwischten wir aber genau eine trockene Phase. Wir hatten also schnell aufgebaut und auf die Leute gewartet, die zuerst in Form von Bekannten langsam eintrafen. Bei der Aktion selber war ich auf der Hebebühne zuständig für den Transport der Fotografen. Zwischen 'Kannst du mich noch ein Stück rüber fahren', 'noch ein wenig höher' und den Leuten am Boden mitzuteilen, wie sie sich platzieren sollen, hatte ich doch auch Zeit mal ein bisschen Zürich aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Und ich konnte beobachten wie das Herz langsam Form annahm. Zuerst standen die Menschen entlang der Aussenlinie, später lagen sie entlang der Linie auf dem Boden, so sah das Herz schon viel beindruckender aus. Und zum Schluss, dank fleissigem Anwerben von Passantinnen und Passanten sowie Touristengruppen konnten wir es sogar mit über 100 Menschen füllen, von klein bis gross.&amp;nbsp; Es war spannend und machte viel Spass, das Ganze zu organisieren und am Schluss ein gutes Resultat zu sehen. Danke nochmals allen, die irgendwie und irgendwas dazu beigetragen haben.»&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 29 Apr 2013 12:58:00 +0200</pubDate><category>klimawandel - energie</category><category>meer</category><dc:creator>Alexandra Ottinger</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">653a307e-2437-4589-ab79-86ae36de1f59</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Magazin/2013-Magazin/Augenblicke-im-Maerz/</link><title>Augenblicke im März</title><description>Der Frühling ist da! Und wir glühen bereits voll für unsere Aktivisten rund um den Globus.&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bilderrückschau von Hina Strüver, Text Inga Laas&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind beeindruckt, weder Wind noch Schnee, noch Regen halten sie zurück. Ihr Herz schlägt für den Umweltschutz und ihr Einsatz erwärmt das unsere. Wir zeigen Euch diesen Monat was aus Euren Unterschriften zum Schutz der Bienen geworden ist. Eine rund 80 000 Stimmen starke Petition!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei der Leichtsinnigkeit der japanischen Regierung kann es einem heiss werden vor Wut. Die Aktivisten bewahren einen kühlen Kopf und greifen zu kunstvollen Origami-Aktionen, Holztürmen und treffenden Transparenten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kunst stand diesen Monat auch bei Shell ganz hoch oben. Gut zu wissen, dass Kunstgrössen wie Vivienne Westwood, die als Koryphäe auf ihrem Gebiet gilt, mit unseren Aktivisten in ein Boot steigen. Andere wiederum, insbesondere die politisch als solche gesehen werden, müssen erst noch dazu aufgefordert werden. So auch Obama bei seinem jüngsten Israel Besuch. Steigt ein mit uns in die Augenblicke des Märzes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 26 Apr 2013 14:33:00 +0200</pubDate><category>meer</category><category>landwirtschaft</category><category>atom</category><category>klimawandel - energie</category><category>wälder</category><category>chemie</category><category>andere themen</category><category>über uns</category><dc:creator>hstrueve</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000afa5-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/bayer-pestizide-toeten-bienen/blog/44965/</link><title>Bayer-Pestizide töten Bienen</title><description>&lt;h3&gt;&lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt;-Aktivisten protestieren heute gegen für Bienen gefährliche Pestizide des Chemiekonzerns &lt;dfn title="International tätiger Konzern der chemischen Industrie"&gt;Bayer&lt;/dfn&gt;. «&lt;dfn title="International tätiger Konzern der chemischen Industrie"&gt;Bayer&lt;/dfn&gt;-Pestizide töten Bienen» steht auf einem 5 mal 15 Meter grossen Banner, das die Aktivisten während der Aktionärshauptversammlung von &lt;dfn title="International tätiger Konzern der chemischen Industrie"&gt;Bayer&lt;/dfn&gt; in Köln hissten. Zwei &lt;dfn title="International tätiger Konzern der chemischen Industrie"&gt;Bayer&lt;/dfn&gt;-Wirkstoffe sind besonders schädlich für Bienen und sollten &lt;abbr title="Europäische Union"&gt;EU&lt;/abbr&gt;-weit verboten werden.