Das Problem

Seit 1989 ist die Zahl der fliegenden Insekten um mehr als 75%* zurückgegangen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der massive Einsatz von Pestiziden höchstwahrscheinlich die Hauptursache für das spektakuläre Aussterben dieser Insekten ist. Alleine in Luxemburg sprühen wir auf unseren Feldern und Wiesen jährlich einige Kilogramm Pestizide pro Hektar.Insekten spielen jedoch eine bedeutende Rolle für unsere Biodiversität. Weniger Insekten bedeutet weniger Frösche, Fische, Eidechsen und Vögel.Bienen sind, wie andere Bestäuber auch, der Schlüssel zu unserer Nahrungsversorgung: Ungefähr 4000 Obst- und Gemüsesorten würden ohne Bestäubung nicht mehr existieren. Es gibt nur eine Möglichkeit um ihr Aussterben zu verhindern: die Umstellung auf eine giftfreie Landwirtschaft, die respektvoll gegenüber Insekten und anderen Tieren ist. Intensive, industrielle Landwirtschaft belastet außerdem die Böden und schädigt die Ökosysteme, während sie die Gesundheit der Landwirte schädigt, die für das gleiche Entgelt immer mehr arbeiten müssen.

Unsere Forderungen

Mit der Plattform Meng Landwirtschaft fordern mehrere Nichtregierungsorganisationen (1), darunter Greenpeace, eine Neuausrichtung der luxemburgischen Agrarpolitik. Im Rahmen der Erarbeitung des ländlichen Entwicklungsplans fordern wir, den Handlungsspielraum der Agrarpolitik der Europäischen Union zu nutzen, um die Ökologisierung der Landwirtschaft zu maximieren. Darüber hinaus fordern wir die Entwicklung einer mittel- und langfristigen Strategie für eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Agrarpolitik. Für Meng Landwirtschaft ist ein nachhaltiges Konzept vor allem im Interesse der Landwirte. Gleichzeitig muss die Regierung sicherstellen, dass ihre Politik konsistent ist, um negative Folgen für die Kleinproduzenten in den Entwicklungsländern zu vermeiden. Meng Landwirtschaft fordert daher die Entwicklung eines globalen Konzepts unter der Einbeziehung aller gesellschaftlichen Akteure, welches nicht nur den Schutz von Natur, Umwelt und Verbrauchern berücksichtigt, sondern auch den Landwirten echte Perspektiven für die Zukunft bietet. Dieses Konzept soll als Leitlinie eine autonome, lokale und nachhaltige Landwirtschaft auf Basis der Nahrungsmittelproduktion übernehmen.

(1) natur&ëmwelt asbl, Bio-Lëtzebuerg – Vereenegung fir Bio-Landwirtschaft Lëtzebuerg asbl, Greenpeace Luxembourg, Mouvement écologique, SOS Faim Luxembourg, Action Solidarité Tiers Monde, Caritas Luxembourg.

Wie kann man handeln?

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Lokale Produzenten unterstützen
Wilde und einheimische Pflanzen bevorzugen
Ein Insektenhotel einrichten
Unterstützen Sie Greenpeace

Zum Beispiel durch den Kauf auf dem lokalen Markt oder direkt beim Hersteller. Informieren Sie sich über die bereits bestehenden Möglichkeiten!

Unabhängig davon, ob Sie einen Garten oder einen kleinen Balkon besitzen, bevorzugen Sie eher eine Vielzahl von Pflanzen als nur eine einzige Art, da diese mehr Insekten anziehen werden.

Ein Unterschlupf um den Insekten zu helfen, den Winter zu überleben : Es gibt sie in zahlreichen Modellen und Grössen. Sie können sogar Ihr eigenes Insektenhotel bauen!

Mit einer Spende helfen Sie uns den Übergang zum ökologischen Landbau ohne Pestizide zu beschleunigen. So schützen wir gemeinsam nicht nur Insekten, sondern auch das Fundament unserer eigenen Existenz.

1 Lokale Produzenten unterstützen

Zum Beispiel durch den Kauf auf dem lokalen Markt oder direkt beim Hersteller. Informieren Sie sich über die bereits bestehenden Möglichkeiten!

Unabhängig davon, ob Sie einen Garten oder einen kleinen Balkon besitzen, bevorzugen Sie eher eine Vielzahl von Pflanzen als nur eine einzige Art, da diese mehr Insekten anziehen werden.

Ein Unterschlupf um den Insekten zu helfen, den Winter zu überleben : Es gibt sie in zahlreichen Modellen und Grössen. Sie können sogar Ihr eigenes Insektenhotel bauen!

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