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Plastikverschmutzung ist überall. Von unseren Bächen bis zum tiefsten Punkt des Ozeans, von der Arktis bis zur Antarktis und von den Mägen der Wale bis zum Körper der Wasserinsekten – Plastik kommt überall vor. Dennoch will die Kunststoffindustrie die Produktion im nächsten Jahrzehnt um 40% steigern! Unnötig zu sagen, die Situation wird sich verschlimmern. Es sei denn, wir ergreifen die notwendigen Maßnahmen.

Riesige Mengen an Müll wurden an das Ufern der Manila Bay auf den Philippinen nach dem Typhoon Yagi gespült. Die Stadt Manila ist mit Plastikmüll überflutet. Dennoch will die Kunststoffindustrie die Produktion im nächsten Jahrzehnt um 40% steigern.

Riesige Mengen an Müll wurden an das Ufern der Manila Bay auf den Philippinen nach dem Typhoon Yagi gespült.
Die Stadt Manila ist mit Plastikmüll überflutet. Dennoch will die Kunststoffindustrie die Produktion im nächsten Jahrzehnt um 40% steigern. © Jilson Tiu / Greenpeace

In den letzten Monaten haben Greenpeace zusammen mir Anhängeren der „Break Free From Plastic“ -Bewegung 239 Aufräumarbeiten durchgeführt und eingehende Untersuchungen der Marken und Arten von Müll durchgeführt, die am häufigsten auf der ganzen Welt gesammelt wurden. Zusammen mobilisierten sie fast 10.000 Freiwillige in 42 Ländern auf sechs Kontinenten und sammelten mehr als 187.851 Plastikteile ein. Diese Datensammlung ermöglicht es uns, die global  größten Kunststoffverschmutzer zu identifizieren.

Und heute präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse. Es ist an der Zeit, dass die multinationalen Unternehmen Verantwortung übernehmen und ihre Milliarden von Einwegverpackungen, die Grund für die Verschmutzung von Plastik in den Ozeanen und der Umwelt sind, hervorzuheben.

Die Analyse dieser Daten zeigt, dass folgende Unternehmen die Hauptverschmutzer weltweit bilden: Coca-Cola, PepsiCo, Nestlé, Danone, Mondelez International, Procter & Gamble, Unilever, Perfetti van Melle, Mars Incorporated und Colgate-Palmolive. Allein die drei größten Unternehmen (Coca-Cola, PepsiCo und Nestlé) machen 14% der weltweiten gesammelten Plastikverschmutzung aus.

Der Beitrag dieser Marken zur Kunststoffverschmutzung ist alarmierend, aber angesichts der Milliarden verpackter Einwegprodukte aus Kunststoff, die sie jedes Jahr vermarkten, nicht überraschend. Nestlé Pure Life Wasserflaschen, Lay’s Kartoffelchip-Beutel und Kit Kat Riegel: Es ist sehr wahrscheinlich, dass jede Sammelaktion, die durchgeführt wird, eine mit diesen Firmen verbundene Plastikverschmutzung vorfinden wird. Von allen diesen Sammlungen erwies sich Coca-Cola als der größte Plastikverschmutzer in 40 der 42 teilnehmenden Länder. Coca-Cola Markenprodukte wurden bei mehr als 75% der 239 Sammelaktionen entlang Küsten, Parks und Straßen gefunden.

Plastiklaminierte Kaffeebecher waren die dritthäufigste Art von Plastikmüll. McDonald’s und Starbucks waren die Hauptbeitragenden. Plastikflaschen von Nestlé, Coca-Cola und PepsiCo waren die am zweithäufigsten gesammelten Abfälle. Was befindet sich auf dem ersten Platz? Lebensmittelverpackungen. Chipsbeutel, Schokoriegel- oder Müsliriegelverpackungen sind heutzutage überall erhältlich. Nestle und PepsiCo. haben stark zu dieser Kategorie beigetragen; Abfälle von vielen anderen Unternehmen wurden jedoch ebenfalls identifiziert.

Greenpeace-Freiwillige führen Sammelaktionen am Wonnapa Strand, Provinz Chonburi, am World Cleanup Day durch. Die Aktivität zielt darauf ab, die Unternehmen dazu aufzufordern, Verantwortung für das Problem der Plastikverschmutzung durch Plastikverpackungen zu übernehmen.

Greenpeace-Freiwillige führen Sammelaktionen am Wonnapa Strand, Provinz Chonburi, am World Cleanup Day durch. Die Aktivität zielt darauf ab, die Unternehmen dazu aufzufordern, Verantwortung für das Problem der Plastikverschmutzung durch Plastikverpackungen zu übernehmen. © Chanklang Kanthong / Greenpeace

 

Die multinationalen Unternehmen verfügen jedoch über die nötigen Mittel und Ressourcen für Innovationen. Angesichts des Zustandes der Ozeane können wir nicht zulassen, dass sie immer mehr Plastikmüll produzieren!

 

Den gesamten Bericht finden Sie > hier <

 

Article Source : Greenpeace Canada