Barcelona/Luxemburg, 7. April 2026 – Die Arctic Sunrise, eines der drei Greenpeace-Schiffe, schließt sich der bevorstehenden „Global Sumud“-Flottille an. Gemeinsam mit mehr als hundert Schiffen und tausenden Teilnehmenden, darunter sechs Aktivist:innen aus Luxemburg, wird Greenpeace technische und operative Unterstützung auf See leisten. Ziel der Flottille ist es, sich der von Israel verhängten Blockade von Hilfslieferungen nach Gaza direkt entgegenzustellen.
Als Reaktion auf einen direkten Aufruf von Palästinenser:innen in Gaza soll die Flottille am 12. April 2026 von Barcelona (Spanien) aus in See stechen, mit Zwischenstopps in Syrakus (Italien) und Ierapetra (Griechenland) auf dem Weg nach Gaza. Bereits am Samstag, den 11. April, ist eine öffentliche Solidaritätskundgebung geplant.
Ghiwa Nakat, Leiterin von Greenpeace MENA, erklärte: “Die Zerstörung in Gaza, die sich inzwischen auch auf den Libanon ausweitet, ist eine besorgniserregende Spirale der Straflosigkeit. Das Greenpeace-Schiff beteiligt sich an der Mission, um sicheren und ungehinderten humanitären Zugang nach Gaza zu fordern und die rechtswidrige Blockade anzugehen. Zugleich ist die Flottille ein Appell an Regierungen weltweit, ihr Schweigen zu beenden und entschlossen zu handeln, um Völkerrecht, Menschenwürde und Gerechtigkeit zu wahren.”
Patrick Bosch, Mitglied des Koordinationsteams der „Global Sumud Flotilla” erklärte: „Wir begrüßen die Teilnahme von Greenpeace an unserer Frühjahrsmission 2026. Ihre langjährige Erfahrung im Schutz der Meere, im Einsatz gegen Ungerechtigkeit und im Engagement für den Schutz des Lebens macht sie zu einer wichtigen Verstärkung dieser Mission. Wir segeln gemeinsam in die gleiche Richtung, mit der gemeinsamen Entschlossenheit, zur Beendigung der Blockade des Gazastreifens beizutragen.“
Greenpeace hebt seit Jahren sowohl die humanitäre als auch die ökologische Krise hervor, die durch den Krieg Israels gegen Gaza verursacht wird. Die Organisation fordert einen echten und dauerhaften Waffenstillstand, ein sofortiges Ende der Blockade von Hilfslieferungen, uneingeschränkten humanitären Zugang, ein umfassendes Waffenembargo sowie das Ende der illegalen Besetzung Palästinas. Greenpeace setzt sich für eine Zukunft ein, in der Israel und Palästina friedlich Seite an Seite innerhalb anerkannter Grenzen leben, im Einklang mit dem Völkerrecht und den entsprechenden UN-Resolutionen.Die Arctic Sunrise ist seit 1995 Teil der Greenpeace-Flotte und war in zahlreichen globalen Kampagnen von der Antarktis bis zur Arktis im Einsatz. Das 50,5 Meter lange Aktions- und Forschungsschiff bietet Platz für bis zu 30 Personen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 13 Knoten (24 km/h).


