US Präsident Obama muss Ölbohrungen in der Arktis ein für allemal ein Ende setzen!

Shell stellt seine Ölbohrpläne vor der Küste Alaskas für 2013 ein.

Das sind tolle Neuigkeiten. Trotzdem ist es jetzt an der Zeit, dass Präsident Obama ein Zeichen gegen Ölbohrungen in der Arktis setzt und dieses Gebiet zur Sperrzone für industrielle Ausbeutung erklärt. Für immer.

© US Coast Guard

Präsident Obama und seine Regierung gaben Ölbohrungen in der Arktis eine Chance. Shell hat bewiesen, dass diese nicht durchführbar sind. Es ist an der Zeit, dass wir bestimmt gegen die Klimaerwärmung handeln, und zwar heute: mit Präsident Obama an der Spitze.

 

Machen Sie mit und unterstützen Sie die Kampagne zum Schutz der Arktis. Fordern Sie von Präsident Obama ein dauerhaftes Verbot für sämtliche Bohrpläne in der Arktis. Zudem muss er die Bohr-Genehmigungen von Shell sofort zurückziehen.


8 Gründe warum Shell in der Arktis nicht getraut werden kann

1. Shell's Schiff, die Arctic Challanger, gilt für die US-Regierung als nicht sicher

Im Juli letzten Jahres hat die US-Behörde das Schlüsselschiff der Shell-Flotte für Öl-Krisenfälle für untauglich erklärt in die Arktis zu fahren, da es die Sicherheitsstandards der US Coast Guard nicht erfüllt hatte. Die 'Arctic Challenger' ist ein 36 Jahre altes Schiff, das für den Transport von Sicherheitsausrüstung durch das Eismeer genutzt wird. Doch die US-Behörden hatten kein Vertrauen dazu, dass das Schiff den extremen Umweltbedingungen standhält. Ursprünglich hatte Shell angegeben, dass das Schiff einen 100-Jahressturm überstehen könnte, doch Ingenieure der Ölfirma selbst sprechen dem Schiff diese Standards mittlerweile ab.

2. Shell's Bohrschiff lief in einer 'steifen Brise' auf Grund

Am 15. Juli lief das Shell Bohrschiff 'Noble Discoverer' in den geschützten und relativ ruhigen Dutch Harbour, Alaska, bei rund 55 km/h Wind auf Grund. Beide Schiffe, die 'Noble Discoverer' und die 'Kulluk' sind veraltete, rostige Schiffe und keine 'State of the art' Flotte wie es Shell behauptet hatte. Die 'Kulluk' wurde in den letzten 13 Jahren eingemottet während die 'Frontier Discoverer' 1966 gebaut wurde.

3. Shell's Bohrschiff fing Feuer

Im November fing der Motor des Bohrschiffes 'Noble Discoverer' Feuer als es nach Dutch Harbour in Alaska zurückkehrte. Es wurde von Spezial Feuerwehrmannschaften gelöscht.

4. Shell's Verschlusskappen Sicherheitssystem 'zerdrückt wie eine Bierdose' während Tests

Im Dezember wurde aufgedeckt, dass das Ölunfall Containment System, das Shell in der Arktis zum Einsatz kommen lassen will, bei Tests schwer beschädigt wurde. Ein Mitarbeiter des Federal Bureau of Safety and Environmental Enforcement hat aufgedeckt, dass die Unterwasser Verschlusskappe 'wie eine Bierdose zerdrückt wurde'.

5. Shell's Arktis Ölbohrinsel schlägt auf Felsen

Am 31. Dezember 2012 lief das Ölbohrschiff "'Kulluk' vor der Küste Alaskas während es zurück zum Hafen von Seattle gezogen wurde auf Grund. Es traf dort Tage zuvor im Golf von Alaska auf schweres Wetter, was einen Bruch der Schleppleine zur Folge hatte. Das Bohrschiff trieb ungesteuert auf See. Der Schlepper konnte das Tau wieder mit der 'Kulluk' verbinden, doch verschiedene Maschinenprobleme 80 Kilometer südlich von Kodiak Island riss das Tau bei 10 Meter Seegang und gut 60 km/h Windgeschwindigkeit erneut. Vermutlich am Montag nach einem neuerlichen Versuch rissen die Taue erneut. Die Kulluk hat über 500.000 Liter Diesel und rund 45.000 Liter Hydrauliköl an Bord, doch bis jetzt ist kein ausgeflossenes Öl beobachtet werden. Teams vor Ort sind derzeit dabei das Bohrschiff zu sichern.

6. Shell's Alaska Vicepräsident gab zu: «Es wird Ölunfälle geben»

In einem Interview mit der BBC gab Pete Slaiby zu, dass eine Ölkatastrophe zur grössten Angst der Menschen zählt. "Wenn Sie mich fragen, ob hier jemals Ölunfälle passieren werden, glaube ich, es wird solche geben," sagt er.

7. US Coast Guard «nicht überzeugt» von Shells Öl-Lösemittel für den Fall einer Ölkatastrophe

In einem Interview mit Bloomberg drückte ein Kommandant der US Coast Guard seine Zweifel über die Auswirkungen ders Lösungsmittels in Alaska im Fall eines Ölunfalls aus, indem er sagte:"Ich bin nicht sicher, ob das in kälterem Gewässer oben in Alaska funktioniert". Shell hat das Lösungsmittel als den Hauptteil eines Rettungsplans für die Arktis angeführt.

8. Shell hat keine Ahnung wieviel Aufräumarbeiten nach einer Ölkatastrophe kosten würden

Im März 2012, auf Anfrage des Umweltausschusses im britischen Parlament, hat der Verantwortliche bei Shell für Notfallplanung in der Arktis zugegeben, dass Shell die Kosten für eine Reinigungsoperation in der Arktis nicht untersucht hat, was für die Aktionäre zu grossen Verlusten führen könnte.


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