{"id":26825,"date":"2025-12-31T12:25:37","date_gmt":"2025-12-31T10:25:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/?p=26825"},"modified":"2026-01-06T12:26:57","modified_gmt":"2026-01-06T10:26:57","slug":"2025-ein-jahr-voller-fortschritte-fuer-klima-ozeane-und-waelder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/de\/aktualitaet\/26825\/2025-ein-jahr-voller-fortschritte-fuer-klima-ozeane-und-waelder\/","title":{"rendered":"2025, ein Jahr voller Fortschritte f\u00fcr Klima, Ozeane und W\u00e4lder"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Jahr 2025 war kein Jahr \u00f6kologischer Unbeschwertheit. Ein rauer Gegenwind aus den <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/petition\/petition-slapp\/\">USA<\/a> hat alte Machtstrukturen befeuert, die weltweit \u2013 auch in Europa \u2013 nur darauf warteten, neuen Auftrieb zu bekommen. Eine t<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/petition\/time-to-resist\/\">oxische Allianz<\/a> aus Milliard\u00e4ren, umweltverschmutzenden Industrien und ultra-konservativen Bewegungen arbeitet gezielt daran, die Schutzmechanismen anzugreifen, die unsere Gesundheit, unsere Umwelt und unser gesellschaftliches Zusammenleben bewahren.<\/p>\n\n<p>Ihre Strategie ist einfach: Bei jeder Gelegenheit gehen sie frontal gegen die Umweltbewegung vor, mit <a href=\"https:\/\/quotaclimat.org\/actualites\/desinformation-climatique-medias-francais-et-bresiliens\/\">Desinformation<\/a>, Einsch\u00fcchterung, Gewalt und juristischen Angriffen wie einsch\u00fcchternde Gerichtsverfahren. Ein bekanntes Beispiel sind die Verfahren in den <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/24071\/etats-unis-des-entites-de-greenpeace-condamnees-a-payer-660-millions-de-dollars-suite-a-une-plainte-denergy-transfer\/\">USA<\/a>, die sich gezielt gegen mehrere Greenpeace-Organisationen richten.<\/p>\n\n<p>Ihr Ziel ist es, <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/24585\/accord-ue-mercosur-des-milliards-de-benefices-pour-la-multinationale-jbs\/\">ihre Profite<\/a> um jeden Preis zu sichern, selbst wenn das notwendige systemische Ver\u00e4nderungen blockiert. Dabei zeigen Vernunft, Gemeinwohl, soziale Gerechtigkeit und der Schutz unseres Planeten l\u00e4ngst, dass ein anderer Weg nicht nur m\u00f6glich, sondern dringend n\u00f6tig ist.<br><br>Die Folge: W\u00e4hrend sich 2025 zum zehnten Mal die Unterzeichnung des <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.fr\/10-ans-accord-de-paris\/\">Pariser Klimaabkommens<\/a> j\u00e4hrte und die <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.fr\/sinistres-climatiques-attaquent-letat\/\">Klimakrise<\/a> immer dringlicher wurde, nahmen Angriffe auf Umwelt- und Klimasch\u00fctzer:innen ebenso zu wie \u00f6kologische R\u00fcckschritte, auf nationaler, europ\u00e4ischer und internationaler Ebene.<\/p>\n\n<p>Trotz dieses feindlichen Umfelds und harter Machtverh\u00e4ltnisse konnten unsere Aktivist:iinnen gemeinsam mit Verb\u00fcndeten aus der Umweltbewegung zahlreiche Erfolge erringen. Diese Fortschritte, kleine wie gro\u00dfe, betreffen viele Themenbereiche und Regionen weltweit. Was sie verbindet, ist ein gemeinsamer Kern: Klarheit \u00fcber die \u00f6kologischen Herausforderungen, Ausdauer trotz Widerst\u00e4nden und ein konsequentes Bekenntnis zur Gewaltfreiheit. Sie zeigen uns, dass R\u00fcckschritte kein Schicksal sind. Denn auch wenn m\u00e4chtige Interessengruppen auf der Gegenseite stehen, sind Entschlossenheit und die Zahl der Menschen, die sich f\u00fcr den Schutz unserer Umwelt einsetzen, auf unserer Seite.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"584\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/5b6eba13-image.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26826\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/5b6eba13-image.jpeg 780w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/5b6eba13-image-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/5b6eba13-image-768x575.jpeg 768w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/5b6eba13-image-454x340.jpeg 454w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">An den Niagaraf\u00e4llen projiziert Greenpeace Kanada eine Botschaft, die B\u00fcrger*innen dazu aufruft, sich gegen politische Entscheidungstr\u00e4ger wie Donald Trump zu stellen, die die Interessen umweltverschmutzender Industrien \u00fcber das Gemeinwohl stellen. April 2025.