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt; &lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die &lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt;-Studie &lt;a href="http://bienensterben.ch/"&gt;Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa&lt;/a&gt; nennt sieben Pestizide, deren Verbot notwendig ist, um das Bienensterben einzudämmen. Zwei Wirkstoffe des Herstellers &lt;dfn title="International tätiger Konzern der chemischen Industrie"&gt;Bayer&lt;/dfn&gt;, Imidacloprid und Clothianidin, gehören zur Gruppe der besonders gefährlichen Neonicotinoide, deren Verbot derzeit auf &lt;abbr title="Europäische Union"&gt;EU&lt;/abbr&gt;-Ebene verhandelt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;«Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind eindeutig: Pestizide tragen zum Bienensterben bei. &lt;dfn title="International tätiger Konzern der chemischen Industrie"&gt;Bayer&lt;/dfn&gt; muss endlich die entsprechenden Produkte vom Markt nehmen,» sagt &lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt;-Landwirtschaftsexpertin Christiane Huxdorff. Vergangene Woche &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/bienenschuetzerinnen-und-bienenschuetzer-klag/blog/44760/"&gt;protestierten &lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt;-Aktivisten bereits am Hauptsitz des Schweizer Chemiekonzern &lt;dfn title="Agro-Gentechnik-Konzern"&gt;Syngenta&lt;/dfn&gt;&lt;/a&gt;, der ebenfalls Bienen-Killer-Pestizide herstellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sowohl die Chemiekonzerne als auch die Politik bleiben bisher untätig. Die &lt;abbr title="Europäische Union"&gt;EU&lt;/abbr&gt;-Kommission schlägt ein Verbot von drei Neonicotinoiden vor, aber Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (&lt;abbr title="Christlich-Soziale Union"&gt;CSU&lt;/abbr&gt;) hat dies durch ihre Stimmenthaltung bisher blockiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Bienen-Killer gehören verboten&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bienen sind weltweit die wichtigsten Insekten zur Bestäubung. Rund ein Drittel der Nutzpflanzen, die zur Ernährung angebaut werden, brauchen Bienen zur Bestäubung. In den vergangenen Jahren jedoch starben in Europa durchschnittlich 20 Prozent der Bienenvölker, in Deutschland sogar bis zu 30 Prozent. «Bienen sind mehr als Honigproduzenten. Birnen, Kirschen, Erdbeeren, Tee oder Kaffee sind nur einige unserer Lebensmittel, die es ohne Bestäubung nicht gäbe», so Huxdorff.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="en"&gt;Greenpeace&lt;/span&gt; fordert, den Einsatz von für Bienen gefährlichen Pestiziden zu verbieten. Aigner soll sich für ein sofortiges und vollständiges Verbot dieser Chemikalien einsetzen. Dies ist ein wichtiger erster Schritt im dringend notwendigen Systemwechsel hin zu einer ökologischeren Landwirtschaft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen, Forderungen und Lösungsansätze unter: &lt;a href="http://bienenschutz.ch/"&gt;http://bienenschutz.ch/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 26 Apr 2013 16:06:00 +0200</pubDate><category>landwirtschaft</category><dc:creator>Annika Rieger -  Greenpeace Deutschland</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000af91-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/27-jahre-nach-tschernobyl-eine-geschichte-die/blog/44945/</link><title>27 Jahre nach Tschernobyl - die Spuren der Strahlung</title><description>&lt;h3&gt;27 Jahre sind seit Tschernobyl vergangen, aber die Folgen der Atomkatastrophe sind immer noch deutlich spürbar. Am Jahrestag erinnert Greenpeace an eine Geschichte, die noch nicht zu Ende ist.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace-Atomexperte und Fotograf Stefan Füglister war im Jahr 1997 in Tschernobyl, um vor Ort die Auswirkungen der Atomkatastrophe zu dokumentieren. Die folgende Bildergalerie zeigt eine vergessene Welt und schlägt eine Brücke in die Gegenwart - bis in die Schweiz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Schweiz gibt es die &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Stromzukunft-Schweiz/Atomstrom/Atomkraft-in-der-Schweiz/" target="_blank"&gt;ältesten Siede- und Druckwasserreaktoren der Welt&lt;/a&gt;. Wir wollen verhindern, dass etwas Vergleichbares wie in Tschernobyl und Fukushima auch bei uns passiert. Unterschreiben Sie deshalb jetzt unsere Petition!&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Stromzukunft-Schweiz/Atomstrom/Atomkraft-in-der-Schweiz/40-Jahre-Atomkraft-sind-genug/" target="_blank"&gt;&lt;img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Jetzt die Petition unterzeichnen" src="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/de/stromzukunft_schweiz/atom/40yrs/button_nl.jpg" alt="" width="234" height="49" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Link zum Faktenblatt "&lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/de/publication/Nuclear/25yrs-tscherno/FS_Tschernobyl.pdf" target="_blank"&gt;Die AKW-Katastrophe von Tschernobyl&amp;nbsp;und ihre Folgen&lt;/a&gt;"&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 26 Apr 2013 09:35:00 +0200</pubDate><category>atom</category><dc:creator>Marco Fähndrich</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000af8c-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/danzer-manager-wird-zur-verantwortung-gezogen/blog/44940/</link><title>Danzer- Manager wird zur Verantwortung gezogen  </title><description>&lt;p class="p1"&gt;Heute haben die deutsche Menschenrechtsorganisation ECCHR gemeinsam mit der britischen Menschenrechtsorganisation Global Witness bei der Staatsanwaltschaft Tübingen Strafanzeige eingereicht gegen einen leitenden Mitarbeiter und deutschen Staatsangehörigen des deutsch-schweizerischen Holzkonzerns Danzer Group. Dies wegen Beihilfe zur Vergewaltigung, gefährlichen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Brandstiftung jeweils durch Unterlassen. Dem Angezeigten wird vorgeworfen, Verbrechen durch kongolesische Sicherheitskräfte am 02. Mai 2011 in der Demokratischen Republik nicht verhindert zu haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p2"&gt;Am frühen Morgen des 2. Mai 2011 überfiel ein Einsatzkommando von Sicherheitskräften ein Dorf im Norden der Demokratischen Republik Kongo. Die Polizei- und Militärkräfte misshandelten und vergewaltigten Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes und nahmen willkürlich 16 Personen fest. Diesem Vorfall ist ein Konflikt zwischen den Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern und dem in der Region ansässigen Unternehmen Siforco S.A.R.L., damals ein Tochterunternehmen der Danzer Group, vorausgegangen. Siforco war seinen vertraglichen Verpflichtungen, Sozialprojekte in den Regionen zu realisieren, nicht nachgekommen. Greenpeace brachte den Vorfall im &lt;a href="http://www.greenpeace.org/africa/en/News/news/Outbreaks-of-V"&gt;&lt;span class="s1"&gt;Mai 2011&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ans Licht und publizierte im November 2011 den Bericht &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Medienmitteilungen/Danzer-an-Menschenrechtsverletzungen-beteiligt/"&gt;&lt;span class="s1"&gt;Stolen Future&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Die Danzer Group hat Siforco Ende Februar 2012 verkauft.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p3"&gt;Die traurigen Ereignisse in Yalisika waren hinblicklich früherer Konflikte zwischen der Danzer Tochterfirma Siforco und kongolesischer Dorfbewohnerinnen und - bewohnern keine Überraschung. Greenpeace hatte über frühere&amp;nbsp; Konflikte in Publikationen wie &lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/en/campaigns/forests/africa/congo-report/"&gt;&lt;span class="s1"&gt;Carving up the Congo&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in 2007 or&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/en/publications/repo"&gt;&lt;span class="s2"&gt; «&lt;/span&gt;&lt;span class="s1"&gt; Forest reform in the Democratic Republic of the Congo: Leaving people out&lt;/span&gt;&lt;span class="s2"&gt; »&lt;/span&gt;&lt;span class="s1"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in 2010 berichtet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p2"&gt;Greenpeace begrüsst und unterstützt die Strafanzeige, dank welcher die Rolle und Verantwortung des Managements eines europäischen Mutterunternehmens mit Sitz in der Schweiz strafrechtlich ermittelt wird. Der Fall Danzer zeigt auf, dass auch in der Schweiz angesiedelte Firmen immer wieder Menschenrechte und Umweltstandards verletzen &lt;span class="s2"&gt;–&lt;/span&gt; trotz freiwilliger Firmeninitiativen. Greenpeace fordert als Mitglied der Koalition Recht ohne Grenzen deshalb auch klare Regeln für Schweizer Konzerne. Der Bundesrat ist gefordert, im Rahmen der Strategie zur Implementierung der UNO-Leitprinzipien zu Wirtschaft und Menschenrechten konkrete Vorschläge zur Beseitigung dieser Gesetzeslücken vorzulegen. Nur so ändert sich das Geschäftsgebaren aller Firmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p4"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4 class="p3"&gt;Weitere Informationen:&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p3"&gt;&lt;a href="http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/aktuell/" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/switzerland/community_images/20/26320/76470_126202.jpg" alt="" width="161" height="111" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/aktuell/" target="_blank"&gt;Recht ohne Grenzen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p3"&gt;&lt;a href="http://www.ecchr.de/"&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/switzerland/community_images/20/26320/76469_126200.jpg" alt="" width="161" height="147" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.ecchr.de%20" target="_blank"&gt;ECCHR&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p3"&gt;&lt;img 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alt="" width="157" height="95" /&gt;&lt;a title="Global Witness" href="http://www.globalwitness.org/library/criminal-complaint-accuses-senior-manager-danzer-group-responsibility-over-human-rights" target="_blank"&gt;Global