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#Justice

Immer mehr Regierungen und Unternehmen weltweit werden wegen ihrer Verantwortung für den Klimawandel vor Gericht angeklagt. Greenpeace Luxemburg ist eine der vielen Umweltorganisationen weltweit, die rechtliche Schritte als Mittel zur Beeinflussung der Klimapolitikder Regierungen und Industrien einsetzt.

Warum so weit gehen? Denn zur globalen Erwärmung beizutragen ist ein Verbrechen:

Welche Menschenrechte sind gefährdet?

Die Menschenrechte sind eng mit dem Klimawandel verbunden, da dieser nicht nur verheerende Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf unsere Lebensqualität und unser Überleben hat. .

Der Klimawandel bedroht nicht nur unsere Existenz, sondern beeinträchtigt auch unsere Rechte auf Leben, Gesundheit, Nahrung, Wasser, Wohnung, Lebensunterhalt und mehr. Und wissen Sie was? Diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, sind am stärksten von seinen Folgen betroffen.

Was sollten die Verantwortlichen tun?

Warum rechtliche Schritte?

Rechtliche Schritte sind in erster Linie ein Mittel, um den Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen und positive Veränderungen herbeizuführen, indem wir von unseren Verantwortlichen konkrete gesetzliche Maßnahmen fordern.

Zweitens sind rechtliche Schritte ein Instrument für BürgerInnen, um sich individuell oder partizipatorisch gegen die klimaschädlichen Verhaltensweisen bestimmter Unternehmen und die Untätigkeit von Regierungen zu wehren.

Wie viele Klimaklagen gibt es weltweit?

Es gibt mehr als 600 Klagen von Einzelpersonen und Nichtregierungsorganisationen, die die Rechte der von der Klimakrise betroffenen Menschen auf der ganzen Welt geltend machen.

Wie erfolgreich sind rechtliche Mittel?

En Europe et à travers le monde, en Belgique, en France, en Irlande, en Suisse, au Royaume-Uni, et jusqu’en Nouvelle-Zélande, plusieurs affaires climatiques ont été gagnées et/ou ont eu un impact considérable sur les politiques climatiques des pays ainsi que les droits des personnes de communautés impactées par le changement climatique.

Im Fall Urgenda in den Niederlanden wurde die niederländische Regierung z.B. verpflichtet, die nationalen Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 25% gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren.

Au Luxembourg, l’affaire en justice de Greenpeace contre le ministre de tutelle du fonds de pension souverain (FDC) a amené ce dernier à commander une analyse de l’impact de ses investissements d’un point de vue environnemental et économique.

Was tut die luxemburgische Regierung für das Klima?

Für Greenpeace hat es die Regierung versäumt, den Klimaschutz zu einer wirklichen Priorität zu machen. Die Regierung hat gezögert, bedeutende Maßnahmen zu ergreifen, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, die Entwicklung erneuerbarer Energien zu stärken und die Auswirkungen des Finanzsektors auf das Klima zu gesetzlich festzulegen.

Tandis que le gouvernement luxembourgeois exige que ses citoyen·nes agissent face au changement climatique, son propre fonds de pension continue à financer les entreprises climaticides.

Was macht Greenpeace?

L’affaire Greenpeace Luxembourg vs. Romain Schneider : En septembre 2019, Greenpeace Luxembourg a engagé une procédure judiciaire devant le tribunal administratif. Pourquoi? Parce-que le ministre de la sécurité sociale Romain Schneider avait refusé de répondre à une lettre envoyée par nous demandant des informations sur les investissements climaticides du fonds de pension souverain du Luxembourg (FDC – Fonds de Compensation) et sur les risques financiers climatiques liés à ceux-ci.

Grâce à l’action de Greenpeace, le FDC a commandé un rapport de durabilité qui analyse les informations demandées dans notre action en justice. Finalement le sujet de la politique d’investissements climaticide du FDC figure à l’agenda des responsables politiques.

Que puis-je faire pour aider Greenpeace ?

Vous pouvez soutenir le travail de nos expert·es ou rejoindre notre communauté Greenpeace au Luxembourg pour agir ensemble pour un monde juste et vert !

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