\u00a9 Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kampf gegen die industrielle Landwirtschaft<\/strong><\/h2>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bau der gr\u00f6\u00dften Tierfabrik Europas in Spanien gestoppt<\/strong><\/h3>\n\n<p>Der spanische Oberste Gerichtshof hat dem Bau der gr\u00f6\u00dften geplanten Tierfabrik Europas einen <a href=\"https:\/\/es.greenpeace.org\/es\/noticias\/victoria-la-macrogranja-de-las-24-000-vacas-no-vera-la-luz-del-dia\/\">Riegel vorgeschoben<\/a>. In der Anlage sollten rund 24.000 K\u00fche auf engstem Raum gehalten werden. Dem Urteil ging ein jahrelanger Einsatz gegen Tierleid sowie die massive Verschmutzung von B\u00f6den und Gew\u00e4ssern voraus \u2013 getragen von Greenpeace Spanien. Ein Mitarbeiter unserer spanischen Greenpeace-Organisation war dabei sogar pers\u00f6nlichen Angriffen durch das Projektunternehmen ausgesetzt.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Indigene Saatgutsorten in Kenia zur\u00fcckgebracht<\/strong><\/h3>\n\n<p><strong><\/strong>B\u00e4uerinnen und Bauern protestieren gemeinsam mit der Zivilgesellschaft vor dem Gericht in Machakos gegen ein Gesetz, das die Nutzung traditioneller indigener Saatgutsorten kriminalisiert. Mai 2025 \u00a9 Dennis Sang \/ Greenpeace<\/p>\n\n<p>Nach einer Klage eines von Greenpeace Afrika unterst\u00fctzten Zusammenschlusses von Landwirt:innen erkl\u00e4rte ein kenianisches Gericht ein <a href=\"https:\/\/fr.africanews.com\/2025\/11\/28\/kenya-grande-victoire-pour-le-partage-de-semences-indigenes\/\/\">Gesetz f\u00fcr illegal<\/a>, das den Austausch und Verkauf indigener Saatgutsorten verboten hatte. Mit dieser Entscheidung wird die Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t wieder in die H\u00e4nde kleinb\u00e4uerlicher Betriebe gelegt, denen allein wegen der Weitergabe jahrhundertealter Praktiken sogar Haftstrafen drohten. Gleichzeitig ist das Urteil ein herber R\u00fcckschlag f\u00fcr Agrar- und Lebensmittelkonzerne, die darauf abzielen, Leben zu patentieren und die Kontrolle \u00fcber unsere Nahrungsmittelproduktion zu erlangen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>In der Schweiz stellt die Justiz den Schutz der Biodiversit\u00e4t \u00fcber die Profite der Agrochemie<\/strong><\/h3>\n\n<p>Syngenta, der weltweit f\u00fchrende Agrochemiekonzern, wollte den Einsatz von Tefluthrin ausweiten, eines Pestizids, das f\u00fcr N\u00fctzlinge wie Bienen und Regenw\u00fcrmer hochgiftig ist. <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/fr\/story-fr\/121034\/pesticides-tribunal-biodiversite\/\">Greenpeace Schweiz<\/a> hat dieses Vorhaben vor dem Bundesgericht, der h\u00f6chsten richterlichen Instanz des Landes, erfolgreich gestoppt.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kampf gegen gef\u00e4hrliche und umweltsch\u00e4dliche Energien \u2013 f\u00fcr den Schutz des Klimas<\/strong><\/h2>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>In Frankreich: historischer R\u00fcckschlag f\u00fcr TotalEnergies<\/strong><\/h3>\n\n<p>Eine weltweite Premiere: Erstmals wurde ein multinationaler Konzern der fossilen Energiebranche von der Justiz daf\u00fcr verurteilt, die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber seine Rolle in der Klimakrise get\u00e4uscht zu haben. Das Pariser Gericht sprach TotalEnergies wegen irref\u00fchrender Gesch\u00e4ftspraktiken schuldig, aufgrund falscher Aussagen und sogenannter \u201egr\u00fcner\u201c Versprechen ohne Substanz. Die Klage wurde 2022 von Greenpeace Frankreich, Les Amis de la Terre France und Notre Affaire \u00e0 Tous eingereicht, mit Unterst\u00fctzung von ClientEarth.