{"id":19934,"date":"2023-09-04T12:48:00","date_gmt":"2023-09-04T10:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/?p=19934"},"modified":"2023-10-05T16:56:10","modified_gmt":"2023-10-05T14:56:10","slug":"keine-zukunft-fuer-glyphosat-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/de\/aktualitaet\/19934\/keine-zukunft-fuer-glyphosat-co\/","title":{"rendered":"Keine Zukunft f\u00fcr Glyphosat &amp; Co."},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size\">*Von Raymond Aendekerk, Direktor von Greenpeace Luxemburg und studierter Agraringenieur <\/p>\n\n<p>In der heutigen globalen landwirtschaftlichen Produktion gilt der Einsatz von Pestiziden in Getreide- und Gem\u00fcsefeldern, Wiesen und Weiden, Obstplantagen und Weing\u00e4rten als \u00fcbliche Praxis. Durch ihn konnten sich in der modernen Lebensmittelproduktion vor allem die gro\u00dffl\u00e4chige, industrielle Produktion und Monokulturen etablieren. Fl\u00e4chenertr\u00e4ge stiegen und die Arbeit der Bauern und B\u00e4uerinnen wurde erleichtert. Es schien, dass sich diese Erfolgsstory mit Pestiziden, chemisch-synthetischen D\u00fcngemitteln und Hybridsaatgut unendlich fortsetzen sollte, wenn auch nicht \u00fcberall auf diesem Planeten.<\/p>\n\n<p>Bis zu dem Moment, als in den sensiblen Gebieten unserer Erde Wind- und Wassererosion einsetzten, B\u00f6den an Fruchtbarkeit verloren und Menschen im Umgang mit Pestiziden gesundheitsbeeintr\u00e4chtigende und sogar t\u00f6dliche Vergiftungen erlitten haben. Und als ob das noch nicht schlimm genug w\u00e4re: Die Lebenssituation f\u00fcr viele B\u00e4uerinnen, Bauern und weite Teile der Landbev\u00f6lkerung hat sich eher verschlechtert als verbessert. Und Glyphosat ist ein Teil dieses komplexen Desasters.<\/p>\n\n<p>Mit fast einer Million Tonnen (!) ist Glyphosat das weltweit am meisten verwendete Herbizid und spielt somit eine au\u00dferordentliche Rolle. Auch wenn die absoluten Mengen in Luxemburg \u00fcberschaubar sind: Angesichts seiner negativen Auswirkungen auf Biodiversit\u00e4t und Gesundheit und aufgrund des Vorsorgeprinzips hat unsere aktuelle Regierungskoalition bei ihrem Amtsantritt ein Verbot von Glyphosat angek\u00fcndigt und auch sp\u00e4ter umgesetzt.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Engagement der Zivilgesellschaft lohnt sich<\/h3>\n\n<p>Dies war m\u00f6glich, da ein Gro\u00dfteil der Luxemburger Bev\u00f6lkerung kritisch gegen\u00fcber Pestiziden und Umweltgiften eingestellt ist und dank einer massiven Mobilisierung der luxemburgischen Zivilgesellschaft angesichts des Urteils der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2015, welches Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat (Kategorie B1, Best\u00e4tigung 2019). Bereits 2015 schloss sich ein Gro\u00dfteil der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mit Greenpeace und zahlreichen anderen NGOs zusammen, um ein Verbot des Wirkstoffes Glyphosat in Luxemburg zu fordern. Der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch der Landwirtinnen und Landwirte, die in direktem Kontakt mit dem toxischen Wirkstoff stehen, und der Schutz der Artenvielfalt sind Argumente genug, um das Herbizid aus dem Verkehr zu ziehen. Luxemburg war das erste Land in der Europ\u00e4ischen Union, das das Herbizid im Januar 2020 verbot (wirksam ab 2021), und konnte stolz auf diesen Schritt sein, der auch europaweit f\u00fcr viel Aufmerksamkeit sorgte.