Witness&lt;/a&gt; (english)&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 25 Apr 2013 15:35:00 +0200</pubDate><category>andere themen</category><dc:creator>Asti Roesle</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000af55-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/die-flotte-gegen-ueberfischung-waechst/blog/44885/</link><title>Die Flotte gegen Überfischung wächst</title><description>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das letzte selbst gefaltete Papierschiff an das ich mich erinnern kann, habe ich vor Jahren an der Istrischen Küste zu Wasser gelassen. Vollgepackt mit Kinderträumen. Ein paar (Anmerkung: der Redaktion: einige!) Jahre später, stehe ich nun rund 90 Kilometer nördlicher hier in Koper und schicke erneut ein &lt;a href="https://myboat.gp/index.php/ch" target="_self"&gt;Papierschiff auf die Reise.&lt;/a&gt; Diesmal weiss ich wo es landen wird und die Botschaft, die darauf zu lesen ist, ist eindeutig: «Save our Oceans, before it’s too late». (Rettet unserer Ozeane, bevor es zu spät ist).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://myboat.gp/index.php/ch" target="_self"&gt;Mein Schiff&lt;/a&gt; segelt diesmal nicht alleine, es ist Teil einer Flotte die mittlerweile fast 30'000 Schiffe umfasst. Gemeinsam mit der «&lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/unsere-flotte/arctic-sunrise/" target="_self"&gt;Arctic Sunrise&lt;/a&gt;» ist die Flotte entlang der europäischen Küste unterwegs um für Rückenwind zu sorgen - für eine nachhaltige Fischerei und für ein Umdenken in der Fischereipolitik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 19. März 2013 startete das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise in Rumänien seine &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/was-wir-tun/meere-einsatzorte/Europa/" target="_self"&gt;Tour entlang der europäischen Küste&lt;/a&gt;. Bis Juni 2013 wird das Greenpeace-Team von Hafen zu Hafen fahren, um kleingewerbliche Fischer zu unterstützen, deren Lebensgrundlage aufgrund der umweltfeindlichen &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/was-wir-tun/Fischereipolitik-in-Europa/" target="_blank"&gt;EU-Fischereipolitik&lt;/a&gt; gefährdet ist und um Stimmung für die wichtige Kehrtwende in der Gemeinsamen Europäischen Fischereipolitik (GFP) zu machen. Über deren Reform wird noch bis Juni 2013 zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und den Fischereiministern der Mitgliedsstaaten verhandelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Greenpeace-Schiff hat bereits in &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/auf-tour-fuer-nachhaltige-fischerei-in-europa/blog/44541/" target="_self"&gt;Rumänien&lt;/a&gt;, Bulgarien, &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/haben-sies-schon-gehoert/blog/44735/" target="_self"&gt;Griechenland&lt;/a&gt;, Kroatien und Slowenien Station gemacht. Tausende von Menschen jeglichen Alters haben das Greenpeace-Schiff besucht und sich informiert, sich eine Meinung gebildet und diese auch kundgetan. Darunter auch EU-Fischerei-Kommissarin Maria Damanaki, deren Papierschiff auch Teil der Flotte ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe Schüler, Grosseltern, Umweltschützer, Fischer und Politiker beim Schiffe basteln beobachtet - konzentriert und bedacht. So unterschiedlich ihre Vorstellungen auch sein mögen, ob sie gerne Fisch essen oder nicht, am Ende zählt eine Gemeinsamkeit, die uns wohl alle verbindet: der Wunsch auch in Zukunft noch Meere zu haben, in denen prächtiges faszinierendes Leben herrscht. Dafür steht jedes einzelne Schiff, das Teil der symbolischen Flotte ist, die Greenpeace in Brüssel an die Fischereiminister übergeben wird. Dort wird sich dann im Juni entscheiden, wie es mit der europäischen Fischerei zukünftig weitergehen wird…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch online wächst die Flotte, werde Teil davon und hilf uns der Politik den Weg zu weisen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://myboat.gp/index.php/ch" target="_self"&gt;&lt;img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Unterstützen Sie die nachhaltige Fischerei" src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/76035_125573.jpg" alt="Unterstützen Sie die nachhaltige Fischerei" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 24 Apr 2013 11:00:00 +0200</pubDate><category>meer</category><dc:creator>Nina Thüllen</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000af36-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/bienensterben-wie-lange-ignoriert-syngenta-di/blog/44854/</link><title>Bienensterben: Wie lange ignoriert Syngenta die Wissenschaft?