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Nordsee im Zentrum der Auseinandersetzungen<\/strong><\/h3>\n\n<p>Die britische Regierung hat <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org.uk\/news\/britain-ends-new-fossil-fuel-exploration\/\">weiteren \u00d6l- und Gasexplorationen in der Nordsee eine klare Absage erteilt<\/a>. Wer h\u00e4tte das bei der ersten Kampagne von Greenpeace Gro\u00dfbritannien zum Schutz der Nordsee im Jahr 1997 f\u00fcr m\u00f6glich gehalten? Ausdauer hat sich ausgezahlt. Bereits einige Monate zuvor hatte ein schottisches Gericht nach einer Klage von Greenpeace die Bohrgenehmigungen von Shell und Equinor f\u00fcr zwei \u00d6l- und Gasfelder in der Nordsee aufgehoben.<\/p>\n\n<p>Auch in anderen L\u00e4ndern gibt es wichtige Erfolge: Das Berufungsgericht in Oslo gab Greenpeace Nordic und Natur og Ungdom (Junge Freunde der Erde Norwegen) recht und erkl\u00e4rte drei \u00d6lfelder im norwegischen Teil der Nordsee f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/international\/press-release\/79756\/greenpeace-victory-three-oil-fields-north-sea-declared-illegal-norway\/\">illegal<\/a>. In <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/denmark\/pressemeddelelse\/klimaforandringer\/greenpeace-wins-danish-oil-field-permit-is-illegal\/\">D\u00e4nemark<\/a> entschied ein Gericht ebenso gegen ein \u00d6lfeld in d\u00e4nischen Gew\u00e4ssern.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Internationale Gerichtshof verpflichtet Staaten zum Handeln gegen die Klimakrise<\/strong><\/h3>\n\n<p>Der 23. Juli 2025 wird als Schl\u00fcsseldatum f\u00fcr die Klimagerechtigkeit in Erinnerung bleiben: Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat ein <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/25206\/une-victoire-historique-pour-la-justice-climatique\/\">historisches Gutachten<\/a> ver\u00f6ffentlicht, im Rahmen einer Sitzung, an der zahlreiche Umweltorganisationen und Klimaaktivist:innen teilnahmen, darunter auch Greenpeace Luxemburg. Erstmals stellte das h\u00f6chste Gericht der Vereinten Nationen klar, dass Staaten nicht nur verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen zu senken und besonders verletzliche Bev\u00f6lkerungsgruppen vor den Folgen der Klimakrise zu sch\u00fctzen. Auch die F\u00f6rderung, Subventionierung oder Genehmigung der F\u00f6rderung fossiler Energien kann demnach eine Verletzung des V\u00f6lkerrechts darstellen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aufl\u00f6sung von Greenpeace Rum\u00e4nien abgewendet<\/strong><\/h3>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"520\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e847fdfc-image.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26828\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e847fdfc-image.jpeg 780w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e847fdfc-image-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e847fdfc-image-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e847fdfc-image-510x340.jpeg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Greenpeace Rum\u00e4nien protestiert friedlich vor dem Energieministerium in Bukarest gegen sogenannte SLAPP-Klagen, mit denen Umwelt- und Klimaschutzorganisationen zum Schweigen gebracht werden sollen.<br>M\u00e4rz 2025. \u00a9 Patric Pavel \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Greenpeace Rum\u00e4nien wurde vom Unternehmen Romgaz verklagt, das unter anderem wegen der Proteste gegen ein Gasprojekt im Schwarzen Meer die Aufl\u00f6sung der Organisation erreichen wollte. Letztlich zog das Unternehmen die unbegr\u00fcndete Klage zur\u00fcck und wurde dazu verpflichtet, die Verfahrenskosten von Greenpeace Rum\u00e4nien zu \u00fcbernehmen. Die <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/24071\/etats-unis-des-entites-de-greenpeace-condamnees-a-payer-660-millions-de-dollars-suite-a-une-plainte-denergy-transfer\/\">SLAPP-Klage<\/a> des US-Konzerns Energy Transfer gegen Greenpeace International sowie mehrere Greenpeace-Organisationen in den USA ist hingegen weiterhin offen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gericht verpflichtet EDF zur Transparenz \u2013 