<\/p>\n\n<p>Im April 2023 musste Landwirtschaftsminister Claude Haagen (LSAP) das w\u00e4hrend zwei Jahren verbotene Glyphosat jedoch wieder zulassen. Bayer (welches inzwischen den Erfinder und Ur-Produzenten Monsanto \u00fcbernommen hatte) hat vor dem Verwaltungsgericht in Luxemburg mit der Begr\u00fcndung geklagt, dass es gegen europ\u00e4isches Recht versto\u00dfe, glyphosathaltige Produkte, darunter das bekannte Mittel Roundup, in Luxemburg vom Markt zu nehmen. Auf EU-Ebene ist der Wirkstoff trotz heftiger Debatten immer noch bis Ende 2023 zugelassen, und eine m\u00f6gliche Verl\u00e4ngerung der Zulassung steht in diesem Herbst vor einer politischen Entscheidung.<\/p>\n\n<p>Bayer warf Luxemburg in seiner Klage vor, ein vollst\u00e4ndiges Verbot bis dahin nicht ausreichend begr\u00fcnden zu k\u00f6nnen, das hei\u00dft, zu beweisen, dass Glyphosat auf dem Luxemburger Territorium \u201eaufgrund seiner besonderen \u00f6kologischen oder landwirtschaftlichen Merkmale\u201cein unannehmbares Risiko f\u00fcr die Gesundheit von Mensch und Tier darstellt. Da die von der Regierung angef\u00fchrten Begr\u00fcndungen f\u00fcr das Verbot in Luxemburg als nicht relevant genug angesehen wurden, hat das Luxemburger Verwaltungsgericht das seit 2021 geltende Glyphosat-Verbot aufgehoben und somit die Wiedereinf\u00fchrung des Produkts erlaubt.<\/p>\n\n<p>Der verunsicherte Landwirtschaftsminister Claude Haagen empfiehlt weiterhin zu Recht, das Totalherbizid nicht einzusetzen. Tatsache ist jedoch, dass die Aufhebung des Verbots dazu gef\u00fchrt hat, dass eine Reihe von Landwirten und Landwirtinnen die Wiederzulassung als Erfolg gegen die zu starken \u00f6kologischen Bestrebungen der Regierung feiern und das Pestizid wieder bedenkenlos auf ihren Feldern verwenden. Dabei hat die Regierung einiges an Sensibilisierung, Beratung und finanziellen Mitteln zur Verf\u00fcgung gestellt, damit die Luxemburger Landwirtschaft ohne Totalherbizid auskommen kann. Es scheint dann doch nicht gereicht zu haben.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umweltschonende und gesundheitsunsch\u00e4dliche Alternativen zum Totalherbizid<\/h3>\n\n<p>Der Verzicht auf Glyphosat-haltige Herbizide ist durchaus m\u00f6glich, verlangt jedoch die Kombination unterschiedlicher Techniken und einen st\u00e4rkeren Fokus auf pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen wie beispielsweise eine standortangepasste Sortenwahl oder Fruchtfolge mit Kleegras in die Felderwirtschaft. Mechanische und thermische M\u00f6glichkeiten sind bereits weit entwickelt und als erfolgversprechend gelten auch einige Konzepte der Pr\u00e4zisionslandwirtschaft. Der biologische Landbau bedient sich vieler \u00f6kologisch vertr\u00e4glicher Methoden, leider mangelt es hierzulande an einer entsprechenden Forschung und engagierter, durchschlagender Beratung.<\/p>\n\n<p>Der erneute Einsatz von Glyphosat wird fatale Folgen haben. Glyphosat wirkt als Breitbandherbizid gegen alle ein- und zweikeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen und t\u00f6tet sie innerhalb k\u00fcrzester Zeit von der Wurzel bis zum Blattwerk ab. Nicht nur unerw\u00fcnschte Beikr\u00e4uter werden eliminiert, sondern auch konkurrenzschwache und seltene Ackerwildkrautarten. Die Ackerbegleitflora, welche eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t in Agrarlandschaften darstellt, z\u00e4hlt heute zu den am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdeten Artengruppen in Europa. Der aktuelle Stand der Wissenschaft weist auch darauf hin, dass vor allem indirekte Wirkungen von glyphosathaltigen Herbiziden auf Nichtzielarten (also harmlose Beikr\u00e4uter) ein hohes Risiko f\u00fcr die biologische Vielfalt darstellen. Die