4 ausschlaggebende Forderungen für eine nachhaltige Landwirtschaft in Luxemburg

Bis Ende des Jahres wird das Landwirtschaftsministerium der EU-Kommission seinen neuen nationalen landwirtschaftlichen Strategieplan vorlegen: In diesem Dokument zur EU-Agrarreform wird festgelegt, welche Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene zum Schutz des Klimas, der Artenvielfalt, der Gewässer sowie der Lebensgrundlagen der landwirtschaftlichen Betriebe ergriffen werden. Es geht um Millionen an nationalen und europäischen Fördermitteln für Landwirte, Landwirtinnen und Lebensmittelproduzenten.

Lassen Sie uns diese Gelegenheit nutzen, um einen Rahmen zu schaffen, der den Übergang zu einer nachhaltigen Landwirtschaft erleichtert!

  1. Durch die Gewährleistung eines stabilen Einkommens für landwirtschaftliche Betriebe und die Unterstützung beim Übergang zu einem ökologischen und nachhaltigeren Modell.

  2. Durch eine drastische Reduzierung der Milchproduktion und der Anzahl an Rindern sowie  durch eine Diversifizierung unserer landwirtschaftlichen Produktion.

  3. Durch eine Erhöhung des Anteils biologischer  Anbauflächen auf 20 % bis 2025 (statt der derzeitigen 5 %), was eine Sensibilisierung bei der Umstellung der Erzeuger*Innen und Verbraucher*Innen bedeutet.

  4. Durch starke Förderprogramme zum Schutz der Artenvielfalt, der Gewässer und des Klimas, um Landwirte und Landwirtinnen davon zu überzeugen, Teil der Lösung zu werden.

Luxemburg muss ein neues landwirtschaftliches Modell fördern, fern von intensiver, umweltbelastender  Bewirtschaftung, Monokulturen und Pestiziden und außerdem den Bauern und Bäuerinnen eine wirkliche Zukunftsperspektive geben!

An Claude Haagen, Minister für Landwirtschaft

Ich fordere eine gerechte und nachhaltige nationale Strategie für die luxemburgische Landwirtschaft. Unsere Betriebe, die Umwelt und das Klima verdienen es eine reelle Chance zu haben.