Erfolg f\u00fcr Greenpeace Luxemburg<\/strong><\/h3>\n\n<p>Es war vor drei Jahren, im Januar 2023: Greenpeace Luxemburg <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2025\/03\/d9af0f3b-lettre-greenpeace-demande-dinformations-supplementaires.pdf\">wandte sich mit einem Schreiben an EDF<\/a>, um Informationen \u00fcber den Einsatz fehlerhafter, in Italien hergestellter Bauteile zu erhalten, insbesondere in den Reaktoren des Atomkraftwerks Cattenom. Die Weigerung von EDF, diese Informationen offenzulegen, l\u00f6ste einen langwierigen Rechtsstreit aus, aus dem Greenpeace Luxemburg letztlich als Sieger hervorging.<br><br><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/24299\/victoire-juridique-pour-greenpeace-luxembourg-edf-contrainte-a-la-transparence\/\">Das Stra\u00dfburger Verwaltungsgericht gab Greenpeace Luxemburg im vergangenen April recht <\/a>und verpflichtete EDF, die von der Organisation angeforderten Informationen bereitzustellen. Eine sehr gute Nachricht, denn die mangelnde Transparenz der Atomindustrie geh\u00f6rt seit Jahren zu den zentralen Kritikpunkten von Greenpeace.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e10cb8d2-image-1024x684.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26830\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e10cb8d2-image-1024x684.jpeg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e10cb8d2-image-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e10cb8d2-image-768x513.jpeg 768w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e10cb8d2-image-510x340.jpeg 510w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/e10cb8d2-image.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Manifestation contre les centrales nucl\u00e9aires vieillissantes \u00e0 Mont\u00e9limar \u00a9 Ma\u00eft\u00e9 Baldi \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schutz der Ozeane<\/strong><\/h2>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Internationales Hochseeabkommen endlich ratifiziert<\/strong><\/h3>\n\n<p>Das 2023 bei den Vereinten Nationen verabschiedete Hochseeabkommen hat im Jahr 2025 die erforderliche <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/25586\/victoire-pour-les-oceans-le-traite-mondial-franchit-le-cap-des-60-ratifications-et-rentrera-bientot-en-vigueur\/\">60. Ratifizierung<\/a> erhalten und kann damit voraussichtlich Anfang 2026 in Kraft treten. Dieses Abkommen ist ein entscheidendes Instrument f\u00fcr die Einrichtung von Meeresschutzgebieten in internationalen Gew\u00e4ssern, die bislang nahezu keiner wirksamen Regulierung unterlagen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Marshallinseln k\u00fcndigen ihr erstes Meeresschutzgebiet an<\/strong><\/h3>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"520\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9ae4b880-image.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26832\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9ae4b880-image.jpeg 780w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9ae4b880-image-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9ae4b880-image-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9ae4b880-image-510x340.jpeg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit traditionellen Liedern und T\u00e4nzen begr\u00fc\u00dfen Frauen aus den Marshallinseln die Rainbow Warrior bei ihrer R\u00fcckkehr in den Inselstaat. M\u00e4rz 2025. \u00a9 Bianca Vitale \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org.au\/news\/stunning-dedication-first-ocean-sanctuary-in-marshall-islands-announced\/\">Das Gebiet<\/a> wird eine Fl\u00e4che von 48.000 Quadratkilometern umfassen, mehr als 260-mal so gro\u00df wie die gesamte Landfl\u00e4che der Marshallinseln. Es ist ein starkes Signal f\u00fcr den Schutz der Ozeane und den Erhalt der Kulturen des Pazifiks. Im Juni 2025 kehrte die Rainbow Warrior zudem auf die Marshallinseln zur\u00fcck, auf den Spuren der <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/actualites\/24109\/rainbow-warrior-la-derniere-expedition\/\">letzten Expedition<\/a> ihres Vorg\u00e4ngerschiffs. Ziel war es unter anderem, die Bev\u00f6lkerung zu unterst\u00fctzen, die bis heute unter den radioaktiven Folgen der US-Atomtests leidet, sowie an den Anschlag zu erinnern, der 40 Jahre zuvor vom franz\u00f6sischen Geheimdienst ver\u00fcbt worden war.