Luxemburg ist der zweitgrößte Fondsstandort der Welt.  Das Großherzogtum hat dadurch einen erheblichen Einfluss auf den Klimawandel. Wir können davon ausgehen, dass ein signifikanter Anteil der 4.700 Milliarden Euro, die von der luxemburgischen Investmentfondsindustrie verwaltet werden, in Unternehmen des fossilen Brennstoffsektors investiert wird.

Das Problem: In Luxemburg fließt zu viel Geld in Kohle, Öl und Gas

Das Problem: In Luxemburg fließt zu viel Geld in Kohle, Öl und Gas

Oobwohl die Regierung Luxemburg als grünen Finanzplatz bewirbt, ist die Investmentfondsbranche des Landes ganz einfach nicht dazu verpflichtet, die von ihr finanzierten Kohlenstoffemissionen zu analysieren undr zu reduzieren. Es wird geschätzt, dass luxemburgische Fonds jedes Jahr den Ausstoß von mindestens 300 bis 400 Millionen Tonnen CO2 finanzieren, was dem 30- bis 40-fachen der direkten Emissionen Luxemburgs entspricht.

Zusätzlich zu den Auswirkungen auf den Klimawandel stellen diese Investitionen auch ein systemisches Risiko für die luxemburgische Wirtschaft dar. Experten und Aufsichtsbehörden des Finanzsektors sowie Zentralbanken warnen vor finanziellen Verlusten von Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf fossilen Brennstoffen basiert oder die von den Auswirkungen des Klimawandels bedroht sind.

Die Lösung: eine Transformation des Finanzsektors für Klima und nachhaltige Entwicklung

Die Lösung: eine Transformation des Finanzsektors für Klima und nachhaltige Entwicklung


Die Lösung: eine Transformation des Finanzsektors für Klima und nachhaltige Entwicklung
Luxemburg könnte seinen größten Beitrag für die Zukunft unseres Planeten leisten, indem es seinen Finanzplatz umgestaltet. Die Finanzbranche muss ihre Investitionen mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang bringen, indem sie aufhört, in fossile Brennstoffe und andere kohlenstoffintensive Sektoren zu investieren. Sie muss zum Umstieg unserer Volkswirtschaft beitragen, indem sie das Geld zur Verfügung stellt, das zur Dekarbonisierung sowie zur Entwicklung erneuerbarer Energien und anderer grüner Technologien benötigt wird.

Investitionen in schmutzige Energie zu stoppen ist daher eine Notwendigkeit und eine Chance für Luxemburg, da Investoren zunehmend verlangen, dass ihr Geld in Projekte investiert wird, die aus sozialer und ökologischer Sicht eine positive Wirkung haben.

Was Greenpeace leistet

In Luxemburg betreibt ein Greenpeace-Expertenteam akribische Recherchearbeit über den Finanzsektor und führt eine öffentliche Kampagne durch, die die Branche mit Informationen beliefert, zur Verantwortung zieht und auf Veränderungen hinwirkt.

Analysen und Gutachten, öffentliche Kampagnen, Medienarbeit und Druck auf die politisch Verantwortlichen –  alles wird getan, um den Sektor dazu zu bewegenn, aus Investitionen in fossile Brennstoffe auszusteigen, und stattdessen soziale und ökologische Projekte zu unterstützen, die für alle von Vorteil sind.

Den Bericht NO PLANET B: MOBILISIERUNG VON FINANZMITTELN FÜR DEN KLIMASCHUTZ lesen.

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