</title><description>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sechs Tage vor der EU-Abstimmung über ein Verbot von Bienenkiller-Pestiziden hat Greenpeace heute zusammen mit Imkerinnen und Imkern die jährliche Generalversammlung des Basler Agrochemiekonzerns Syngenta besucht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Francesco Panella, Präsident der italienischen Imkervereinigung &lt;a href="http://www.mieliditalia.it/index.php/en-fr-es-de/english"&gt;UNAAPI&lt;/a&gt; und Sprecher der &lt;a href="http://bee-life.eu/en/who/"&gt;European Beekeeping Coordination&lt;/a&gt;, prangert in seiner Rede den weltweit führenden Pestizidkonzern wegen seinem Milliardengeschäft mit dem Bienenkiller-Pestizid Thiamethoxam an. Er und Greenpeace fordern die EU- und Schweizer Politik auf, Thiamethoxam sofort zu verbieten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://bienensterben.ch/"&gt;Verschiedene Ursachen sind bekannt:&lt;/a&gt; Neben Parasiten und Krankheiten, Klimawandel und einem Rückgang natürlicher Lebensräume sind Pestizide für das verheerende Bienensterben mitverantwortlich. Greenpeace-Landwirtschaftsexpertin Marianne Künzle richtete ebenfalls das Wort an das Management und die Aktionärinnen und Akionäre von Syngenta: «Eine wichtige und sofort umsetzbare Massnahme zum Schutz der Bienen ist ein Verbot der bienenschädlichsten Pestizide. Diese für Bienen unzumutbare Gefahr muss sofort gebannt werden.» Sie sagte weiter: «Das Bienensterben ist multifaktoriell. Und so muss es auch angegangen werden. Aus reiner Profitgier einen Faktor trotz wissenschaftlich eindeutiger Faktenlage nicht zu berücksichtigen ist grobfahrlässig. Nichts weniger als die Vielfalt der globalen Nahrungsvielfalt steht auf dem Spiel!» Greenpeace fordert das Syngenta-Management zudem auf, &lt;a href="http://corporateeurope.org/pressreleases/2013/private-letters-reveal-syngenta-and-bayers-furious-lobbying-against-bee-pesticide"&gt;sein aggressives Lobbying gegen den Schutz der Bienen &lt;/a&gt;zu stoppen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unterstützung kriegten Panella und Künzle von Imkerinnen und Imker sowie Umwelt-Aktivistinnen und -Aktivisten: Diese machten vor der St. Jakobshalle darauf aufmerksam, dass die Bienenkiller-Pestizide von Syngenta die Bienen und andere Bestäubertiere töten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Umfassende &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/eu-studie-pestizide-bedrohen-die-existenz-der/blog/43686/"&gt;Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)&lt;/a&gt; sowie eine Mitte April veröffentlichte &lt;a href="http://bienensterben.ch/"&gt;Greenpeace-Studie&lt;/a&gt; belegen neben akuten Vergiftungserscheinungen, dass schon eine geringe Dosis bei Bienen zu Flug- und Navigationsproblemen führt, die Fortpflanzungsfähigkeit und die Fähigkeit für eine effiziente Nahrungssuche reduziert sowie Bienenvölker krankheits- oder parasitenanfälliger machen kann. Weltweit sterben Bienen in besorgniserregendem Ausmass. Je nach Jahr und Region beträgt die Sterblichkeit der Bienenvölker bis zu 53 Prozent.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace nimmt das nicht hin und &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/bienenschuetzerinnen-und-bienenschuetzer-klag/blog/44760/"&gt;schreitet aktiv gegen das Bienensterben ein&lt;/a&gt;. Über &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/ueber-80000-menschen-verlangen-vom-bundesrat-/blog/44067/"&gt;80'000 Menschen unterstützen uns&lt;/a&gt; dabei.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 23 Apr 2013 10:15:00 +0200</pubDate><comments>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/bienensterben-wie-lange-ignoriert-syngenta-di/blog/44854/#comments-holder</comments><category>landwirtschaft</category><dc:creator>Yves Zenger</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000aebf-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/haben-sies-schon-gehoert/blog/44735/</link><title>Haben Sie’s schon gehört?</title><description>&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;«Die Politiker hören sowieso nicht zu…». Dies scheint die allgemeine Reaktion der Fischer hier in Griechenland zu sein, wenn man mit ihnen über ein gemeinsames Vorgehen für eine bessere Zukunft für kleingewerbliche Fischer und Ozeane spricht. Und diejenigen die zuhören, würden nichts zur Verbesserung der Situation kleingewerblicher Fischer unternehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist eine Tatsache, dass die aktuelle Gemeinsame Europäische Fischereipolitik (GFP) nicht für kleingewerbliche Fischerei ausgelegt ist. Schon seit Jahrzehnten werden die industriellen Fischereikonzerne begünstigt - Unternehmen, deren Schiffe bis zu 140 Metern lang sind und die &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/hintergrund-info/fangmethoden/" target="_self"&gt;Fangmethoden&lt;/a&gt; anwenden, die im wahrsten Sinne des Wortes jeden