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Tiefseebergbau auf Abstand gehalten<\/strong><\/h3>\n\n<p>2025 <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.fr\/exploitation-miniere-les-etats-doivent-tenir-bon\/\">hielten die Staaten dem massiven Druck multinationaler Konzerne stand<\/a>, die darauf aus sind, die Meeresb\u00f6den auszubeuten. Der weltweit wachsende Widerstand und die zunehmende Emp\u00f6rung f\u00fchrten dazu, dass die <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/actualites\/26640\/proteger-plutot-que-detruire-deux-pays-renoncent-a-lexploitation-des-fonds-marins\/\">Cookinseln und Norwegen<\/a>, zwei L\u00e4nder, die kurz davorstanden, dieser zerst\u00f6rerischen Industrie gr\u00fcnes Licht zu geben,&nbsp; ihre Entscheidung um mehrere Jahre verschoben haben.<\/p>\n\n<p>Der Kampf ist jedoch noch nicht vorbei: Greenpeace wird sich weiterhin weltweit f\u00fcr ein internationales Moratorium gegen den Tiefseebergbau einsetzen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schutz der W\u00e4lder<\/strong><\/h2>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zwei Erd\u00f6lunternehmen m\u00fcssen argentinischen Nationalpark verlassen<\/strong><\/h3>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"521\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9cc864c0-image.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26834\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9cc864c0-image.jpeg 780w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9cc864c0-image-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9cc864c0-image-768x513.jpeg 768w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/9cc864c0-image-510x340.jpeg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aktivist:innen von Greenpeace Argentinien errichten in den Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen von Buenos Aires einen symbolischen \u00d6l-F\u00f6rderturm, um zu verdeutlichen, dass Erd\u00f6lf\u00f6rderung weder mitten in der Stadt noch in einem Nationalpark etwas zu suchen hat. Juli 2025, \u00a9 Martin Katz \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Der argentinische Oberste Gerichtshof hat den Bundesstaat, die Provinz Jujuy und zwei \u00d6lkonzerne <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/argentina\/story\/problemas\/bosques\/greenpeace-celebra-fallo-de-la-corte-suprema-que-obliga-al-cierre-y-remediacion-de-la-actividad-petrolera-en-el-parque-nacional-calilegua\/\">verurteilt<\/a>, die Erd\u00f6lf\u00f6rderung im Calilegua-Nationalpark im Norden des Landes einzustellen und die durch diese Aktivit\u00e4ten verursachten Umweltsch\u00e4den zu beheben. Ein historischer Sieg nach zehn Jahren Widerstand von Anwohner:innen, Parkranger:innen, indigenen Gemeinschaften und den rund 270.000 Menschen, die die Petition von Greenpeace Argentinien unterzeichnet hatten. Es war absurd, illegal und gef\u00e4hrlich, dass \u00d6lkonzerne innerhalb eines Nationalparks t\u00e4tig waren!<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sieg f\u00fcr den Karura-Wald in Kenia<\/strong><\/h3>\n\n<p>Der Karura-Wald, eine wahre Oase der Natur, Ruhe und frischer Luft im Norden Nairobis, war durch ein geplantes Autobahnprojekt bedroht. Doch dank des <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/africa\/en\/blog\/58708\/karura-wins-in-court-now-lets-protect-every-forest-in-kenya\/\">Engagements<\/a> zahlreicher lokaler Organisationen und Greenpeace Afrika konnte die Bedrohung abgewendet werden: Das Umweltgericht Kenias ordnete eine deutliche Umlegung der Stra\u00dfe an und sicherte so den Schutz dieses wertvollen st\u00e4dtischen Waldes.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Indigene V\u00f6lker erzielen erste Siege auf der COP30<\/strong><\/h3>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"520\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/0e90c201-image.