zunehmende Belastung aquatischer \u00d6kosysteme durch Pflanzenschutzmittel und andere Agrochemikalien gilt als ein Hauptfaktor f\u00fcr den weltweit zu verzeichnenden Amphibien-R\u00fcckgang. Des Weiteren wurden direkte Auswirkungen auf N\u00fctzlinge wie Spinnen, Bienen, Florfliegen, Regenw\u00fcrmer sowie indirekte Auswirkungen auf V\u00f6gel und Kleins\u00e4ugetiere festgestellt. Glyphosat tr\u00e4gt somit entscheidend zur alarmierenden Situation der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft bei, wie auch das deutsche Bundesamt f\u00fcr Naturschutz schlussfolgernd feststellte.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbot von Glyphosat m\u00f6glich&nbsp;<\/h3>\n\n<p>Die luxemburgische Regierung darf Bayer nicht gew\u00e4hren lassen und muss alle rechtlichen M\u00f6glichkeiten aussch\u00f6pfen, um dieses Gift wieder zu verbieten. Eine von der Regierung in Auftrag gegebene Studie wird ein solches neuerliches Verbot pr\u00fcfen, indem untersucht wird, welche Besonderheiten in Luxemburg ein rechtskr\u00e4ftiges Verbot rechtfertigen k\u00f6nnten. Dabei m\u00fcsste Luxemburg nicht erst warten, bis diese Ergebnisse vorliegen: Jeder EU-Mitgliedstaat kann nach der EU-Pestizidverordnung ein Pestizid aus dem Verkehr ziehen, wenn Zweifel an dessen Unbedenklichkeit f\u00fcr Mensch, Tier und Umwelt bestehen. Zum Beispiel ist ein Mitgliedstaat berechtigt, die Zulassung eines Pestizids zu widerrufen, wenn keine wissenschaftlichen Daten \u00fcber die Beistoffe, die neben dem eigentlichen Wirkstoff in einem Handelsprodukt enthalten sind, die die pflanzenabt\u00f6tende Wirksamkeit des Glyphosats erst erm\u00f6glichen, vorliegen.<\/p>\n\n<p>Tausende von wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen best\u00e4tigen die Toxizit\u00e4t von Glyphosat und dessen Handelsprodukte f\u00fcr die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Diese Studien folgen nicht den vorgeschriebenen EU-Verfahren, zeigen aber anhand von empfindlicheren Tests die sch\u00e4dlichen Auswirkungen auf die Umwelt auf. Die Pr\u00fcfung der verf\u00fcgbaren wissenschaftlichen Daten muss zu einem sofortigen Verbot dieser Stoffe f\u00fchren. Die Pestizidverordnung sowie die Rechtsprechung des EU-Gerichtshofs sehen vor, dass wissenschaftlichen Daten, die nicht von der Industrie stammen, ein \u00e4hnliches Gewicht beigemessen werden muss. Im Falle widerspr\u00fcchlicher Schlussfolgerungen zwischen Studien der Industrie und unabh\u00e4ngigen Studien muss das Vorsorgeprinzip dazu f\u00fchren, dass den Ergebnissen der unabh\u00e4ngigen Studien Vorrang einger\u00e4umt wird.<\/p>\n\n<p>In einer Online-Petition (www.greenpeace.lu) bietet Greenpeace allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern die M\u00f6glichkeit, die Regierung aufzufordern, alle m\u00f6glichen juristischen Schritte zu unternehmen, um Glyphosat wieder zu verbieten, national wie auch auf europ\u00e4ischer Ebene. Engagieren Sie sich auch, denn ein erneutes Verbot von Glyphosat in Luxemburg ist erreichbar.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Dieser Artikel erschien am 03.09.2023 in der Rubrik &#8220;Analyse und Meinung&#8221; des <a href=\"https:\/\/www.wort.lu\/politik\/keine-zukunft-fur-glyphosat-co.\/2611185.html\">Luxemburger Wort<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der heutigen globalen landwirtschaftlichen Produktion gilt der Einsatz von Pestiziden in Getreide- und Gem\u00fcsefeldern, Wiesen und Weiden, Obstplantagen und Weing\u00e4rten als \u00fcbliche Praxis. 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