einzelnen Fisch vom Meeresboden kratzen. Auf diese Unternehmen kann zuerst gezeigt werden, wenn nach den Verantwortlichen für unsere überfischten Meere gesucht wird. Diese Flotten fangen 2-3 Mal so viel Fisch, wie es für eine gesunde Regeneration der Bestände verantwortungsvoll wäre. Viele von ihnen könnten kaum fischen, wenn sie nicht Millionen von Euros an Subventionen kassiert hätten. Gelder, die konstant die Kapazitäten der europäischen Industriefischerei in die Höhe treiben, und somit den Fischbestand Jahr um Jahr weiter abnehmen lassen und gleichzeitig den kleingewerblichen Fischern ihre Lebensgrundlage nimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="events-box middle-box right"&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="frame"&gt;&lt;a class="open-img EnlargeImage" title="" href="http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/fotos/allgemein/Meere/EU-Fisheries/meere_cfp-tour_griechenland_GP04J0T.jpg"&gt; &lt;img id="ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl04_Image1" class="Thumbnail" style="border-width: 0px;" src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/Medium/Global/austria/fotos/allgemein/Meere/EU-Fisheries/meere_cfp-tour_griechenland_GP04J0T.jpg" alt="" /&gt; &lt;span class="btn-open"&gt;Zoom&lt;/span&gt; &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="events-content no-title"&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace Volunteers bauten das weltgrösste Papierschiff der Welt in Athen&lt;br /&gt;© Philip Reynaers / Greenpeace&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum steht den industriellen Fischern ein so viel grösserer Teil der Fischfangquote zu, als Europas kleingewerblichen Fischereien? Die griechischen Fischer haben Recht, es liegt daran, dass die Politiker den kleingewerblichen Fischern kein Gehör schenken. Die industriellen Fischereiunternehmen haben im Gegenzug gute poltische Kontakte aufgebaut. Einige der Unternehmen sind sogar in nationalen oder europäischen Delegationen bei wichtigen europäischen und internationalen Versammlungen vertreten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als die Fischereiminister noch die einzigen Entscheidungstreffer in der Europäischen Fischereipolitik darstellten, waren diese Abläufe noch in Ordnung, mit einer unerheblichen Zahl an Gegnern. Doch die Dinge haben sich, im Prozess der EU Fischereireformbildung, geändert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Lissabon-Abkommen wurde dem Europäischen Parlament die Entscheidungsmacht über Fischereiangelegenheiten übertragen. Dies hat das Spiel grundlegen verändert. Im Februar dieses Jahres hat das europäische Parlament eine sehr progressive Fischerei Reform mit 75% Mehrheit verabschiedet. Ginge es nach den Parlamentariern – welche direkt von der europäischen Bevölkerung gewählt wurden – würde den kleingewerblichen Fischer der Grossteil der Fangquote und ein erweitertes Fischereigebiet zustehen. In den letzten Jahren ist in Brüssel viel passiert: Kleingewerbliche Fischer haben von ihren Problemen berichtet und ihre Meinungen dazu geäussert, was sich in der EU-Fischerei ändern müsse damit ihnen eine Zukunft als Fischer gewährleistet werden könne. Die Parlamentarier scheinen endlich zugehört zu haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während unserer &lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/was-wir-tun/meere-einsatzorte/Europa/" target="_self"&gt;Tour mit der «Arctic Sunrise»&lt;/a&gt;, haben wir in jedem besuchten Land, Fischereiminister auf unser Schiff eingeladen damit sie den kleingewerblichen Fischern Gehör schenken. Soweit hat sich uns der rumänische Minister angeschlossen, in Bulgarien hat uns der Vorsitzende der Fischereibehörde besucht. Hier in Griechenland, sowie in zahlreichen weiteren europäischen Ländern, wo den kleingewerblichen Fischern bisher nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde, haben wir nicht einmal eine Antwort auf unsere Einladung erhalten.&lt;br /&gt;Liebe Fischereiminister - Herr Tsaftaris, hier in Griechenland, Herr Canete in Spanien, Herr Cuvillier in Frankreich, haben Sie’s gehört? Wenn Sie nicht zuhören und entsprechend handeln, werden kleingewerbliche Fischereien in Europa keine Zukunft haben …&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die «Arctic Sunrise&lt;em&gt;»&lt;/em&gt; und ihre Crew ist derzeit&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer/was-wir-tun/meere-einsatzorte/Europa/"&gt;entlang der europäischen Küsten&lt;/a&gt;&amp;nbsp;unterwegs um kleingewerbliche Fischer zu unterstützen und mit Politikern und der Fischereiindustrie in Dialog zu treten - für eine nachhaltige gemeinsame Fischereipolitik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description><pubDate>Fri, 19 Apr 2013 10:37:00 +0200</pubDate><category>meer</category><dc:creator>Nina Thüllen</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000af90-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/giftige-mode-vom-ende-des-schoenen-scheins/blog/44944/</link><title>Giftige Mode: Vom Ende des schönen Scheins</title><description>&lt;p class="p1"&gt;Der grösste Fluss Indonesiens versorgt Millionen Menschen mit Trinkwasser – und ist eine fliessende Mülldeponie. Auch die Textilindustrie vergiftet diese Lebensader. Die Detox-Kampagne von Greenpeace hat dazu eine neue Untersuchung vorgelegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;Der Fluss Citarum ist eine der Lebensadern von West-Java in Indonesien. 