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26836\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/0e90c201-image.jpeg 780w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/0e90c201-image-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/0e90c201-image-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.greenpeace.org\/static\/planet4-luxembourg-stateless\/2026\/01\/0e90c201-image-510x340.jpeg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Indigene Gemeinschaften protestieren in Bel\u00e9m bei der COP30. November 2025. \u00a9 Tuane Fernandes \/ Greenpeace<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Auch wenn die COP30 in Bel\u00e9m, Brasilien, <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/26208\/climat-forets-fossiles-la-cop30-laisse-le-monde-sans-cap\/\">weit davon entfernt<\/a> war, die erhofften Ergebnisse zu liefern, wurde sie durch das Auftreten indigener V\u00f6lker in den offiziellen Konferenzen und Debatten gepr\u00e4gt. Diese Gemeinschaften, die als \u201eH\u00fcter:innen\u201c des Amazonaswaldes gelten, erreichten im Anschluss die offizielle Abgrenzung von rund zehn ihrer Territorien. Rund hundert weitere Gebiete warten jedoch noch auf eine formelle Anerkennung.<br><br>Auch 2026 werden wir, mit Ihnen an unserer Seite, viele Schlachten f\u00fchren: In Luxemburg m\u00fcssen wir die Heuchelei der Regierung aufdecken, die, wenn sie in der Klimadiplomatie glaubw\u00fcrdig bleiben will, insbesondere gegen die <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/24703\/en-mettant-en-oeuvre-le-reglement-europeen-sur-la-deforestation-eudr-le-gouvernement-luxembourgeois-sous-estime-lurgence-de-la-lutte-contre-la-deforestation\/\">Aufschiebung der EU-Verordnung zur Entwaldung<\/a> und gegen die Unterzeichnung des <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/26783\/accord-ue-mercosur-un-nouveau-report-face-a-une-contestation-persistante\/\">EU-Mercosur-Abkommens<\/a> Stellung beziehen muss. Unsere gew\u00e4hlten Vertreter:innen m\u00fcssen zudem lokal gegen <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/25382\/une-nouvelle-analyse-revele-les-failles-de-la-strategie-de-durabilite-du-fdc\/\">Greenwashing<\/a> vorgehen und die <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/fr\/communiques-de-presse\/24234\/jbs-continue-a-massacrer-lamazonie-en-depit-de-ses-promesses\/\">klimasch\u00e4dlichen Investitionspraktiken regulieren<\/a>, die auf unserem Territorium und international erlaubt sind, w\u00e4hrend gleichzeitig die Energiewende durch Steuern auf Superreiche und fossile Industrien finanziert werden soll. Gegen diejenigen, die Hass sch\u00fcren und die Zerst\u00f6rung der Umwelt vorantreiben, werden wir uns weiterhin organisieren, Widerstand leisten und mit Ihnen solidarische menschliche Ketten bilden \u2013 um die Wassereimer weiterzureichen und nach und nach ihre Feuer zu l\u00f6schen.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Originalartikel: <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.fr\/climat-oceans-foretsce-que-nous-avons-obtenu-en-2025\/\">Greenpeace Frankreich<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2025 war kein Jahr \u00f6kologischer Unbeschwertheit. 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Under the motto \u201cJoined Streetart for Hope\u201d, Greenpeace activists invite the public to help color in 1,000 cranes on a 2-by-20-meter banner at Millerntor Stadium in St. Pauli. The artwork originates from the mobile street art wall created by the artist duo Demko\/Ebert from W\u00fcrzburg, and has been expanded with additional cranes and printed on the large-format banner. Anl\u00e4sslich des 80. Jahrestags der Atombombenabw\u00fcrfe auf Hiroshima und Nagasaki wird ihren Opfern gedacht. Unter dem Motto \u201eJoined Streetart for Hope\" laden Greenpeace Aktive dazu ein 1000 Kraniche auf einem 2 x 20 Meter gro\u00dfen Banner im Millerntor-Stadium auf St. Pauli auszumalen. 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