25 Millionen Menschen beziehen daraus ihr Trinkwasser und nutzen das Flusswasser zum Waschen und Bewässern der Reisfelder und Farmen. Doch wo früher Menschen badeten, fliesst heute die reinste Mülldeponie flussabwärts. Hunderte Textilfabriken verseuchen den Fluss mit zum Teil völlig unbehandelten Abwässern. An einem Standort hat Greenpeace jetzt alkalische&amp;nbsp;Abwässer nachgewiesen, die stark ätzend auf die menschliche Haut wirken und Wasserlebewesen töten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;Der von Greenpeace-Experten in Indonesien untersuchte Standort gehört zum Unternehmen PT Gistex. Hier werden Stoffe gefärbt, bedruckt und gewaschen. In Abwasserproben hat Greenpeace neben den akut gefährlichen hohen pH-Werten langfristig hormonschädigendes Nonylphenol und hochgiftiges Tributylphosphat sowie eine hohe Konzentration von krebserregendem Antimon gemessen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;Brooks Brothers – eine Marke, die 39 von 44 US-Präsidenten eingekleidet hat (darunter auch Präsident Obama) – räumte gegenüber Greenpeace geschäftliche Verbindungen zu Teilen der PT Gistex Gruppe ein. Geschäftsbeziehungen mit PT Gistex unterhalten auch Adidas und H&amp;amp;M. Das Deutsch-Schweizer Unternehmen Charles Vögele, an dem Migros beteiligt ist, wird ebenfalls auf der Website von PT Gistex als Kunde aufgeführt (Stand: 1. März). Die Schweizer Unterwäsche-Firma Triumph streitet auf Anfrage jegliche Geschäftsbeziehung mit PT Gistex ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;&lt;span class="s1"&gt;„&lt;/span&gt;Für die schönen Kleider, die weltweit in den Schaufenstern hängen, werden in Indonesien Gewässer verschmutzt und Mensch und Umwelt bedroht“, sagt Ahmad Ashov Birry, Chemie-Kampaigner von Greenpeace in Jakarta. „Modemarken müssen die Detox-Vereinbarung mit Greenpeace unterzeichnen und ihre Produktion entgiften.“ Mit der internationalen Detox-Kampagne (&lt;a href="http://www.greenpeace.de/detox"&gt;&lt;span class="s2"&gt;www.greenpeace.de/detox&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) hat Greenpeace bereits 17 grosse Textilhersteller – von Levi’s über Zara bis Valentino – von einer zukünftig giftfreien Modeproduktion überzeugt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;Grosse Modemarken und ihre Zulieferer wie PT Gistex machen sich in Ländern wie Indonesien die laschen Umweltauflagen zu Nutze. Die Verwendung und Freisetzung von Chemikalien wird gesetzlich kaum reguliert. Menschen, die am und vom Fluss leben, wissen meistens nicht, mit welchen gesundheitsschädlichen Substanzen sie in Berührung kommen. Für die Regierung zählen vor allem wirtschaftliche Interessen:&amp;nbsp; Indonesien zählt heute zu den zehn grössten Textil-Exportländern der Welt. 2010 hatte Kleidung einen Anteil von 8,9 Prozent am Gesamtexport des Landes.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;Greenpeace fordert mit der Veröffentlichung des Reports «&lt;a title="Polluting Paradise" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/publications/Greenpeace/2013/toxics/Polluting%20Paradise.pdf" target="_blank"&gt;Polluting Paradise&lt;/a&gt;» Textilunternehmen auf, Verantwortung für die Umweltverschmutzung durch ihre Lieferanten zu übernehmen. Gefährliche Chemikalien müssen sofort auf der Textilherstellung verbannt werden. Flüsse, wichtige Lebensadern für Millionen Menschen, dürfen nicht zur privaten Abwasserkanalisation der Textilindustrie verkommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="p1"&gt;&lt;a title="Report: Polluting Paradise" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/publications/Greenpeace/2013/toxics/Polluting%20Paradise.pdf" target="_blank"&gt;&lt;img src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAScAAABBCAIAAAAc4vXlAAAAGXRFWHRTb2Z0d2FyZQBBZG9iZSBJbWFnZVJlYWR5ccllPAAAA2hpVFh0WE1MOmNvbS5hZG9iZS54bXAAAAAAADw/eHBhY2tldCBiZWdpbj0i77u/IiBpZD0iVzVNME1wQ2VoaUh6cmVTek5UY3prYzlkIj8+IDx4OnhtcG1ldGEgeG1sbnM6eD0iYWRvYmU6bnM6bWV0YS8iIHg6eG1wdGs9IkFkb2JlIFhNUCBDb3JlIDUuMC1jMDYxIDY0LjE0MDk0OSwgMjAxMC8xMi8wNy0xMDo1NzowMSAgICAgICAgIj4gPHJkZjpSREYgeG1sbnM6cmRmPSJodHRwOi8vd3d3LnczLm9yZy8xOTk5LzAyLzIyLXJkZi1zeW50YXgtbnMjIj4gPHJkZjpEZXNjcmlwdGlvbiByZGY6YWJvdXQ9IiIgeG1sbnM6eG1wTU09Imh0dHA6Ly9ucy5hZG9iZS5jb20veGFwLzEuMC9tbS8iIHhtbG5zOnN0UmVmPSJodHRwOi8vbnMuYWRvYmUuY29tL3hhcC8xLjAvc1R5cGUvUmVzb3VyY2VSZWYjIiB4bWxuczp4bXA9Imh0dHA6Ly9ucy5hZG9iZS5jb20veGFwLzEuMC8iIHhtcE1NOk9yaWdpbmFsRG9jdW1lbnRJRD0ieG1wLmRpZDowMTgwMTE3NDA3MjA2ODExQTdCQUFDNjFENUYxOTI0MiIgeG1wTU06RG9jdW1lbnRJRD0ieG1wLmRpZDo0OEY0RTk3OEE1REExMUUyOUY4N0UwNUYwNjhEMTU2RiIgeG1wTU06SW5zdGFuY2VJRD0ieG1wLmlpZDo0OEY0RTk3N0E1REExMUUyOUY4N0UwNUYwNjhEMTU2RiIgeG1wOkNyZWF0b3JUb29sPSJBZG9iZSBQaG90b3Nob3AgQ1M1LjEgTWFjaW50b3NoIj4gPHhtcE1NOkRlcml2ZWRGcm9tIHN0UmVmOmluc3RhbmNlSUQ9InhtcC5paWQ6MDE4MDExNzQwNzIwNjgxMTkxMDk4Q0I1OURCMzBGQTIiIHN0UmVmOmRvY3VtZW50SUQ9InhtcC5kaWQ6MDE4MDExNzQwNzIwNjgxMUE3QkFBQzYxRDVGMTkyNDIiLz4gPC9yZGY6RGVzY3JpcHRpb24+IDwvcmRmOlJERj4gPC94OnhtcG1ldGE+IDw/eHBhY2tldCBlbmQ9InIiPz6h7xfoAAAQi0lEQVR42uxde0yUVxZnhoEBBuShyJBoeVTxsbZIiaLSbCOY0odiN6trG+0mNpW1j91Nuilbu9u0NSZNqTQm/WOrxtrQpNXKGnTXtdil1doarcVWarG4III2DqAzw2PGGZjH/maOXr/OfDPMExs4v5Av33xz7/3OPff87jnn3gsonE5nDIPBGEMomHUMBrOOwZiorOu3XurvO8kKYjBCRmrmolR1bqCs676y539X6ppjP2HFMRgho8i2LG/q6tyc9bhXKpUKhcJFOcCbdaDcfzrXDyRYWWsMRphItsTdn/ZqXu4f4+LiYt0A6VTegaVxsJUpx2BEBEMJI13XD5pNfTNm/E2tVsfHx6sAT9b1nfxkaAsri8GIFM5rvo43ZhkMhuTkZI1GgyeerHM6bawmBiPCHs9k7OnpsdlslNepWCMMRrRxw2zW6XQuL6dSIcHzZJ3dzr6OwYg06yyWAWMvkjpEmImJiUrWCIMRbQwPD+v1+v7+fpPJhHtP1jkd7OsYjAjDNjICvpnNZovFIsc6PiDGYEQaDqfT6sbIyIjdbld6fc2+jsGINJxOh8MBvjnc4LyOwYg+6dxRpACzjsEYazDrGAxmHYPBrGMwGJFFECfCtJriB6a94evbvW0PRk9KvBdv93ioMzW3Gepx/YWruHqBw/th18B/v+vb2abfF5Tmj13ZhP6SNnCDj6GJtGbWEVx/1Nef7dsR8f6WZP/V206M1ovoMgS22AxjpvnCzKrZGauEcUa114EjuHOYUNzJqzWylIi2oDAyvB368nj4u4IjjV0bA7TdyBIJAwkzCrmFnEnL8NMYmx6IBahj01HYfVNDHaePwdKg5rRSvB3XSwNNY6axNHV+WmZVVlLxxxceHDPiJajSpYoa+15HwNdBWd52hhGFQnd8PyPaghqtnR5vx0fM9xW5744960KA1DUJ34XrHZl3ae7vt16M6lvIM5P1l2ir0Wv8wP+cuvrmHRmCsel1hFknO2HDbupaF9DsBZ3ixijpFdSN6Y3YgsI95mby++Q5iS0g7ayM1WSXwXoPlEd16RM0RU/QuJBECCb7rRB1VvpqXAWfxSSNWjAUuhEdpIg3cIGt9ttzllvsPOiBJmPxXDgxvKXNsC9An0BVYEzS/sI94o3oBb7Fu0RJeujRcYwRbjA6CbHpNBZidKSRBb0I0uJbUcWPkNIB7TE1V93bjpvcSeWCdWhQJA7SwlKR0D4pimphFFCLhoncgMc4UmHcBDKdSQXwNglhmUENR3RZh76tvHtv46WNYhTBQLhv6UwG3SGYpsAGN5j8ZqWvQjKWEJtWkfMuBkBnOlOSXX22byeeoDVoKqhcBXoRmsJ95d17IRW19vu5p0VrEIzsD6MInwkrhAVAcjEwUD3qwnAhP+oicBV1U9X5qI63QDw0gsYXZVe76J2+CvKToVAIJ+K3AF23tzKl4RAahACBmA6lKygsNI+6RGbM7vStKCl9SFVojPAR9+jIbc5oqzGf0j0CCpor3XD5Z/oYeJjtYdCkcI8ZE+ql+FOIdKBjDTlJEg/9kkpIEONIBiBYhIoeskl7DYVjlKWLBWgcz4X5eWSngQ9HdFkHoTEBBCVHYeYG4Rhh39BCQuy+HS03o1N6ArM2BhYDQHGwBpQXlgFSYQxuTl2GekioM5+hORtWItUa2I7yNFPSAEgJjzZBWovdKLVjYWEoibwOhUPO6/BGqOKmE3D7f0E5NA5C4lvYECSkRYgwwzzMDtS4/8UM2Bl0BY1hQqFokKgL1RHHaPlKm3SfhIFB5JaCWqRPdBDCQCT0kUJu7/iTigm/RI1AyO8wsd6KWkWUDnURi4QOyVP5WZ+DAI1dG3Gd7y6M9mGE6LKgHDVFCiQDi8jqXYisgwQ0zQRVC9YsRp2MSZra0pNUifvyYCw67xEeiHmOTOTAt5OlE+cpXc1suFY369CmdIJwz9YbKHTESFvsBqmPRWF8pMmPnpy6WuPH+lFs1FxFzN90L0JZKEQEb8JfQTzQHgYHawiTddQgte9fSGgMvoXMmqJBCIa30zIgdCJc30p3JB/IyrPVXk2rQcKr0Ijjih8RVeIquyYHDQidoAs0RqIX+BbNkib96NBXlOQKHd1hP0WqJeYzt+cIbbVsU7CZO8Y6mClSoBBWULwlNgac2kIvHmuYGDZEp+SvoHE0TsmAR5oXQ5ZkqPdukHIMTN7e6zFw45hZRMgXfmjhsZ5GApCVe7/FlUjo92HGFfKPAYSKPAbllhPeKZ78aKgPhHUemz3k2YhmgkiUhnnMp7dF0u8THENFSuMpGUMiIHW5fnQo2zKMx53x5v+p6Dql8SIsEkxGJiKqu7yFGmnF6mA9TWRYB5lgjgi3xnLjxdcapntNYgNNgdAgZVweZXwuydqNgg8Ws9F7wTbS8l+UGq50wUb2pUK8XyACVA6FZ7c5IFmQAGHg3Mi4oQdEbjmy07TE/0hTX7SDKq5aXjsoAeoQZMaIIBSiLRxqxzjtjYMda+CZhZDeU+cdyOsoBQo8pYmUlL6d5xmKf8is/ezUi3U86RMaIVzlvs2nhUcxBmGi33px1Cj054tDeSGTP1IyC8W6VvPSVwn5vU8syAKxiaydUMpKtBSuY9RckZaIoJCPLzxIExYckWCdUJS3Dn36dv0+4dxoNR51EVsiMaECiESitCkV3IkwWkHxYz3w+9KPviKHCBqEcB3QnUcQj1FBOO4RgUhjEppKEWyIPQNpaIrGx+bgixjaklu+Gn2BSBToBuh5wApR1xcrQpsEhWlSyC179CQopN4aJpHVB7LpT4MrHRSpdQl6C9mEDmWBwLJ6gYPI71oCuPqm2FrEDdnV7FsqpWaRlvuKV6PIOnEoyVcBKBEzlnTRKagjFOEMoWt5Tb+Pdg6E0qXzllgBEvcJt86FuAMh18aAqAvK0UrxqEYg6C177CvwuYMmMmiv6t52jC4mC1fcazOckjsMJBtFo7+iri8PCVOTbiQEuh6jqyGLhHioTtswYbp9YVHEYSg/wBmWyI9akERqXUKHGDupDv1Ev9QjvJpao6mK1g5o6EVTuJJfDXNlK5QIk4iOkZP9tua0Ej3B9AMRIRzt0kL6QBQazvjB+slAG7s2YvwoOcbbaflLuBHaxMO3SAaIqNKjSbiHnFX3tONbqovIx090gZYx9vgJao/O//o+khBME66TU27x6NRiIKtNKJbqXs2jurTbK52VMS60KR9yFgf9oDr5Ftgl2g+BvVKGQL3QXpp7L5S6gL5jHP3EhCiTlXTzdAvNs2LbkKJKzA7uLZkq0gMtkPryTsQrWq8SW+FogdgIHR64tW8hfKw4ahM+PP/PwYX2fzQYngunRUgJI5AelRhLiGMN0mkJJkLb9/St9/kMqeQxwZw4iTi8D5oEvsqF+SIaahenPURmgScUOOxomRHy62RHKvxu0iD6GmJfCvdVXnrKJyznduKurosrc3JyCgoKcI38X6E13iG+iYnZ37ql32/vrOSjLrqOtrDUHL2JTCRLeItwUN6nsSI4UiF3M9hB9C9DlLTKf/uZMVpe597SpFxXaqwHxmojcfxhQrCOUhEe7JABgml1NWL1QnazkcGsk1mwYoQD1+mNCcM0U0+qc1B7Q58QM6k7KWtQkx7un6tU0FWh4AiTwZDBiEVp6y7+ZJfBbrfPnnf/oL3zgXWxiqnfO2MckXqF58J3elY5650xkTFwK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alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 18 Apr 2013 16:10:00 +0200</pubDate><category>chemie</category><dc:creator>Simone Miller</dc:creator></item></channel></rss>